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Über fehlgeleitete Moral, verdrehte Wahrheit und die Kultur des Wegsehens
In der Gesellschaft in der wir leben, zählen manche Werte mehr als andere. Das ist ja auch ganz natürlich, man muss Prioritäten setzen. Natürlich! Denn wenn man nicht festlegt, was wichtig ist, ist wohl kaum eine Entwicklung zu erwarten. Schade, nur wenn die Prioritäten, in einer Art und Weise, gesetzt werden, in der ein Menschenleben, ebenso wenig zählt, wie Anstand oder Moral. Wo die oberste Maxime lautet- Wachstum! Um jeden Preis, in jeder Hinsicht. Höher, schneller, weiter…
Um Jeden Preis. Wir leben in einer verdrehten Welt. Alles, ist in Bewegung, der Wandel vollzieht sich ununterbrochen, Updates am laufenden Band, doch leider in einer Richtung, die wenig produktiv ist. Die Zeit ist uns kurz geworden, dadurch das wir immer und überall Online sein, die Trends schnelllebig, zwischenmenschliche Beziehungen, oberflächlich und zweckmäßig.
Die romantische Liebe, die uns in unzähligen Hollywood Schinken, propagiert wird, eine Illusion, an die aber viele, grade junge Menschen nur allzu gerne glauben. Sie sehen sich diese Filme an, und meinen, dass so das Leben wäre. Natürlich, scheitern sie damit, wenn sie versuchen Hollywood auf ein Leben in Buxtehude zu projizieren. Film bleibt Film, und die Realität, sieht leider anders aus.
Das Wachstum, steht über allem. Wirtschaftliches, versteht sich! Der Gewinn, als oberstes Gesetzt zur Absolution. Wer nur ausreichend ranschafft, hat quasi Narrenfreiheit. Dem wird, viel mehr verziehen als anderen, die weniger anschaffen. Das gilt aber erst ab einem Einkommen das weit über 300.000 Euro im Jahr liegt, privat versteht sich! Lauf mit, immer schneller, immer weiter! Los, los los! Zeit ist Geld, und Geld, ist das allerwichtigste, der heilige Gral unserer Gesellschaft.
Die Medien, veranstalten Tag für Tag, ein wahres Schmierentheater. Halbwahrheiten, und verdreht dargestelltes wird uns dort als die vollkommene, und einzige Wahrheit präsentiert. Das, was unangenehm scheint, für irgendwen, wird einfach weggelassen. Existiert nicht. Und alles andere wird gleich Knetmasse, so in Form gebracht, das es den Anforderungen an die öffentliche Meinung entspricht. Und wir, meinen gut informiert zu sein, und die Wahrheit zu kennen- nichts als die Wahrheit, dadurch das wir uns die Tagesschau reinziehen und Zeitungen lesen, die an Unseriösität, kaum zu überbieten sind.
Wir machen einen riesen Zirkus, wenn irgendwo ein Delfin angeschwemmt wird. Dann überschlagen? sich die Medien, tagelang, campieren sie am Strand, um aus vorderster Front, investigativ,? vom Siechtum des Tieres, oder dessen Rettung zu berichten. Die Welt fühlt mit.
Was aber ist mit den 300.000 Delfinen und Kleinwalen, die Jahr für Jahr als Beifang in den Netzten der großen Fischfang-Flotten krepieren? Statistisch gesehen, erstickt, alle zwei Minuten ein Delfin, qualvoll, in einem Fischernetzt. Juckt, das irgendwen? Von wegen. Da sehen alle weg, und nehmen diesen Bestand, als gegeben hin. Fisch muss ja auf den Teller kommen. Opfer müssen sein. So ist die Denkweise.
Oder wenn mal wieder eine schlimme Katastrophe, über uns Menschen hereingebrochen ist. Ein Erdbeben, ein Tsunami, egal. Wenn dann, nach Tagen, allen Erwartungen zum Trotz ein Kind, lebend aus den Trümmern gezogen wird, was natürlich sehr schön ist, das jauchzt und freut sich die Menschheit! Das ist ja auch richtig, denn jedes Leben ist kostbar, und ein Kinderleben, in besonderer Weise, aber was ist mit den anderen Kinderleben?
Mit denen, die das Pech hatten, in Gebieten wie dem Kongo, Angola oder Dafur geboren zu werden? Täglich sterben Kinder, weil sie unzureichend medizinisch versorgt sind, oder weil sie nicht genügend Nahrung zum Leben haben. Weltweit sterben 8,1 Millionen Kinder im Jahr, weil sie entweder keinen Zugang zu frischem Wasser, oder nichts zu essen haben. Das wissen wir sehr wohl, doch interessiert es uns, Wohlstandsbürger? Afrika ist weit weg, was?
Afrika ist näher als man denkt. Es kann zwei Blocks weiter liegen, denn auch hier zu Lande, gibt es viele die schlecht versorgt sind, nicht nur materiell. Geistig verkümmert und verkrüppelt sind viele- nicht wenige prügeln ihre? Kinder, schlagen, misshandeln und demütigen sie. Oder lassen sie erbärmlich? verwahrlosen und verhungern. Keine Seltenheit!
Interessiert und das? Nur wenn es tödlich ausgeht. Dann, aber auch? nur dann, geht ein Aufschrei des Entsetzens durch die Nation. Niemand, will was gewusst oder gesehen haben. Kein Wunder, wo wir doch alle, Weltmeister im Wegschauen sind! Wir sehen schon, doch verbannen wir derlei schnell aus unserem Fokus. Derlei unliebsame Wahrheiten, die möglicherweise Handlungsbedarf, von uns, zur Folge hätten werden, einfach ausgeblendet.
Bedauerlicherweise, geschieht es hier zu Lande, auch nicht selten, Sätze wie, „Ein Klaps hat noch keinem geschadet“, zu hören. Da wird das schlagen von Kindern, gesellschaftlich anerkannt! Ist das in Ordnung, frage ich euch?!
Und, was ist das nun für eine Welt in der wir leben? Alles rosa, alles easy? Wohl kaum, Missstände, soweit das Auge reicht. Es ist an uns, sie zu erkennen, und dafür zu sorgen, Abhilfe zu schaffen, und eine bessere Welt zu schaffen, für unsere Kinder, und die die nach uns kommen.?
In der Gesellschaft in der wir leben, zählen manche Werte mehr als andere. Das ist ja auch ganz natürlich, man muss Prioritäten setzen. Natürlich! Denn wenn man nicht festlegt, was wichtig ist, ist wohl kaum eine Entwicklung zu erwarten. Schade, nur wenn die Prioritäten, in einer Art und Weise, gesetzt werden, in der ein Menschenleben, ebenso wenig zählt, wie Anstand oder Moral. Wo die oberste Maxime lautet- Wachstum! Um jeden Preis, in jeder Hinsicht. Höher, schneller, weiter…
Um Jeden Preis. Wir leben in einer verdrehten Welt. Alles, ist in Bewegung, der Wandel vollzieht sich ununterbrochen, Updates am laufenden Band, doch leider in einer Richtung, die wenig produktiv ist. Die Zeit ist uns kurz geworden, dadurch das wir immer und überall Online sein, die Trends schnelllebig, zwischenmenschliche Beziehungen, oberflächlich und zweckmäßig.
Die romantische Liebe, die uns in unzähligen Hollywood Schinken, propagiert wird, eine Illusion, an die aber viele, grade junge Menschen nur allzu gerne glauben. Sie sehen sich diese Filme an, und meinen, dass so das Leben wäre. Natürlich, scheitern sie damit, wenn sie versuchen Hollywood auf ein Leben in Buxtehude zu projizieren. Film bleibt Film, und die Realität, sieht leider anders aus.
Das Wachstum, steht über allem. Wirtschaftliches, versteht sich! Der Gewinn, als oberstes Gesetzt zur Absolution. Wer nur ausreichend ranschafft, hat quasi Narrenfreiheit. Dem wird, viel mehr verziehen als anderen, die weniger anschaffen. Das gilt aber erst ab einem Einkommen das weit über 300.000 Euro im Jahr liegt, privat versteht sich! Lauf mit, immer schneller, immer weiter! Los, los los! Zeit ist Geld, und Geld, ist das allerwichtigste, der heilige Gral unserer Gesellschaft.
Die Medien, veranstalten Tag für Tag, ein wahres Schmierentheater. Halbwahrheiten, und verdreht dargestelltes wird uns dort als die vollkommene, und einzige Wahrheit präsentiert. Das, was unangenehm scheint, für irgendwen, wird einfach weggelassen. Existiert nicht. Und alles andere wird gleich Knetmasse, so in Form gebracht, das es den Anforderungen an die öffentliche Meinung entspricht. Und wir, meinen gut informiert zu sein, und die Wahrheit zu kennen- nichts als die Wahrheit, dadurch das wir uns die Tagesschau reinziehen und Zeitungen lesen, die an Unseriösität, kaum zu überbieten sind.
Wir machen einen riesen Zirkus, wenn irgendwo ein Delfin angeschwemmt wird. Dann überschlagen? sich die Medien, tagelang, campieren sie am Strand, um aus vorderster Front, investigativ,? vom Siechtum des Tieres, oder dessen Rettung zu berichten. Die Welt fühlt mit.
Was aber ist mit den 300.000 Delfinen und Kleinwalen, die Jahr für Jahr als Beifang in den Netzten der großen Fischfang-Flotten krepieren? Statistisch gesehen, erstickt, alle zwei Minuten ein Delfin, qualvoll, in einem Fischernetzt. Juckt, das irgendwen? Von wegen. Da sehen alle weg, und nehmen diesen Bestand, als gegeben hin. Fisch muss ja auf den Teller kommen. Opfer müssen sein. So ist die Denkweise.
Oder wenn mal wieder eine schlimme Katastrophe, über uns Menschen hereingebrochen ist. Ein Erdbeben, ein Tsunami, egal. Wenn dann, nach Tagen, allen Erwartungen zum Trotz ein Kind, lebend aus den Trümmern gezogen wird, was natürlich sehr schön ist, das jauchzt und freut sich die Menschheit! Das ist ja auch richtig, denn jedes Leben ist kostbar, und ein Kinderleben, in besonderer Weise, aber was ist mit den anderen Kinderleben?
Mit denen, die das Pech hatten, in Gebieten wie dem Kongo, Angola oder Dafur geboren zu werden? Täglich sterben Kinder, weil sie unzureichend medizinisch versorgt sind, oder weil sie nicht genügend Nahrung zum Leben haben. Weltweit sterben 8,1 Millionen Kinder im Jahr, weil sie entweder keinen Zugang zu frischem Wasser, oder nichts zu essen haben. Das wissen wir sehr wohl, doch interessiert es uns, Wohlstandsbürger? Afrika ist weit weg, was?
Afrika ist näher als man denkt. Es kann zwei Blocks weiter liegen, denn auch hier zu Lande, gibt es viele die schlecht versorgt sind, nicht nur materiell. Geistig verkümmert und verkrüppelt sind viele- nicht wenige prügeln ihre? Kinder, schlagen, misshandeln und demütigen sie. Oder lassen sie erbärmlich? verwahrlosen und verhungern. Keine Seltenheit!
Interessiert und das? Nur wenn es tödlich ausgeht. Dann, aber auch? nur dann, geht ein Aufschrei des Entsetzens durch die Nation. Niemand, will was gewusst oder gesehen haben. Kein Wunder, wo wir doch alle, Weltmeister im Wegschauen sind! Wir sehen schon, doch verbannen wir derlei schnell aus unserem Fokus. Derlei unliebsame Wahrheiten, die möglicherweise Handlungsbedarf, von uns, zur Folge hätten werden, einfach ausgeblendet.
Bedauerlicherweise, geschieht es hier zu Lande, auch nicht selten, Sätze wie, „Ein Klaps hat noch keinem geschadet“, zu hören. Da wird das schlagen von Kindern, gesellschaftlich anerkannt! Ist das in Ordnung, frage ich euch?!
Und, was ist das nun für eine Welt in der wir leben? Alles rosa, alles easy? Wohl kaum, Missstände, soweit das Auge reicht. Es ist an uns, sie zu erkennen, und dafür zu sorgen, Abhilfe zu schaffen, und eine bessere Welt zu schaffen, für unsere Kinder, und die die nach uns kommen.?
aktuelle Kommentare
von Cita K. | 21. Juni 2012
Das wertvollste und knappste, was die Arbeitnehmer heutzutage noch haben, ist Zeit. Wenn man mal aus seinem Alltagstrott herauskäme, würde man sich vielleicht - hoffentlich - mehr Gedanken über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in dieser Welt machen, die wir unser Zuhause nennen. Guter Artikel! Regt zum Nachdenken an.
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