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Wer regiert eigentlich dieses Land? Das Volk? Die Politiker? Die Medien? Oder doch die großen Unternehmen? „Das interessiert mich doch nicht!“ ist wohl die Antwort, die viele Menschen in diesem Land auf diese Frage geben würden. Na, das ist doch schön, dass Sie das nicht interessiert! Genau dieses Desinteresse im Volk wissen sich Lobbyisten aller Richtungen zu Nutze zu machen.
Lobbyismus, was ist das eigentlich? Lobbys sind Interessengruppen, die mittels persönlicher Kontakte oder durch geschickte Medienvermarktung ihre Interessen vorbei am Wähler in die Politik schleusen – und damit nicht selten erfolgreich sind! Nicht umsonst nennen Kritiker den Lobbyismus als fünfte Staatsgewalt in Deutschland – nach den drei bekannten Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative. Und eine vierte Staatsgewalt? Ja, die Presse hat schließlich auch immer ein Wörtchen mitzureden. Öffentliche Meinung ist ein hohes Gut. Schön, wenn man sie in der Hand hat. Und wer öffentliche Meinung, nämlich das, was die Presse verbreitet, in der Hand hat, ist in vielen Fällen ungeklärt. Aber das ist ein anderes Feld.
Zurück zum Lobbyismus: Alleine 430 Lobbyverbände scharen sich z.B. um das Gesundheitsministerium. Abgeordnete und Minister sind quasi ständig von Lobbyisten mit ihren offenen oder geschickt getarnten Forderungen umgeben – und irgendwann kapituliert man. Bestechung? Korrupte Bundestagsabgeordnete? Nein, davon soll keine Rede sein! Die Lobbyverbände haben da andere Methoden, um ihren Einfluss geltend zu machen und vielleicht das ein oder andere Gesetz mithilfe einer Abgeordnetenstimme in ihrem Sinne umzugestalten. Und nicht selten hat der ein oder andere Politiker nach Ende seiner politischen Karriere eine neue berufliche Heimat bei den Interessenverbänden gefunden: eine Hand wäscht die andere!
Aber die Abgeordneten müssen doch das vertreten, wofür wir sie gewählt haben? Ja, sollten sie eigentlich auch, sie versuchen es zumindest. Aber wissen wir das wirklich? Wir sind ja nicht vor Ort, wollen es wahrscheinlich auch gar nicht. Das sollen mal schön andere für uns machen. Das ist der Punkt! Andere machen das für uns, nur vertreten diese anderen selten die Meinung des Volkes. Bleibt zu hoffen, dass die von uns gewählten Politiker standhaft bleiben. Immerhin werden sich immer mehr Politiker des Einflusses der Lobbyisten bewusst und versuchen dagegen anzugehen.
Uns sind derweil die Hänge gebunden, es sei denn, wir versuchen es mal mit einer Bewerbung bei den Lobbyisten. Machen Sie aus der Not eine Tugend! Möglicherweise können Sie nichts für die Demokratie tun, aber auf jeden Fall können Sie sich persönlich bereichern!
Lobbyismus, was ist das eigentlich? Lobbys sind Interessengruppen, die mittels persönlicher Kontakte oder durch geschickte Medienvermarktung ihre Interessen vorbei am Wähler in die Politik schleusen – und damit nicht selten erfolgreich sind! Nicht umsonst nennen Kritiker den Lobbyismus als fünfte Staatsgewalt in Deutschland – nach den drei bekannten Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative. Und eine vierte Staatsgewalt? Ja, die Presse hat schließlich auch immer ein Wörtchen mitzureden. Öffentliche Meinung ist ein hohes Gut. Schön, wenn man sie in der Hand hat. Und wer öffentliche Meinung, nämlich das, was die Presse verbreitet, in der Hand hat, ist in vielen Fällen ungeklärt. Aber das ist ein anderes Feld.
Zurück zum Lobbyismus: Alleine 430 Lobbyverbände scharen sich z.B. um das Gesundheitsministerium. Abgeordnete und Minister sind quasi ständig von Lobbyisten mit ihren offenen oder geschickt getarnten Forderungen umgeben – und irgendwann kapituliert man. Bestechung? Korrupte Bundestagsabgeordnete? Nein, davon soll keine Rede sein! Die Lobbyverbände haben da andere Methoden, um ihren Einfluss geltend zu machen und vielleicht das ein oder andere Gesetz mithilfe einer Abgeordnetenstimme in ihrem Sinne umzugestalten. Und nicht selten hat der ein oder andere Politiker nach Ende seiner politischen Karriere eine neue berufliche Heimat bei den Interessenverbänden gefunden: eine Hand wäscht die andere!
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Uns sind derweil die Hänge gebunden, es sei denn, wir versuchen es mal mit einer Bewerbung bei den Lobbyisten. Machen Sie aus der Not eine Tugend! Möglicherweise können Sie nichts für die Demokratie tun, aber auf jeden Fall können Sie sich persönlich bereichern!
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