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Wer erwachsen ist, muss Entscheidungen treffen und damit leben. Eine Weisheit, die wahr ist. Doch um sich richtig entscheiden zu können, muss man nicht nur die Folgen einer Entscheidung kennen, sondern auch wissen, was man will. Bei allen Möglichkeiten, die man hat, ist das gar nicht so leicht.
Die Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung muss nach dem Abitur schnell gefällt sein, da Bewerbungsfristen eingehalten werden müssen. „Ist ja nicht meine endgültige Lebensentscheidung.“, denken sich dabei viele und wählen zum Teil auf das spätere Berufsfeld sehr offene Studienfächer.
Neben dem Studium werden zahlreiche Nebenjobs angenommen, die einem weder liegen, noch die eigenen Fähigkeiten herausfordern oder mit Herzblut ausgeübt werden. Aber die Entscheidung dafür ist bei einem Nebenjob nie endgültig. Man hat ja noch sein Studium und bei der ersten richtigen Arbeitsstelle ist ja auch noch alles offen. Das Gefühl, noch alles vor sich zu haben und die Richtung noch komplett ändern zu können, wenn man es wirklich will und zu Anstrengungen bereit ist, bleibt lange bestehen und ist sehr hartnäckig.
Niemand will sich gerne eingestehen, dass spontane oder unüberlegte Entscheidungen eine bestimmte Richtung festlegen. Gleichzeitig will niemand dazu gezwungen werden sich zu entscheiden. Es wird davon ausgegangen, dass die richtige Entscheidung sich durch ein gutes Gefühl oder gewichtige Faktoren schon finden und eindeutig ausfallen wird.
Nach dem Ende des Studiums wird man nach einem eher spontan gewählten Praktikum im Unternehmen übernommen. Das erste feste Gehalt in einem Beruf, der sich einfach ergeben hat. Die Angst, sich endgültig entschieden zu haben, überfällt einen. Damit einhergehend stellt sich die Angst ein, sich mit der Entscheidung für ein Studienfach, bestimmte Nebenjobs und Praktika und ein Unternehmen, die Chance auf andere Berufe und Unternehmen verspielt zu haben.
Eine Umschulung oder der Wechsel in ein anderes Unternehmen ist zwar nicht ausgeschlossen. Und doch birgt die Situation Entscheidungen, die sich ergeben haben, bevor man selbst das Gefühl hatte, sie getroffen zu haben. Merkwürdig wie solch schwierige Aufgaben sich manchmal wie von selbst lösen. Der Lauf der Dinge nimmt uns viele Lebensentscheidungen ab.
Marina G., 02.03.2012
Die Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung muss nach dem Abitur schnell gefällt sein, da Bewerbungsfristen eingehalten werden müssen. „Ist ja nicht meine endgültige Lebensentscheidung.“, denken sich dabei viele und wählen zum Teil auf das spätere Berufsfeld sehr offene Studienfächer.
Neben dem Studium werden zahlreiche Nebenjobs angenommen, die einem weder liegen, noch die eigenen Fähigkeiten herausfordern oder mit Herzblut ausgeübt werden. Aber die Entscheidung dafür ist bei einem Nebenjob nie endgültig. Man hat ja noch sein Studium und bei der ersten richtigen Arbeitsstelle ist ja auch noch alles offen. Das Gefühl, noch alles vor sich zu haben und die Richtung noch komplett ändern zu können, wenn man es wirklich will und zu Anstrengungen bereit ist, bleibt lange bestehen und ist sehr hartnäckig.
Niemand will sich gerne eingestehen, dass spontane oder unüberlegte Entscheidungen eine bestimmte Richtung festlegen. Gleichzeitig will niemand dazu gezwungen werden sich zu entscheiden. Es wird davon ausgegangen, dass die richtige Entscheidung sich durch ein gutes Gefühl oder gewichtige Faktoren schon finden und eindeutig ausfallen wird.
Nach dem Ende des Studiums wird man nach einem eher spontan gewählten Praktikum im Unternehmen übernommen. Das erste feste Gehalt in einem Beruf, der sich einfach ergeben hat. Die Angst, sich endgültig entschieden zu haben, überfällt einen. Damit einhergehend stellt sich die Angst ein, sich mit der Entscheidung für ein Studienfach, bestimmte Nebenjobs und Praktika und ein Unternehmen, die Chance auf andere Berufe und Unternehmen verspielt zu haben.
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