Mission Impossible: Jung, Weiblich sucht gut bezahlten Job
von Maren | 13. Oktober 2009
Laut der EU-Kommission gehört Deutschland zu den Staaten mit der größten Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern. Schon das Einstiegsgehalt von Frauen ist geringer als das von Männern. Wie hoch die Differenz zwischen Männer- und Frauengehältern effektiv ist kommt auf den Beruf an, und darauf ob man im Osten oder Westen Deutschlands angestellt ist.
Zwar verdienen Berufsanfängerinnen in den neuen Bundesländern weniger als Berufsanfängerinnen in Westdeutschland. Jedoch ist die Einkommensdifferenz zwischen Männern und Frauen in Ostdeutschland, mit 402€ geringer als im Westen Deutschlands, wo sie bei 714€ liegt. Im Westen wird der Einkommensunterschied mit wachsender Berufserfahrung sogar immer Größer, während im Osten das Gehalt von Frauen mit den Jahren, dem der Männer näher kommt.
Ingenieurinnen, Frauen in IT- und EDV-Berufen, sowie Frauen in Marketing, Werbung, PR und im sozialen Bereich verdienen im Schnitt zehn Prozent weniger als die männliche Konkurrenz. Damit steht es relativ gut, verglichen mit den Einkommensunterschieden in den Medien- und Gestaltungsbranchen, ebenso wie in Bank- und Finanzberufen, wo männliche Berufsanfänger bis zu 17 Prozent mehr verdienen. Im öffentlichen Dienst ist der Einkommensunterschied sogar noch größer, denn der Staat zahlt Frauen etwa 21 Prozent weniger als Männern. Glücklich schätzen können sich die in der Energie- und Wasserversorgung, wo die Differenz nur bei knapp fünf Prozent liegt.
Diese Ergebnisse lassen sich wohl kaum durch Babypausen, unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen oder mangelnde Aufstiegschancen erklären, denn sie deuten eher auf das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Lohndiskriminierung hin.
Zwar verdienen Berufsanfängerinnen in den neuen Bundesländern weniger als Berufsanfängerinnen in Westdeutschland. Jedoch ist die Einkommensdifferenz zwischen Männern und Frauen in Ostdeutschland, mit 402€ geringer als im Westen Deutschlands, wo sie bei 714€ liegt. Im Westen wird der Einkommensunterschied mit wachsender Berufserfahrung sogar immer Größer, während im Osten das Gehalt von Frauen mit den Jahren, dem der Männer näher kommt.
Ingenieurinnen, Frauen in IT- und EDV-Berufen, sowie Frauen in Marketing, Werbung, PR und im sozialen Bereich verdienen im Schnitt zehn Prozent weniger als die männliche Konkurrenz. Damit steht es relativ gut, verglichen mit den Einkommensunterschieden in den Medien- und Gestaltungsbranchen, ebenso wie in Bank- und Finanzberufen, wo männliche Berufsanfänger bis zu 17 Prozent mehr verdienen. Im öffentlichen Dienst ist der Einkommensunterschied sogar noch größer, denn der Staat zahlt Frauen etwa 21 Prozent weniger als Männern. Glücklich schätzen können sich die in der Energie- und Wasserversorgung, wo die Differenz nur bei knapp fünf Prozent liegt.
Diese Ergebnisse lassen sich wohl kaum durch Babypausen, unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen oder mangelnde Aufstiegschancen erklären, denn sie deuten eher auf das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Lohndiskriminierung hin.
aktuelle Kommentare
von Ja das stimmt | 17. Oktober 2010
es ist unverschämt in einem solch entwickeltes Land noch solche diferenzen zu haben und Frauen auch in die Armut zu rücken damit Männer ihre Posten behalten. Ich finde man sollte strickt und klar eingreifen und zu formelen Änderungen vornehmen.
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