Hiwis arbeiten den Professoren zu, bereiten Tutorien vor und erledigen den unangenehmen Papierkram - insgesamt arbeiten sie zumeist schlecht bezahlt und haben vielerorts arbeitsrechtlich gesehen kaum Rechte. Trotzdem arbeiten ca. 100.000 Studenten in Deutschland neben dem Studium an der Uni - ist ja schließlich auch praktisch und bringt einem im günstigsten Falle Vorteile für das eigene Studium, z.B. den Einstieg für eine Promotion.
Der Stundenlohn für Hiwis ist bundesweit keinesfalls einheitlich. So bekommen studentische Hilfskräfte in Berlin für ihre Arbeit 10,98€, im Osten Deutschlands jedoch weniger als die Hälfte dessen. Tarifverträge für studentische Hilfskräfte gibt es nur in Berlin, welche dort auch nur ein Relikt aus der Vergangenheit sind. In der heutigen Zeit würde man einen solchen Vertrag wohl nicht mehr aufsetzen.
Ohne die Hiwis würde der reguläre Unibetrieb heute wohl kaum mehr laufen. Die Haushaltslöcher an den Unis werden immer großer und in der Folge übernehmen immer mehr Hilfskräfte Arbeiten, die normalerweise von Festangestellten erledigt werden. Gleichzeitig stehen Ihnen elementare arbeitsrechtliche Dinge nicht zu, wie etwa die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, kaum Urlaubsanspruch, zu viele unbezahlte Überstunden und allgemein eine nicht angemessene Bezahlung.
Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass als Chef meist der Professor fungiert. In der Hoffnung auf eine spätere Promotion geraten die studentischen Hilfskräfte oftmals in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Profs, das dazu führt, dass sie sich überarbeiten bzw. völlig vom Arbeitsvertrag abweichende Aufgaben übernehmen. Nicht selten arbeiten die Hilfskräfte nicht die angegeben 40 Stunden, sondern weit mehr.
Arbeitsrechtlich gesehen gelten Hiwis als Teilzeitbeschäftigte mit Anspruch auf Urlaub und Sozialleistungen. Leider wird dies in der Praxis nur selten umgesetzt. Dennoch versuchen verschiedene Initiativen (z.B. „Tarifini) derzeit die Arbeitssituation der studentischen Hilfskräfte zu verbessern und konnten bereits an einigen Hochschulen Richtlinien zum Arbeitsverhältnis der Studenten einführen.
Der Stundenlohn für Hiwis ist bundesweit keinesfalls einheitlich. So bekommen studentische Hilfskräfte in Berlin für ihre Arbeit 10,98€, im Osten Deutschlands jedoch weniger als die Hälfte dessen. Tarifverträge für studentische Hilfskräfte gibt es nur in Berlin, welche dort auch nur ein Relikt aus der Vergangenheit sind. In der heutigen Zeit würde man einen solchen Vertrag wohl nicht mehr aufsetzen.
Ohne die Hiwis würde der reguläre Unibetrieb heute wohl kaum mehr laufen. Die Haushaltslöcher an den Unis werden immer großer und in der Folge übernehmen immer mehr Hilfskräfte Arbeiten, die normalerweise von Festangestellten erledigt werden. Gleichzeitig stehen Ihnen elementare arbeitsrechtliche Dinge nicht zu, wie etwa die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, kaum Urlaubsanspruch, zu viele unbezahlte Überstunden und allgemein eine nicht angemessene Bezahlung.
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