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Schenkt man den Wirtschaftsweisen Glauben, so scheint es mit der deutschen Wirtschaft bergab zu gehen. Ein Grund: fehlende Fachkräfte. Der Fachkräftemangel ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden und hat einen Run der Studienanfänger auf die technischen Studiengänge ausgelöst. Schließlich verspricht ihnen der Fachkräftemangel rosige Zukunftsaussichten.
Dabei existiert ein Fachkräftemangel rein statistisch gar nicht bzw. beschränkt sich auf einzelne Branchen. Zu diesen Branchen gehören entgegen vieler Meldungen erstaunlicherweise nicht die Ingenieurswissenschaften. Im Gegenteil: Bei den Elektrotechnikern gibt es z.B. mit 130 Bewerbern auf 100 offene Stellen ein leichtes Überangebot an Bewerbern. Auch in den anderen Fachrichtungen, z.B. im Maschinenbau, sieht es nicht viel besser aus. Trotzdem berichten Arbeitgeber und Medien weiterhin über den drohenden Fachkräftemangel. Experten vermuten, dass Arbeitgeber durch den suggerierten Fachkräftemangel ihre eigene Verhandlungsposition stärken wollen.
Einen statistisch nachweisbaren Fachkräftemangel gibt es dahingegen im Gesundheitswesen. Ärzte und Pflegekräfte werden hier händeringend gesucht. So kommen auf 100 offene Stellen im Pflegebereich derzeit nur 85 Bewerber. Doch anstatt die dringend benötigten Fachkräfte zu hofieren, bieten die Arbeitgeber oft nur schlechte Bezahlung und nicht akzeptable Arbeitszeiten. Ein Grund, weshalb sich viele Ärzte und Pflegekräfte immer häufiger im Ausland nach neuen Jobs umsehen.
Dabei existiert ein Fachkräftemangel rein statistisch gar nicht bzw. beschränkt sich auf einzelne Branchen. Zu diesen Branchen gehören entgegen vieler Meldungen erstaunlicherweise nicht die Ingenieurswissenschaften. Im Gegenteil: Bei den Elektrotechnikern gibt es z.B. mit 130 Bewerbern auf 100 offene Stellen ein leichtes Überangebot an Bewerbern. Auch in den anderen Fachrichtungen, z.B. im Maschinenbau, sieht es nicht viel besser aus. Trotzdem berichten Arbeitgeber und Medien weiterhin über den drohenden Fachkräftemangel. Experten vermuten, dass Arbeitgeber durch den suggerierten Fachkräftemangel ihre eigene Verhandlungsposition stärken wollen.
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