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Bildungsgefälle und Nebenjobs: So sieht’s bei den deutschen Studenten aus
von Maren | 05. Mai 2010
Das Bildungsgefälle ist in Deutschland nach wie vor allgegenwärtig. Dies hat zumindest die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) erneut bestätigt. So ist im Jahr 2009 war die Zahl derjenigen Studierenden erstmals leicht anstiegen, die aus Arbeiterfamilien stammen, dennoch ist ihr Anteil gegenüber Studierenden aus den gesellschaftlich höheren Schichten vergleichsweise gering.
Nur etwa 15% der Studierenden entstammen demnach einer sozial niedrigeren Schicht. Dahingegen lassen sich fast zwei Drittel der Studierenden als gut situiert bezeichnen. Auch wenn wieder mehr „Arbeiterkinder“ studieren – die Bildungschancen sind nach wie vor ungleich verteilt, hier muss noch eine Menge getan werden.
Auch wenn sie gut situierten Familien entstammen und die Studiengebühren zu fast 60% meist von den Eltern getragen werden – zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium. Ob Studiengebühren, Lebensunterhalt oder um sich mal was leisten zu können – die Gründe für die Arbeit neben dem Studium sind vielfältig. Allerdings lassen sich die neuen Bachelorstudiengänge nicht immer mit dieser doppelten Arbeitsbelastung verbinden – Stressprobleme bis hin zum Burn-Out-Syndrom sind heute auch bei Studierenden nicht mehr selten.
Im Schnitt soll jeder Student in Deutschland über 812 Euro monatlich verfügen. Die tatsächlichen Werte variieren jedoch stark. Der Bafög-Höchstsatz beträgt z.B. derzeit nur 648 Euro im Monat und ein Viertel aller Studierenden muss damit oder mit noch weniger Geld monatlich über die Runden kommen. 17% der Studierenden haben dahingegen mehr als 1.000 Euro im Monat für Lebensunterhalt & Co. Zur Verfügung. Vieles hängt u.a. auch mit dem Studienort zusammen. Ein Studium in Hamburg oder München erfordert höhere Kosten, vor allem Mietkosten, als eines im Osten Deutschlands.
Nur etwa 15% der Studierenden entstammen demnach einer sozial niedrigeren Schicht. Dahingegen lassen sich fast zwei Drittel der Studierenden als gut situiert bezeichnen. Auch wenn wieder mehr „Arbeiterkinder“ studieren – die Bildungschancen sind nach wie vor ungleich verteilt, hier muss noch eine Menge getan werden.
Auch wenn sie gut situierten Familien entstammen und die Studiengebühren zu fast 60% meist von den Eltern getragen werden – zwei Drittel aller Studierenden arbeiten neben dem Studium. Ob Studiengebühren, Lebensunterhalt oder um sich mal was leisten zu können – die Gründe für die Arbeit neben dem Studium sind vielfältig. Allerdings lassen sich die neuen Bachelorstudiengänge nicht immer mit dieser doppelten Arbeitsbelastung verbinden – Stressprobleme bis hin zum Burn-Out-Syndrom sind heute auch bei Studierenden nicht mehr selten.
Im Schnitt soll jeder Student in Deutschland über 812 Euro monatlich verfügen. Die tatsächlichen Werte variieren jedoch stark. Der Bafög-Höchstsatz beträgt z.B. derzeit nur 648 Euro im Monat und ein Viertel aller Studierenden muss damit oder mit noch weniger Geld monatlich über die Runden kommen. 17% der Studierenden haben dahingegen mehr als 1.000 Euro im Monat für Lebensunterhalt & Co. Zur Verfügung. Vieles hängt u.a. auch mit dem Studienort zusammen. Ein Studium in Hamburg oder München erfordert höhere Kosten, vor allem Mietkosten, als eines im Osten Deutschlands.
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