Auf Knopfdruck kreativ? Verschiedene Methoden machen’s möglich
von Maren | 31. August 2010
Kreativität ist zweifellos eine Gabe. Aber keine Angst: man kann Kreativität auch trainieren!
Im Studium ist oft Kreativität gefragt, egal ob es sich dabei um einen ohnehin kreativen Studiengang handelt oder nicht. Kreativität schafft neue Perspektiven und neue Zugänge zu ansonsten schwierigen Themen. Für die Ideenfindung gibt es verschiedene Methoden:
Am bekanntesten ist mittlerweile das Brainstorming geworden: Hierfür wird zunächst alles aufgeschrieben, was einem zu einem Thema in den Sinn kommt. Erst danach werden die Gedanken geordnet und bewertet. Vielleicht lässt sich so schon eine erste Gliederung für das Referat erarbeiten.
Mindmaps (auch Clusters & Branches genannt) sind mittlerweile ebenso bekannt wie das Brainstorming. In der Mitte der Mindmap steht ein Begriff um den herum verschiedene andere Begriffe wie beim Brainstorming gruppiert und miteinander verbunden werden. So können Zusammenhänge frühzeitig erkannt und weniger relevante Aspekte ausgemacht werden.
Auch beliebt ist die 635-Methode. Hierbei geht es vor allem um den Austausch von Ideen. Diese Ideen kommen zustande, indem sich zunächst Gruppen von sechs Mitgliedern zusammenfinden. Jedes Gruppenmitglied hat anschließend Zeit innerhalb von fünf Minuten drei Ideen niederzuschreiben. Nach diesen fünf Minuten werden die Ideen untereinander getauscht und von einem anderen Gruppenmitglied bearbeitet.
Vor einer Haus- oder Abschlussarbeit wissen viele nicht wie sie mit dem Schreiben beginnen sollen. Abhilfe schafft das sogenannte Freewriting. Hier wird einfach drauf losgeschrieben, egal was einem in den Sinn kommt, auch ohne Bezug zum Thema und ohne Gedanken um Grammatik oder Satzbau. Nach einer Weile wird man feststellen, dass es nun leichter fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Beim Looping ist ein ähnliches Vorgehen wie beim Freewriting gefragt, allerdings hat man hier nur eine begrenzte Zeit um seine Gedanken niederzuschreiben. Nach Ablauf der Zeit werden diese Gedanken geordnet und man versucht sich ein zweites Mal. Am besten wiederholt man diesen Prozess jedoch dreimal.
Beim Cubing wird ein Thema oder eine These wie bei einem Würfel von verschiedenen Seiten betrachtet. Die einzelnen Seiten sind dabei die Analyse, die Anwendung, die Assoziation, die Diskussion, die Beschreibung und der Vergleich der These.
Ähnlich wie das Cubing läuft das „Six Hats“ ab. Hier werden jedoch andere Betrachtungsweisen angewendet. Das Thema wird sowohl objektiv als auch subjektiv, rational als auch emotional betrachtet. Bedenken werden gegenüber Chance abgewogen und neue Ideen entwickelt. Am Ende steht ein Gesamteindruck aus den einzelnen Perspektiven.
Im Journalismus gilt es stets die wichtigen W-Fragen zu beantworten: Wer? Was? Wann? Wo? Warum und wie? Auch für die Erarbeitung eines Referats oder eines Vortrags können diese Fragen sinnvoll sein.
Im Studium ist oft Kreativität gefragt, egal ob es sich dabei um einen ohnehin kreativen Studiengang handelt oder nicht. Kreativität schafft neue Perspektiven und neue Zugänge zu ansonsten schwierigen Themen. Für die Ideenfindung gibt es verschiedene Methoden:
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Auch beliebt ist die 635-Methode. Hierbei geht es vor allem um den Austausch von Ideen. Diese Ideen kommen zustande, indem sich zunächst Gruppen von sechs Mitgliedern zusammenfinden. Jedes Gruppenmitglied hat anschließend Zeit innerhalb von fünf Minuten drei Ideen niederzuschreiben. Nach diesen fünf Minuten werden die Ideen untereinander getauscht und von einem anderen Gruppenmitglied bearbeitet.
Vor einer Haus- oder Abschlussarbeit wissen viele nicht wie sie mit dem Schreiben beginnen sollen. Abhilfe schafft das sogenannte Freewriting. Hier wird einfach drauf losgeschrieben, egal was einem in den Sinn kommt, auch ohne Bezug zum Thema und ohne Gedanken um Grammatik oder Satzbau. Nach einer Weile wird man feststellen, dass es nun leichter fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Beim Looping ist ein ähnliches Vorgehen wie beim Freewriting gefragt, allerdings hat man hier nur eine begrenzte Zeit um seine Gedanken niederzuschreiben. Nach Ablauf der Zeit werden diese Gedanken geordnet und man versucht sich ein zweites Mal. Am besten wiederholt man diesen Prozess jedoch dreimal.
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