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Allgemeine Informationen zum Studium
Das akademische Jahr unterteilt sich in Schweden in zwei Semester. Das Herbstsemester beginnt? Ende August und endet Mitte Januar. Das Frühlingssemester startet direkt im Anschluss an das Herbstsemester und endet dann Anfang Juni.
An schwedischen Hochschulen hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Studienformen, die zum Examen führen. Die Studenten können an schwedischen Hochschulen entweder an einem Programm teilnehmen, dessen Studienplan von der Hochschule festgelegt wird, oder auch selbst einzelne Kurse zusammenstellen (vergleichbar mit den Diplom- und Magisterstudiengängen an deutschen Universitäten).
Der Umfang eines Kurses (Kurser) oder Studienprogramms wird in Punkten ausgedrückt. Die akademischen Grade sind somit abhängig von der erreichten Punktzahl. Ein Studienjahr entspricht dabei in der Regel etwa 40 Punkten.
Je nach Höhe der erreichten Punktzahl, können folgende Abschlüsse bzw. akademische Titel durch das Studium in Schweden erreicht werden:
Högskoleexamen: Für dieses Universitätsdiplom sind mindestens 80 Punkte erforderlich. Die Studiendauer beträgt somit in der Regel zwei Jahre.
Kandidatexamen: Dieser akademische Grad ist mit dem europäischen Bachelor vergleichbar. Hierfür sind mindestens 120 Punkte erforderlich.
Magisterexamen: Für diesen Abschluss, welcher dem deutschen Magister oder Diplom entspricht, sind mindestens 160 Punkte erforderlich.
Yrkesexamina: Dieser Abschluss wird für alle Berufe erteilt, die eine Approbation oder eine andere Legitimierung erfordern. Typische Studiengänge in diesem Zusammenhang sind beispielsweise Medizin, Pharmazie und Jura. Auch dieser Abschluss macht das Erreichen einer bestimmten Punkteanzahl erforderlich.
Doktorsexamen: Das Promotionsstudium, welches zum Erwerb des Doktortitels führt, nimmt in der Regel vier Studienjahre in Anspruch. Wer ein Promotionsstudium antreten möchte, muss mindestens 120 Punkte erreicht haben. Das Verfassen einer Doktorarbeit (Dissertation), die auch öffentlich verteidigt werden muss, ist dabei zum Erwerb des Doktortitels zwingend erforderlich. Im Allgemeinen setzt der erfolgreiche Abschluss des Promotionsstudiums den Erwerb von insgesamt 160 Punkten und 80 Punkten für die Dissertation voraus.
Hochschullandschaft
Insgesamt gibt es in Schweden 36 staatliche Lehreinrichtungen auf Hochschulniveau. Die Schweden unterscheiden dabei unter drei verschiedenen Hochschularten: Die Universitäten (Universiteter), Fachhochschulen (Fackhögskolor) und University Colleges (Högskolor).
Schwedens Universitäten entsprechen in ihrer Organisationsform und den angebotenen Studienfächern den deutschen Universitäten. Die Fachhochschulen in Schweden sind allerdings nur schwer mit den deutschen zu vergleichen. So haben diese auch das Promotionsrecht. Schwedens Fachhochschulen zeichnen sich durch die Spezialisierung auf einzelne Fachgebiete aus und sind daher eher mit den spezialisierten Universitäten zu vergleichen. Die University Colleges können im Vergleich zu den Universitäten in der Regel keinen postgradualen Grad vergeben. Darüber hinaus betreiben nicht alle University Colleges auch Forschung, daher können diese kein so breit gefächertes Ausbildungsangebot bieten wie die Universitäten.
Voraussetzungen / Aufnahmekriterien für das Studium
Grundsätzlich stellt das deutsche Abitur die Grundvoraussetzung für ein Studium in Schweden dar. In einigen Fallen genügt aber auch bereits die Fachhochschulreife.
Darüber hinaus sind für ein Vollstudium schwedische Sprachkenntnisse erforderlich. Die Sprachkenntnisse müssen dabei vor Studienbeginn durch den Sprachtest „TISUS“ (Test in Swedish for University Studies) nachgewiesen werden. Bei einem Auslandssemester ist dieser Test allerdings nicht notwendig. In diesem Fall reichen bereits gute Englisch-Kenntnisse aus. So bieten viele Universitäten und Hochschulen mittlerweile auch Studienprogramme in der englischer Sprache an.
Bewerbungsprozedur
Die Bewerbungsunterlagen können direkt an die in Frage kommenden Hochschulen geschickt werden. Die Unterlagen sollten dabei in der Regel aus dem ausgefüllten Bewerbungsformular, welches entweder bei den Unis schriftlich angefordert werden oder auf deren Webseite heruntergeladen werden kann, dem Motivationsschreiben, dem Zeugnis des Schulabschlusses bzw. dem Zeugnis über die bisher im Heimatland erreichten Studienleistungen, eventuellen Sprachzertifikaten und Passfotos bestehen. Alle Unterlagen müssen dabei in der schwedischen oder englischen Sprache vorliegen und beglaubigt sein.
Da die Anzahl der Studienplätze in Schweden in der Regel geringer ist als die Anzahl der Studienbewerber, bestehen für alle Kurse und Studienprogramme bestimmte Zulassungsbeschränkungen. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt daher zumeist nach dem Auswahlverfahren. Gängige Auswahlkriterien sind beispielsweise der Notendurchschnitt, Arbeitsproben oder Eignungstests.
Finanzierung (BAföG, Stipendien, Bildungskredit)
Es besteht die Möglichkeit der finanziellen Förderung durch Stipendien, BAföG, Bildungskredite und Austauschprogramme.
Viele ausländische Studenten nehmen für ihr Studium in Schweden finanzielle Unterstützung durch ein Stipendium in Anspruch. Eine Reihe von Organisationen, Verbänden und kirchlichen Trägern bieten Stipendien für das Studium im Ausland an. Erste Anlaufstelle für Informationen rund um das Thema Stipendium ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).
Nach dem neuen BAföG-Gesetz können Studenten, die sich für ein Auslandsstudium innerhalb der EU entscheiden, von Beginn des Studiums bis zum Erreichen des Abschlusses gefördert werden. In der Regel gelten dabei die gleichen Förderungsvoraussetzungen wie bei einem Studium in Deutschland. Allerdings besteht durch die höheren Förderungssätze bei einer Ausbildung im Ausland die Möglichkeit, dass auch Auszubildende, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten., während eines Ausbildungsaufenthaltes im Ausland gefördert werden können.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, einen Bildungskredit aufzunehmen. Dieser muss beim Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt werden. In der Regel fallen für vergebene Bildungskredite gar keine oder nur geringe Zinsen an.
Auch das Bildungsprogramm Erasmus fördert Studienaufenthalte im europäischen Ausland. Im Rahmen dieses Bildungsprogramms können Studierende für die Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr im Ausland verbringen und für diesen Zeitraum finanzielle Unterstützung erhalten.
Studiengebühren
An den schwedischen Hochschulen müssen keine Studiengebühren gezahlt werden. Allerdings besteht eine Mitgliedschaftspflicht in der Studentenvereinigung (studentkår), welche den Versicherungsschutz bereitstellt und den Studenten darüber hinaus noch weitere Vergünstigungen bietet. Die Mitgliedschaft kostet umgerechnet zwischen 16 und 43 Euro.
Visum und Krankenversicherung
EU-Bürger, die in Besitz eines gültigen Personalausweise sind, können problemlos in Schweden einreisen. Wer sich jedoch länger als drei Monate in Schweden aufhält, benötigt eine Aufenthaltserlaubnis. Diese sollte bestenfalls direkt nach der Einreise beim Schwedischen Migrationsamt beantragt werden. Der Antrag kann dabei auch via Internet gestellt werden.
So wie in vielen anderen Ländern, besteht auch in Schweden für Studierende eine Krankenversicherungspflicht. Studierende, die bei einer gesetzlichen deutschen Krankenkasse versichert sind, können in der Regel auch Leistungen des schwedischen Gesundheitswesens in Anspruch nehmen. Erforderlich ist hierfür allerdings ein ''Anspruchsnachweis'', welcher von den deutschen Krankenkassen ausgestellt wird, sowie die Anmeldung bei der Gebietskasse in Schweden. Am besten informiert man sich vor Studienantritt bei der Krankenkasse über die Details des Versicherungsschutzes.
Welche Möglichkeiten bieten sich nach dem Studium?
Wer nach dem Studium in Schweden arbeiten möchte, hat recht gute Aussichten, schnell eine Anstellung zu finden, da der Bedarf an Hochschulabsolventen auf dem schwedischen Arbeitsmarkt stark angestiegen ist. Besonderes Augenmerk legen die schwedischen Arbeitgeber dabei nicht nur auf die erreichten Abschlüsse und die Sprachkenntnisse, sondern auch auf die charakterliche Eignung der Bewerber. Als Schlüsselkompetenzen, die häufig von den Bewerbern erwartet werden, gelten dabei Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit.
Sehr günstig stellt sich der Arbeitsmarkt derzeit für Absolventen von informationstechnischen Studiengängen wie beispielsweise Programmierung, Softwareentwicklung und Netzwerkadministration sowie für Absolventen? ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge wie etwa Maschinenbau, Energie- und Elektrotechnik, Vermessungswesen und Hoch-/Tiefbau, dar. Ebenso gute Chancen haben auch Vorschul- und Gymnasiallehrkräfte und Pädagogen. Mediziner haben gute Aussichten, eine Anstellung in den weniger dicht besiedelten Gebieten Schwedens zu finden.
Anerkennung von Studienleistungen
In der Regel werden die in Schweden erbrachten Studienleistungen auch in Deutschland anerkannt. Um eventuellen Problemen vorzubeugen, ist es jedoch ratsam, sich bereits vor Studienantritt über die genaueren Details bezüglich der Anerkennung der Studienleistungen zu informieren.
Das akademische Jahr unterteilt sich in Schweden in zwei Semester. Das Herbstsemester beginnt? Ende August und endet Mitte Januar. Das Frühlingssemester startet direkt im Anschluss an das Herbstsemester und endet dann Anfang Juni.
An schwedischen Hochschulen hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Studienformen, die zum Examen führen. Die Studenten können an schwedischen Hochschulen entweder an einem Programm teilnehmen, dessen Studienplan von der Hochschule festgelegt wird, oder auch selbst einzelne Kurse zusammenstellen (vergleichbar mit den Diplom- und Magisterstudiengängen an deutschen Universitäten).
Der Umfang eines Kurses (Kurser) oder Studienprogramms wird in Punkten ausgedrückt. Die akademischen Grade sind somit abhängig von der erreichten Punktzahl. Ein Studienjahr entspricht dabei in der Regel etwa 40 Punkten.
Je nach Höhe der erreichten Punktzahl, können folgende Abschlüsse bzw. akademische Titel durch das Studium in Schweden erreicht werden:
Högskoleexamen: Für dieses Universitätsdiplom sind mindestens 80 Punkte erforderlich. Die Studiendauer beträgt somit in der Regel zwei Jahre.
Kandidatexamen: Dieser akademische Grad ist mit dem europäischen Bachelor vergleichbar. Hierfür sind mindestens 120 Punkte erforderlich.
Magisterexamen: Für diesen Abschluss, welcher dem deutschen Magister oder Diplom entspricht, sind mindestens 160 Punkte erforderlich.
Yrkesexamina: Dieser Abschluss wird für alle Berufe erteilt, die eine Approbation oder eine andere Legitimierung erfordern. Typische Studiengänge in diesem Zusammenhang sind beispielsweise Medizin, Pharmazie und Jura. Auch dieser Abschluss macht das Erreichen einer bestimmten Punkteanzahl erforderlich.
Doktorsexamen: Das Promotionsstudium, welches zum Erwerb des Doktortitels führt, nimmt in der Regel vier Studienjahre in Anspruch. Wer ein Promotionsstudium antreten möchte, muss mindestens 120 Punkte erreicht haben. Das Verfassen einer Doktorarbeit (Dissertation), die auch öffentlich verteidigt werden muss, ist dabei zum Erwerb des Doktortitels zwingend erforderlich. Im Allgemeinen setzt der erfolgreiche Abschluss des Promotionsstudiums den Erwerb von insgesamt 160 Punkten und 80 Punkten für die Dissertation voraus.
Hochschullandschaft
Insgesamt gibt es in Schweden 36 staatliche Lehreinrichtungen auf Hochschulniveau. Die Schweden unterscheiden dabei unter drei verschiedenen Hochschularten: Die Universitäten (Universiteter), Fachhochschulen (Fackhögskolor) und University Colleges (Högskolor).
Schwedens Universitäten entsprechen in ihrer Organisationsform und den angebotenen Studienfächern den deutschen Universitäten. Die Fachhochschulen in Schweden sind allerdings nur schwer mit den deutschen zu vergleichen. So haben diese auch das Promotionsrecht. Schwedens Fachhochschulen zeichnen sich durch die Spezialisierung auf einzelne Fachgebiete aus und sind daher eher mit den spezialisierten Universitäten zu vergleichen. Die University Colleges können im Vergleich zu den Universitäten in der Regel keinen postgradualen Grad vergeben. Darüber hinaus betreiben nicht alle University Colleges auch Forschung, daher können diese kein so breit gefächertes Ausbildungsangebot bieten wie die Universitäten.
Voraussetzungen / Aufnahmekriterien für das Studium
Grundsätzlich stellt das deutsche Abitur die Grundvoraussetzung für ein Studium in Schweden dar. In einigen Fallen genügt aber auch bereits die Fachhochschulreife.
Darüber hinaus sind für ein Vollstudium schwedische Sprachkenntnisse erforderlich. Die Sprachkenntnisse müssen dabei vor Studienbeginn durch den Sprachtest „TISUS“ (Test in Swedish for University Studies) nachgewiesen werden. Bei einem Auslandssemester ist dieser Test allerdings nicht notwendig. In diesem Fall reichen bereits gute Englisch-Kenntnisse aus. So bieten viele Universitäten und Hochschulen mittlerweile auch Studienprogramme in der englischer Sprache an.
Bewerbungsprozedur
Die Bewerbungsunterlagen können direkt an die in Frage kommenden Hochschulen geschickt werden. Die Unterlagen sollten dabei in der Regel aus dem ausgefüllten Bewerbungsformular, welches entweder bei den Unis schriftlich angefordert werden oder auf deren Webseite heruntergeladen werden kann, dem Motivationsschreiben, dem Zeugnis des Schulabschlusses bzw. dem Zeugnis über die bisher im Heimatland erreichten Studienleistungen, eventuellen Sprachzertifikaten und Passfotos bestehen. Alle Unterlagen müssen dabei in der schwedischen oder englischen Sprache vorliegen und beglaubigt sein.
Da die Anzahl der Studienplätze in Schweden in der Regel geringer ist als die Anzahl der Studienbewerber, bestehen für alle Kurse und Studienprogramme bestimmte Zulassungsbeschränkungen. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt daher zumeist nach dem Auswahlverfahren. Gängige Auswahlkriterien sind beispielsweise der Notendurchschnitt, Arbeitsproben oder Eignungstests.
Finanzierung (BAföG, Stipendien, Bildungskredit)
Es besteht die Möglichkeit der finanziellen Förderung durch Stipendien, BAföG, Bildungskredite und Austauschprogramme.
Viele ausländische Studenten nehmen für ihr Studium in Schweden finanzielle Unterstützung durch ein Stipendium in Anspruch. Eine Reihe von Organisationen, Verbänden und kirchlichen Trägern bieten Stipendien für das Studium im Ausland an. Erste Anlaufstelle für Informationen rund um das Thema Stipendium ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).
Nach dem neuen BAföG-Gesetz können Studenten, die sich für ein Auslandsstudium innerhalb der EU entscheiden, von Beginn des Studiums bis zum Erreichen des Abschlusses gefördert werden. In der Regel gelten dabei die gleichen Förderungsvoraussetzungen wie bei einem Studium in Deutschland. Allerdings besteht durch die höheren Förderungssätze bei einer Ausbildung im Ausland die Möglichkeit, dass auch Auszubildende, die im Inland wegen der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine Förderung erhalten., während eines Ausbildungsaufenthaltes im Ausland gefördert werden können.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, einen Bildungskredit aufzunehmen. Dieser muss beim Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt werden. In der Regel fallen für vergebene Bildungskredite gar keine oder nur geringe Zinsen an.
Auch das Bildungsprogramm Erasmus fördert Studienaufenthalte im europäischen Ausland. Im Rahmen dieses Bildungsprogramms können Studierende für die Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr im Ausland verbringen und für diesen Zeitraum finanzielle Unterstützung erhalten.
Studiengebühren
An den schwedischen Hochschulen müssen keine Studiengebühren gezahlt werden. Allerdings besteht eine Mitgliedschaftspflicht in der Studentenvereinigung (studentkår), welche den Versicherungsschutz bereitstellt und den Studenten darüber hinaus noch weitere Vergünstigungen bietet. Die Mitgliedschaft kostet umgerechnet zwischen 16 und 43 Euro.
Visum und Krankenversicherung
EU-Bürger, die in Besitz eines gültigen Personalausweise sind, können problemlos in Schweden einreisen. Wer sich jedoch länger als drei Monate in Schweden aufhält, benötigt eine Aufenthaltserlaubnis. Diese sollte bestenfalls direkt nach der Einreise beim Schwedischen Migrationsamt beantragt werden. Der Antrag kann dabei auch via Internet gestellt werden.
So wie in vielen anderen Ländern, besteht auch in Schweden für Studierende eine Krankenversicherungspflicht. Studierende, die bei einer gesetzlichen deutschen Krankenkasse versichert sind, können in der Regel auch Leistungen des schwedischen Gesundheitswesens in Anspruch nehmen. Erforderlich ist hierfür allerdings ein ''Anspruchsnachweis'', welcher von den deutschen Krankenkassen ausgestellt wird, sowie die Anmeldung bei der Gebietskasse in Schweden. Am besten informiert man sich vor Studienantritt bei der Krankenkasse über die Details des Versicherungsschutzes.
Welche Möglichkeiten bieten sich nach dem Studium?
Wer nach dem Studium in Schweden arbeiten möchte, hat recht gute Aussichten, schnell eine Anstellung zu finden, da der Bedarf an Hochschulabsolventen auf dem schwedischen Arbeitsmarkt stark angestiegen ist. Besonderes Augenmerk legen die schwedischen Arbeitgeber dabei nicht nur auf die erreichten Abschlüsse und die Sprachkenntnisse, sondern auch auf die charakterliche Eignung der Bewerber. Als Schlüsselkompetenzen, die häufig von den Bewerbern erwartet werden, gelten dabei Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit.
Sehr günstig stellt sich der Arbeitsmarkt derzeit für Absolventen von informationstechnischen Studiengängen wie beispielsweise Programmierung, Softwareentwicklung und Netzwerkadministration sowie für Absolventen? ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge wie etwa Maschinenbau, Energie- und Elektrotechnik, Vermessungswesen und Hoch-/Tiefbau, dar. Ebenso gute Chancen haben auch Vorschul- und Gymnasiallehrkräfte und Pädagogen. Mediziner haben gute Aussichten, eine Anstellung in den weniger dicht besiedelten Gebieten Schwedens zu finden.
Anerkennung von Studienleistungen
In der Regel werden die in Schweden erbrachten Studienleistungen auch in Deutschland anerkannt. Um eventuellen Problemen vorzubeugen, ist es jedoch ratsam, sich bereits vor Studienantritt über die genaueren Details bezüglich der Anerkennung der Studienleistungen zu informieren.
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