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Praktikum in Spanien
von Maren | 30. September 2009
Spanisch-Kenntnisse werden zunehmend auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt gefordert, da Spanisch neben Englisch seit geraumer Zeit die wichtigste Weltsprache ist. Das macht ein Auslandspraktikum in Spanien attraktiv für viele junge Deutsche. Trotz einer hohen Arbeitslosenquote in Spanien, stehen die Chancen eine Stelle im Tourismusbereich, sowie im Gesundheitswesen oder im Baugewerbe zu bekommen gut. Durch die EU ist das Aufnehmen einer Praktikumsstelle dort, ebenfalls erleichtert worden, denn für EU Bürger ist es weder erforderlich eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen, noch brauchen sie eine Arbeitserlaubnis um in Spanien eine Stelle anzunehmen.
Wie auch in vielen anderen Ländern gibt es jedoch immer noch Probleme was die Anerkennung von Hoch-/Schulabschlüssen, besonders bei Berufen mit staatlich geregelten Ausbildungen, betrifft. Deshalb sollte man sich vor der Aufnahme einer Stelle noch einmal genauer darüber informieren: http://www.educacion.es/portada.html.
Praktika sind in Spanien oft in Studiengänge integriert. Da die Vermittlung von Praktikumsstellen also eher über Universitäten läuft ist es noch nicht sehr erfolgsversprechend nach einer Praktikumsstelle im Internet zu suchen. Am besten ist es direkt Initiativbewerbungen an spanische Unternehmen zu schicken. Adressen von in Frage kommenden Unternehmen können bei der spanischen Industrie- und Handelskammer (Cámera Oficial de Comerio e Industria) gefunden werden: http://www.camaramadrid.es/. Ansonsten, vermittelt die auch deutsche Handelskammer Praktikumsplätze in Spanien an deutsche Studenten: http://www.ccape.es/. Neben einer Initiativbewerbung, besteht auch noch dir Möglichkeit, an europaweiten Programmen von Stiftungen oder Organisationen teilzunehmen. Mehr dazu unter: http://www.daad.de/de/index.html.
Entscheidet man sich jedoch für eine Initiativbewerbung so sollte man beachten, dass sich eine Bewerbung in Spanien zwar auch wie in Deutschland aus zwei Teilen zusammensetzt, dem Anschreiben (carta de candidatura) und dem Lebenslauf (curriculum vitae). Es wird jedoch auf das Beifügen von Arbeits- und Praktikumszeugnissen verzichtet. Das Anschreiben, wie auch der Lebenslauf sollten kurz gehalten werden, da zusätzliche Informationen später auf Nachfrage hinzugefügt werden können. Empfehlenswert ist es nur Aspekte aufzuführen die tatsächlich für die gewünschte Arbeit eine Rolle spielen. Referenzen und Sprachkenntnisse sollten jedoch immer aufgeführt werden. Des Weiteren ist es gut zu wissen, dass in Spanien mehrmalige Bewerbungsgespräche durchaus üblich sind.
Da die meisten Berufe durch die allgemeine Sozialversicherung (Régimen General) erfasst werden, wenden Sie sich zur Aufnahme in diese an die Provinzverwaltung der Sozialversicherung (Direcciones Proviniales de la Seguridad Social): http://www.seg-social.es/Internet_1/index.htm. Die Beiträge dafür werden zur Hälfte vom Arbeitgeber und zur Hälfte vom Arbeitnehmer ausgebracht. Anders bei der Lohnsteuer, diese wird vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer direkt abgeführt. Mehr dazu unter: http://www.meh.es/en-GB/Paginas/Home.aspx.
Wie auch in vielen anderen Ländern gibt es jedoch immer noch Probleme was die Anerkennung von Hoch-/Schulabschlüssen, besonders bei Berufen mit staatlich geregelten Ausbildungen, betrifft. Deshalb sollte man sich vor der Aufnahme einer Stelle noch einmal genauer darüber informieren: http://www.educacion.es/portada.html.
Praktika sind in Spanien oft in Studiengänge integriert. Da die Vermittlung von Praktikumsstellen also eher über Universitäten läuft ist es noch nicht sehr erfolgsversprechend nach einer Praktikumsstelle im Internet zu suchen. Am besten ist es direkt Initiativbewerbungen an spanische Unternehmen zu schicken. Adressen von in Frage kommenden Unternehmen können bei der spanischen Industrie- und Handelskammer (Cámera Oficial de Comerio e Industria) gefunden werden: http://www.camaramadrid.es/. Ansonsten, vermittelt die auch deutsche Handelskammer Praktikumsplätze in Spanien an deutsche Studenten: http://www.ccape.es/. Neben einer Initiativbewerbung, besteht auch noch dir Möglichkeit, an europaweiten Programmen von Stiftungen oder Organisationen teilzunehmen. Mehr dazu unter: http://www.daad.de/de/index.html.
Entscheidet man sich jedoch für eine Initiativbewerbung so sollte man beachten, dass sich eine Bewerbung in Spanien zwar auch wie in Deutschland aus zwei Teilen zusammensetzt, dem Anschreiben (carta de candidatura) und dem Lebenslauf (curriculum vitae). Es wird jedoch auf das Beifügen von Arbeits- und Praktikumszeugnissen verzichtet. Das Anschreiben, wie auch der Lebenslauf sollten kurz gehalten werden, da zusätzliche Informationen später auf Nachfrage hinzugefügt werden können. Empfehlenswert ist es nur Aspekte aufzuführen die tatsächlich für die gewünschte Arbeit eine Rolle spielen. Referenzen und Sprachkenntnisse sollten jedoch immer aufgeführt werden. Des Weiteren ist es gut zu wissen, dass in Spanien mehrmalige Bewerbungsgespräche durchaus üblich sind.
Da die meisten Berufe durch die allgemeine Sozialversicherung (Régimen General) erfasst werden, wenden Sie sich zur Aufnahme in diese an die Provinzverwaltung der Sozialversicherung (Direcciones Proviniales de la Seguridad Social): http://www.seg-social.es/Internet_1/index.htm. Die Beiträge dafür werden zur Hälfte vom Arbeitgeber und zur Hälfte vom Arbeitnehmer ausgebracht. Anders bei der Lohnsteuer, diese wird vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer direkt abgeführt. Mehr dazu unter: http://www.meh.es/en-GB/Paginas/Home.aspx.
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