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Die Studentenbude: Wie man dem Chaos begegnet ohne eine Putzfrau zu engagieren
von Maren | 31. Mai 2010
Zugegeben, es gibt sie: die absoluten Ordnungsfanatiker unter den Männern, denen auch Mutti damals schon nichts vormachen konnte. Trotzdem in den meisten männlichen Single-Buden oder WGs sieht es doch eher... sagen wir unkonventionell aus.
In den Bereich des Saubermachens ist die Emanzipation irgendwie noch nicht so richtig vorgedrungen, aber das kann man(n) ja ändern – alles im Sinne des Gender Mainstreaming, oder sollen sich die Männer weiter vorwerfen lassen, sie könnten nicht putzen?! (Chaotische Frauen dürfen sich übrigens trotzdem angesprochen fühlen ;))
Als Indikatoren für eine saubere Wohnung kommen zunächst Bad und Küche in Frage, die Horte jeglicher Bakterien. Ein Blick in beide, sagt schon viel über das Putzverhalten des Bewohners aus.
Die goldene Regel („Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“) passt hier ganz gut – mindestens einmal pro Woche sollte das Bad schon Lappen und Kloreiniger gesehen haben. Ein weiteres Phänomen: Halbvolle Shampoo-Flaschen, ranzige Bodylotion, abgekaute Zahnbürsten – bloß weg damit!
Letzteres ist in anderer Form natürlich auch in der Küche zu finden – Tatort Kühlschrank: eine Packung Schinken, vor zwei Wochen geöffnet, lange nicht mehr appetitlich, Frischkäse mit grünen, pelzigen Punkten, usw. usf.
Alles wegschmeißen, auch wenn mancher dabei sicher mit seinem Würgreflex zu kämpfen hat und in Zukunft passgenauer einkaufen. Außerdem: was weg muss, steht am besten ganz vorne im Kühlschrank.
Ganz große Hürde: der (hoffentlich nicht wöchentliche) Abwasch. Gerne wird das gebrauchte Geschirr über Tage neben der Spüle, in schlimmeren Fällen sogar im eigenen Zimmer gehortet. Das das Entfernen angetrockneter Soßenreste den Spülvorgang unnötig hinauszögert, wird dabei gern übersehen. Wer keine Lust hat sofort zu spülen anstatt zu horten, der sollte über die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine nachdenken – gibt’s auch im Miniatur-Format mit moderatem Wasserverbrauch.
Bad und Küche abgehakt – so weit, so gut, aber jetzt geht’s ans eigene Zimmer (wo die noch halbvollen Müsli-Schalen hoffentlich nicht mehr stehen). Erster Blickfang: das Bett, meistens nicht gemacht. Der zweite Blick geht zum Schreibtisch- ja, nur das Genie beherrscht das Chaos. Zu guter Letzt: der Kleiderschrank – gut, wenn er sich noch schließen lässt.
Zunächst zum Bett: Auch wenn du momentan keinen Damenbesuch empfängst, irgendwann wird es soweit kommen und dann sollte dein Bett tageslichttauglich sein, d.h. ohne Flecken jeglicher Art (woher auch immer sie stammen mögen), zumindest ab und zu frisch bezogen und wenn’s geht gemacht. Für den Fall der Fälle, dass deine Liebste eine Hausstauballergie hat: die Milben sind unter uns, auch in deinem Bett. Tägliches Lüften und möglichst wenige Staubfänger wie Polstermöbel helfen da schon ein bisschen.
Der Schreibtisch: Papiergebirge statt –berge und nicht mal mehr Platz für das Notebook – nicht umsonst wurden die verschiedensten Ordnungssysteme für Schreibtische entwickelt, einige davon sind vielleicht sogar ganz nützlich, z.B. eine Hängeregistratur. An einem aufgeräumten Schreibtisch lässt es sich gleich viel besser arbeiten.
Der überfüllte Kleiderschrank: Auch bei Männern gibt es sie, die Schränke, die aus allen Nähten platzen. Warum? Na, weil auch hier gehortet wird. Löchrige T-Shirts und Socken, eingelaufene Hosen und vieles mehr. Aussortieren! Gut erhaltene Markensachen lassen sich oft noch gewinnbringend bei eBay versteigern, den Rest spenden oder eben wegschmeißen, wenn zu viele Löcher drin sind.
In den Bereich des Saubermachens ist die Emanzipation irgendwie noch nicht so richtig vorgedrungen, aber das kann man(n) ja ändern – alles im Sinne des Gender Mainstreaming, oder sollen sich die Männer weiter vorwerfen lassen, sie könnten nicht putzen?! (Chaotische Frauen dürfen sich übrigens trotzdem angesprochen fühlen ;))
Als Indikatoren für eine saubere Wohnung kommen zunächst Bad und Küche in Frage, die Horte jeglicher Bakterien. Ein Blick in beide, sagt schon viel über das Putzverhalten des Bewohners aus.
Die goldene Regel („Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“) passt hier ganz gut – mindestens einmal pro Woche sollte das Bad schon Lappen und Kloreiniger gesehen haben. Ein weiteres Phänomen: Halbvolle Shampoo-Flaschen, ranzige Bodylotion, abgekaute Zahnbürsten – bloß weg damit!
Letzteres ist in anderer Form natürlich auch in der Küche zu finden – Tatort Kühlschrank: eine Packung Schinken, vor zwei Wochen geöffnet, lange nicht mehr appetitlich, Frischkäse mit grünen, pelzigen Punkten, usw. usf.
Alles wegschmeißen, auch wenn mancher dabei sicher mit seinem Würgreflex zu kämpfen hat und in Zukunft passgenauer einkaufen. Außerdem: was weg muss, steht am besten ganz vorne im Kühlschrank.
Ganz große Hürde: der (hoffentlich nicht wöchentliche) Abwasch. Gerne wird das gebrauchte Geschirr über Tage neben der Spüle, in schlimmeren Fällen sogar im eigenen Zimmer gehortet. Das das Entfernen angetrockneter Soßenreste den Spülvorgang unnötig hinauszögert, wird dabei gern übersehen. Wer keine Lust hat sofort zu spülen anstatt zu horten, der sollte über die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine nachdenken – gibt’s auch im Miniatur-Format mit moderatem Wasserverbrauch.
Bad und Küche abgehakt – so weit, so gut, aber jetzt geht’s ans eigene Zimmer (wo die noch halbvollen Müsli-Schalen hoffentlich nicht mehr stehen). Erster Blickfang: das Bett, meistens nicht gemacht. Der zweite Blick geht zum Schreibtisch- ja, nur das Genie beherrscht das Chaos. Zu guter Letzt: der Kleiderschrank – gut, wenn er sich noch schließen lässt.
Zunächst zum Bett: Auch wenn du momentan keinen Damenbesuch empfängst, irgendwann wird es soweit kommen und dann sollte dein Bett tageslichttauglich sein, d.h. ohne Flecken jeglicher Art (woher auch immer sie stammen mögen), zumindest ab und zu frisch bezogen und wenn’s geht gemacht. Für den Fall der Fälle, dass deine Liebste eine Hausstauballergie hat: die Milben sind unter uns, auch in deinem Bett. Tägliches Lüften und möglichst wenige Staubfänger wie Polstermöbel helfen da schon ein bisschen.
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