„Einfach mal gucken“ im Studium ist out: Auswahlverfahren an Universitäten
von Maren | 09. Juni 2010
Schlechtes Abi, aber total motiviert? In diesem Fall hat man seit zwei Jahren bessere Chancen das Fach seiner Wahl zu studieren – vorausgesetzt man überzeugt. Deutsche Universitäten dürfen seit 2005 selbst bestimmten, wer bei ihnen studiert und da spielt der Notendurchschnitt mitunter keine große Rolle mehr.
Wer die ersten Semester an der Uni jedoch nutzen möchte, um sich auszuprobieren und verschiedene Fächer zu testen, wird nicht mehr gern gesehen. Jeder vierte dieser Kandidaten wird die Universität einmal ohne Abschluss verlassen und das kann den Universitäten nur ein Dorn im Auge sein. Deswegen versucht man nun im Vorherein herauszufinden, wem wirklich etwas an dem gewünschten Studiengang liegt und wer sich besser woanders umgucken sollte.
Doch wie sehen diese Auswahlmethoden im Einzelnen aus?
Natürlich variiert dies von Uni zu Uni. Ein Großteil der Hochschulen orientiert sich noch immer am bewährten Numerus Clausus, obwohl dieser schon länger nicht mehr als sonderlich aussagekräftig gilt. Trotzdem: Wer bereits in der Schule gute Leistungen gezeigt hat, bringt sein Studium zumeist ähnlich erfolgreich hinter sich.
Bei anderen Universitäten und je nach Fachbereich kann man außerhalb des Numerus Clausus glänzen, z.B. mit besonderem Engagement in sozialen Bereichen oder Auslandserfahrung. Manchmal zahlt es sich auch aus eine zum Fachbereich passende Berufsausbildung gemacht zu haben oder eine in den entsprechenden Fächern sehr gute Note zu haben. Am wichtigsten ist den Verantwortlichen jedoch, dass die künftigen Studierenden ein begründetes Interesse am Studiengang zeigen.
Sein Interesse begründet vorzutragen ist nicht immer einfach, vor allem bei der Auswahl an Studiengängen in Deutschland: derzeitig über 9.000. Und nur die wenigstens Abiturienten wissen von vornherein was sie eigentlich machen wollen. Ist die Wahl auf ein bestimmtes Fach gefallen, gilt es immer noch die Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Der Zugang zum Medizinstudium und sechs anderen Fächern wird zwar weiter durch die ZVS verwaltet, doch für die meisten Studiengänge kann man sich nun selbst an den Hochschulen bewerben.
Neben dem Abiturzeugnis wird für einige Studiengänge z.B. auch ein Motivationsschreiben verlangt, für einige Bewerber folgt auch eine Einladung zu einem Auswahlgespräch. Wichtig : sich von vornherein darüber zu informieren, was einen erwartet.
Wer die ersten Semester an der Uni jedoch nutzen möchte, um sich auszuprobieren und verschiedene Fächer zu testen, wird nicht mehr gern gesehen. Jeder vierte dieser Kandidaten wird die Universität einmal ohne Abschluss verlassen und das kann den Universitäten nur ein Dorn im Auge sein. Deswegen versucht man nun im Vorherein herauszufinden, wem wirklich etwas an dem gewünschten Studiengang liegt und wer sich besser woanders umgucken sollte.
Doch wie sehen diese Auswahlmethoden im Einzelnen aus?
Natürlich variiert dies von Uni zu Uni. Ein Großteil der Hochschulen orientiert sich noch immer am bewährten Numerus Clausus, obwohl dieser schon länger nicht mehr als sonderlich aussagekräftig gilt. Trotzdem: Wer bereits in der Schule gute Leistungen gezeigt hat, bringt sein Studium zumeist ähnlich erfolgreich hinter sich.
Bei anderen Universitäten und je nach Fachbereich kann man außerhalb des Numerus Clausus glänzen, z.B. mit besonderem Engagement in sozialen Bereichen oder Auslandserfahrung. Manchmal zahlt es sich auch aus eine zum Fachbereich passende Berufsausbildung gemacht zu haben oder eine in den entsprechenden Fächern sehr gute Note zu haben. Am wichtigsten ist den Verantwortlichen jedoch, dass die künftigen Studierenden ein begründetes Interesse am Studiengang zeigen.
Sein Interesse begründet vorzutragen ist nicht immer einfach, vor allem bei der Auswahl an Studiengängen in Deutschland: derzeitig über 9.000. Und nur die wenigstens Abiturienten wissen von vornherein was sie eigentlich machen wollen. Ist die Wahl auf ein bestimmtes Fach gefallen, gilt es immer noch die Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Der Zugang zum Medizinstudium und sechs anderen Fächern wird zwar weiter durch die ZVS verwaltet, doch für die meisten Studiengänge kann man sich nun selbst an den Hochschulen bewerben.
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