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Doppelter Abiturjahrgang wird zum Problem für Universität und Studenten
26. Januar 2011
Überfüllte Hörsäle und den Kampf um Studienplätze kennt man bereits jetzt. In den nächsten Jahren wird ein noch größerer Ansturm der Studienanfänger auf die Universitäten erwartet. Das liegt primär an dem doppelten Abiturjahrgang und zusätzlich an den geburtenstarken Jahrgängen, die demnächst ihren Abschluss erwerben.
Die Probleme, die aus der Umstellung auf eine zwölfjährige Schulzeit folgen, sind jetzt noch nicht einmal abzusehen und werden trotzdem kontrovers diskutiert.
Aus der Sicht der Universitäten geht es natürlich um Studienplätze und die Größe der Hörsäle. Für die zukünftigen Schulabgänger stellen sich Fragen, die womöglich Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft haben könnten.
Es ist eine offensichtliche Konsequenz: Erwerben mehr Schüler die Hochschulzugangsberechtigung, so müssen die Universitäten stärker selektieren. Das führt wiederum dazu, dass die Zugangsbeschränkungen strenger werden. Die Angst, in naher Zukunft möglicherweise keinen Studienplatz mehr zu erhalten, lässt die Schüler anders an die Zukunftsplanung herangehen. Man macht sich mehr Gedanken darüber, ob man wirklich noch ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte, bevor man mit dem Studium beginnt. Daher ist anzunehmen, dass die Schulabgänger sich so schnell wie möglich bewerben und mit ihrem Studium beginnen möchten, um mehr Chancen zu haben, zu ihrem Wunschstudiengang zugelassen zu werden.
Das könnte eine folgenreiche Entwicklung sein. Die zukünftigen Studienanfänger nehmen sich keine Auszeit, um andere Länder oder zumindest einmal andere Lebensumstände kennenzulernen. Der Wunsch seinen Horizont zu erweitern, tritt zurück hinter die Angst, nach einer Auszeit keinen Studienplatz mehr zu erhalten. Das könnte zu einer steigenden Zahl von Studienabbrechern und unglücklichen, unter Leistungsdruck stehenden Studenten führen.
Die Probleme, die aus der Umstellung auf eine zwölfjährige Schulzeit folgen, sind jetzt noch nicht einmal abzusehen und werden trotzdem kontrovers diskutiert.
Aus der Sicht der Universitäten geht es natürlich um Studienplätze und die Größe der Hörsäle. Für die zukünftigen Schulabgänger stellen sich Fragen, die womöglich Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft haben könnten.
Es ist eine offensichtliche Konsequenz: Erwerben mehr Schüler die Hochschulzugangsberechtigung, so müssen die Universitäten stärker selektieren. Das führt wiederum dazu, dass die Zugangsbeschränkungen strenger werden. Die Angst, in naher Zukunft möglicherweise keinen Studienplatz mehr zu erhalten, lässt die Schüler anders an die Zukunftsplanung herangehen. Man macht sich mehr Gedanken darüber, ob man wirklich noch ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren möchte, bevor man mit dem Studium beginnt. Daher ist anzunehmen, dass die Schulabgänger sich so schnell wie möglich bewerben und mit ihrem Studium beginnen möchten, um mehr Chancen zu haben, zu ihrem Wunschstudiengang zugelassen zu werden.
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