In Zeiten des Internets und der Videotelefonie war es nur eine Frage der Zeit bis auch Vorlesungen virtuell werden. Dies ist nur eine Facette des E-Learnings, welches immer mehr Universitäten für sich entdecken. So wird den Studierenden, aber auch den Lehrenden ermöglicht, wann und wo immer sie wollen auf die Inhalte zuzugreifen und so unabhängig zu lernen.
E-Learning beschreibt zunächst alle Formen des Lernens, die durch elektronische oder digitale Medien unterstützt werden. Ob die Powerpoint-Präsentation des Referates oder das Skript der Vorlesung im Internet noch dazugehören ist allerdings fraglich. Vielmehr sind unter E-Learning Lernprozesse zu verstehen, die zusätzlich z.B. durch Online-Lernmodule oder -Simulationen unterstützt werden. Auch die Überprüfung des Gelernten kann statt im Tutorium im Internet per Ankreuztest überprüft werden.
Natürlich bedeutet das auch einen Schritt in eine Richtung, die mit der ursprünglichen Unterrichtsform an den Universitäten nicht mehr viel gemein hat, aber er schafft auch viele neue Möglichkeiten und vor allem Plattformen für den Austausch untereinander. Statt Referaten gibt es nun Beiträge in Diskussionsforen, deren Mitglieder Studenten an allen Universitäten Europas sein können – und natürlich wird hier fleißig diskutiert. Über dieses Medium traut sich der ein oder andere Student nun auch die eigene Meinung einzubringen, was man vielleicht vor dem versammelten Seminar nicht getan hätte.
Wer Zugang zum E-Learning hat, Z.B. über das Netzwerk der Uni kann frei entscheiden, ob und wann er was lernen möchte, und wenn es nach Mitternacht ist. Natürlich erfordert so viel Freiheit auch eine Menge Selbstdisziplin, da durch Vorlesungen und Seminare strukturierte Tagesabläufe nun nicht mehr gegeben sind. E-Learning bedeutet somit auch eigenverantwortliches Lernen. Vielen fällt es bei so viel Freiheit schwer sich gegen die Zeit mit Freunden am See und für das Lernen vor dem PC zu entscheiden. Genauso obliegt den Studenten nun die Freiheit zu entscheiden an welchen Lernmodulen sie teilnehmen und ob das erfolgreiche Bestehen im Endeffekt als Leistungsnachweis gilt. Lieber beim Prüfungsamt nachfragen.
E-Learning soll langfristig auch bewirken das Studium in Deutschland international vergleichbar zu machen, schließlich wird mittels E-Learning gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg möglich. Auch für berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungszwecke wird E-Learning zum entscheidenden Vorteil.
Trotzdem müssen nun nicht alle, die das altbewährte schätzen, den Kopf in den Sand stecken. Universitäten sind in Deutschland Teil der Kultur und werden weiter fortbestehen. Präsenzlehre wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Studiums sein genauso wie der Kaffee zwischen zwei Vorlesungen.
E-Learning beschreibt zunächst alle Formen des Lernens, die durch elektronische oder digitale Medien unterstützt werden. Ob die Powerpoint-Präsentation des Referates oder das Skript der Vorlesung im Internet noch dazugehören ist allerdings fraglich. Vielmehr sind unter E-Learning Lernprozesse zu verstehen, die zusätzlich z.B. durch Online-Lernmodule oder -Simulationen unterstützt werden. Auch die Überprüfung des Gelernten kann statt im Tutorium im Internet per Ankreuztest überprüft werden.
Natürlich bedeutet das auch einen Schritt in eine Richtung, die mit der ursprünglichen Unterrichtsform an den Universitäten nicht mehr viel gemein hat, aber er schafft auch viele neue Möglichkeiten und vor allem Plattformen für den Austausch untereinander. Statt Referaten gibt es nun Beiträge in Diskussionsforen, deren Mitglieder Studenten an allen Universitäten Europas sein können – und natürlich wird hier fleißig diskutiert. Über dieses Medium traut sich der ein oder andere Student nun auch die eigene Meinung einzubringen, was man vielleicht vor dem versammelten Seminar nicht getan hätte.
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