Praktikum in Australien
30. September 2009
Mit einer zweimal so großen Fläche wie Europa, einer Einwohnerzahl kaum größer als Holland, und vielen für Europäer exotischen Tieren,? ist Australien noch immer ein Land der Faszination für viele Einwanderer.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten Auslandserfahrung in Australien zu sammeln. Es gibt Organisationen wie zum Beispiel das Work-and-Travel-Programm oder inWent (früher Carl Duisburg Gesellschaft), die Studenten, Azubis und Berufstätigen geförderte Praktikumsstellen vermitteln: www.inwent.org.
Eine andere Möglichkeit ist sich initiativ auf eine Australische Praktikumsstelle zu bewerben. Generell sind Bewerbungen in Australien den Deutschen sehr ähnlich. Sie? bestehen jedoch, sofern nicht anderes in der Annonce angegeben ist, lediglich aus einem kurzen Anschreiben (coverletter) und einem Lebenslauf (resume), und sind somit etwas knapper als deutsche Bewerbungen. Arbeitszeugnisse sind unüblich, stattdessen sind Empfehlungsbriefe (letters of reference) gefragt. Empfehlungen können von Hochschullehrern, ehemaligen Arbeitgebern, sowie anderen kompetenten Personen gegeben werden. Des Weiteren werden jegliche ehrenamtliche Tätigkeiten des Bewerbers gerne gesehen. Oftmals gibt es aber auch einfach Bewerbungsformulare die ausgefüllt und zurückgeschickt werden müssen, oder sogar online bearbeitet werden können. Ist dies nicht der Fall, so sollte der Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten, und in umgekehrter chronologischer Ordnung sein. Der Bewerbung wird, anders als in Deutschland, kein persönliches Foto beigefügt.
Natürlich braucht man um in Australien arbeiten zu können, ein entsprechendes Visum. Es gibt ca. zwei Dutzend verschiedene Visumstypen. Dazu mehr unter:
http://www.germany.embassy.gov.au/ und
http://www.immi.gov.au/.
Am einfachsten ist es, wenn man nur für einige Monate ein Arbeitsvisum braucht. Dafür gibt es extra ein Working-Holiday-Visum, welches jedoch starke Einschränkungen mit sich bringt. Zum Beispiel ist die Praktikumszeit hiernach auf 3 Monate begrenzt, und das Visum ist nur für Personen zwischen 18 und 30 Jahren gedacht, die keine von ihnen abhängigen Kinder haben, denn das verdiente Geld, ob durch Praktikum oder Job soll nur der finanziellen Unterstützung des „Urlaubs“ dienen. Es gibt jedoch Ausnahmen für bestimmte Personenkreise. Demnach darf, wer an einer Australischen Universität studiert, bis zu 20 Wochenstunden ohne Visum arbeiten.?
Als Einwanderer mit einem befristeten Visum braucht man eine private Krankenversicherung, da die staatliche (Medicare) nur für Staatsbürger, oder Personen mit Daueraufenthaltsgenehmigungen gedacht ist. Mehr über private Krankenversicherung für Einwanderer unter:
http://www.health.gov.au/internet/main/publishing.nsf/Content/private-1
Auch Kurzzeitjobber unterliegen in Australien der Einkommenssteuer und müssen dementsprechend beim australischen Finanzamt eine Steuernummer beantragen. Wenn man ein befristetes Visum hat, zahlt man bei einem jährlichen Verdienst von $0 bis $21 600 schon einen beträchtlichen Satz Steuern. Zuviel bezahlte Steuern bekommt man jedoch am Jahresende zurück. Weiteres dazu: http://www.ato.gov.au/.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten Auslandserfahrung in Australien zu sammeln. Es gibt Organisationen wie zum Beispiel das Work-and-Travel-Programm oder inWent (früher Carl Duisburg Gesellschaft), die Studenten, Azubis und Berufstätigen geförderte Praktikumsstellen vermitteln: www.inwent.org.
Eine andere Möglichkeit ist sich initiativ auf eine Australische Praktikumsstelle zu bewerben. Generell sind Bewerbungen in Australien den Deutschen sehr ähnlich. Sie? bestehen jedoch, sofern nicht anderes in der Annonce angegeben ist, lediglich aus einem kurzen Anschreiben (coverletter) und einem Lebenslauf (resume), und sind somit etwas knapper als deutsche Bewerbungen. Arbeitszeugnisse sind unüblich, stattdessen sind Empfehlungsbriefe (letters of reference) gefragt. Empfehlungen können von Hochschullehrern, ehemaligen Arbeitgebern, sowie anderen kompetenten Personen gegeben werden. Des Weiteren werden jegliche ehrenamtliche Tätigkeiten des Bewerbers gerne gesehen. Oftmals gibt es aber auch einfach Bewerbungsformulare die ausgefüllt und zurückgeschickt werden müssen, oder sogar online bearbeitet werden können. Ist dies nicht der Fall, so sollte der Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten, und in umgekehrter chronologischer Ordnung sein. Der Bewerbung wird, anders als in Deutschland, kein persönliches Foto beigefügt.
Natürlich braucht man um in Australien arbeiten zu können, ein entsprechendes Visum. Es gibt ca. zwei Dutzend verschiedene Visumstypen. Dazu mehr unter:
http://www.germany.embassy.gov.au/ und
http://www.immi.gov.au/.
Am einfachsten ist es, wenn man nur für einige Monate ein Arbeitsvisum braucht. Dafür gibt es extra ein Working-Holiday-Visum, welches jedoch starke Einschränkungen mit sich bringt. Zum Beispiel ist die Praktikumszeit hiernach auf 3 Monate begrenzt, und das Visum ist nur für Personen zwischen 18 und 30 Jahren gedacht, die keine von ihnen abhängigen Kinder haben, denn das verdiente Geld, ob durch Praktikum oder Job soll nur der finanziellen Unterstützung des „Urlaubs“ dienen. Es gibt jedoch Ausnahmen für bestimmte Personenkreise. Demnach darf, wer an einer Australischen Universität studiert, bis zu 20 Wochenstunden ohne Visum arbeiten.?
Als Einwanderer mit einem befristeten Visum braucht man eine private Krankenversicherung, da die staatliche (Medicare) nur für Staatsbürger, oder Personen mit Daueraufenthaltsgenehmigungen gedacht ist. Mehr über private Krankenversicherung für Einwanderer unter:
http://www.health.gov.au/internet/main/publishing.nsf/Content/private-1
Auch Kurzzeitjobber unterliegen in Australien der Einkommenssteuer und müssen dementsprechend beim australischen Finanzamt eine Steuernummer beantragen. Wenn man ein befristetes Visum hat, zahlt man bei einem jährlichen Verdienst von $0 bis $21 600 schon einen beträchtlichen Satz Steuern. Zuviel bezahlte Steuern bekommt man jedoch am Jahresende zurück. Weiteres dazu: http://www.ato.gov.au/.
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