Was?
Wo?
Studium ohne Abi – auch das ist möglich!
von Maren | 05. Mai 2010
Normalerweise geht kein Weg um das Abitur oder die Fachhochschulreife herum, wenn man ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule antreten möchte. Da Bildung jedoch Ländersache ist, gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit auch mit einer entsprechend qualifizierten Berufsausbildung ein Studium zu beginnen.
Unerlässlich in diesem Fall ist jedoch eine gewisse Berufserfahrung, deren Dauer jedoch von Land zu Land variieren kann. Gute Information ist in jedem Fall das A & O, denn auch die Zulassungsvoraussetzungen sind Länderabhängig, manchmal unterscheiden sie sich sogar von Hochschule zu Hochschule. Das reicht von einer Zugangsprüfung über ein Probestudium bis zu einem Nachweis über eine Fortbildung in dem jeweiligen Beruf.
Unterscheidet sich das Studium ohne Abitur von einem normalen Studium?
Der Unterschied besteht im Grunde nur in den begrenzten Möglichkeiten hinsichtlich der Fächerwahl und eines Studienfachwechsels. Sofern alle notwendigen Qualifikationen vorliegen, kann man sich für jeden geeigneten Studiengang bewerben. Letztlich kommt es natürlich noch darauf an, was man auf diesem Wege der Weiterbildung erreichen möchte.
Ob ein Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium in Frage kommt, sollte ebenso im Voraus geklärt werden. Wer sich für ein Vollzeitstudium entscheidet, kann innerhalb weniger Jahre einen vollwertigen Studienabschluss erwerben. Gleichzeitig erlernt man wissenschaftlich zu arbeiten und kann sein Fachwissen sinnvoll erweitern. Allerdings muss man für dieses Studium auch einiges aufgeben und ein richtiges Studentenleben führen, da allenfalls ein Nebenjob mit dem Studium vereinbaren lässt.
Wer weiter neben dem Studium in seinem regulären Job arbeiten möchte, für den stellt ein Teilzeit-Studium eine gute Möglichkeit dar. In diesem Fall sind jedoch nur Studiengänge möglich, die berufsbegleitend angeboten werden. Außerdem muss ein Studium dieser Art mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden, so dass man u.U. für Klausuren und besondere Lehrveranstaltungen freigestellt werden kann. Dennoch stellt diese Studienform eine erhebliche Belastung durch die ständige Balance zwischen Beruf, Familie und Studium dar. Dadurch, dass man nebenberuflich studiert kann sich das Studium zudem in die Länge ziehen.
Größtmögliche Flexibilität für Berufstätige bietet ein Fernstudium. Vorlesungen und Anwesenheitspflicht fallen hier weg, dafür muss vieles jedoch selbst erarbeitet werden. Neben den zur Verfügung gestellten Lehrmaterialien kann es zudem noch Wochenendveranstaltungen sowie Blockseminare geben. In Zeiten des Internets wird ein Teil der Lehre auch virtuell vermittelt. Der Nachteil an einem Fernstudium: Wer sich nicht selbst motivieren kann und undiszipliniert ist, sollte sich besser dagegen entscheiden.
Persönliche Voraussetzungen?
Wer schon einmal gearbeitet hat, gibt nur ungern finanzielle Sicherheit und den wohlverdienten Feierabend aus der Hand. Vielen fällt es auch schwer nach einigen Jahren im Beruf wieder „Stoff zu pauken“. Gleichzeitig sind Belastbarkeit und Flexibilität unbedingt notwendige Voraussetzungen für ein Studium. Auch die Unterstützung durch Familie und soziales Umfeld spielt eine entscheidende Rolle.
Wenn alle persönlichen Voraussetzungen stimmen, steht einem Studium zunächst nichts im Wege. Jetzt ist es wichtig sich ausreichend zu informieren – darüber, welche Studiengänge in Frage kommen, wo man studiert und welche Veränderungen damit verbunden sind. Wer nicht ausschließlich auf das Internet zur Informationssuche zurückgreifen möchte, findet bei der Bundesagentur für Arbeit Hilfe und Beratung. Informationen stellen auch Gewerkschaften und diverse Verbände zur Verfügung. Sie können sich auch direkt an die Hochschulen wenden und deren Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Hier erfahren Sie zudem genau, wie es mit den Zulassungsvoraussetzungen aussieht.
Ein Studium ohne Abitur und nach einigen Jahren im Beruf klingt zunächst beschwerlich, lohnt sich aber in den meisten Fällen sehr, da es verbesserte Zukunftschancen bietet. Außerdem haben Untersuchungen bewiesen, dass ein Abitur nicht zwangsläufig zu besseren Studienleistungen und –Abschlüssen führt.
Unerlässlich in diesem Fall ist jedoch eine gewisse Berufserfahrung, deren Dauer jedoch von Land zu Land variieren kann. Gute Information ist in jedem Fall das A & O, denn auch die Zulassungsvoraussetzungen sind Länderabhängig, manchmal unterscheiden sie sich sogar von Hochschule zu Hochschule. Das reicht von einer Zugangsprüfung über ein Probestudium bis zu einem Nachweis über eine Fortbildung in dem jeweiligen Beruf.
Unterscheidet sich das Studium ohne Abitur von einem normalen Studium?
Der Unterschied besteht im Grunde nur in den begrenzten Möglichkeiten hinsichtlich der Fächerwahl und eines Studienfachwechsels. Sofern alle notwendigen Qualifikationen vorliegen, kann man sich für jeden geeigneten Studiengang bewerben. Letztlich kommt es natürlich noch darauf an, was man auf diesem Wege der Weiterbildung erreichen möchte.
Ob ein Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium in Frage kommt, sollte ebenso im Voraus geklärt werden. Wer sich für ein Vollzeitstudium entscheidet, kann innerhalb weniger Jahre einen vollwertigen Studienabschluss erwerben. Gleichzeitig erlernt man wissenschaftlich zu arbeiten und kann sein Fachwissen sinnvoll erweitern. Allerdings muss man für dieses Studium auch einiges aufgeben und ein richtiges Studentenleben führen, da allenfalls ein Nebenjob mit dem Studium vereinbaren lässt.
Wer weiter neben dem Studium in seinem regulären Job arbeiten möchte, für den stellt ein Teilzeit-Studium eine gute Möglichkeit dar. In diesem Fall sind jedoch nur Studiengänge möglich, die berufsbegleitend angeboten werden. Außerdem muss ein Studium dieser Art mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden, so dass man u.U. für Klausuren und besondere Lehrveranstaltungen freigestellt werden kann. Dennoch stellt diese Studienform eine erhebliche Belastung durch die ständige Balance zwischen Beruf, Familie und Studium dar. Dadurch, dass man nebenberuflich studiert kann sich das Studium zudem in die Länge ziehen.
Größtmögliche Flexibilität für Berufstätige bietet ein Fernstudium. Vorlesungen und Anwesenheitspflicht fallen hier weg, dafür muss vieles jedoch selbst erarbeitet werden. Neben den zur Verfügung gestellten Lehrmaterialien kann es zudem noch Wochenendveranstaltungen sowie Blockseminare geben. In Zeiten des Internets wird ein Teil der Lehre auch virtuell vermittelt. Der Nachteil an einem Fernstudium: Wer sich nicht selbst motivieren kann und undiszipliniert ist, sollte sich besser dagegen entscheiden.
Persönliche Voraussetzungen?
Wer schon einmal gearbeitet hat, gibt nur ungern finanzielle Sicherheit und den wohlverdienten Feierabend aus der Hand. Vielen fällt es auch schwer nach einigen Jahren im Beruf wieder „Stoff zu pauken“. Gleichzeitig sind Belastbarkeit und Flexibilität unbedingt notwendige Voraussetzungen für ein Studium. Auch die Unterstützung durch Familie und soziales Umfeld spielt eine entscheidende Rolle.
Wenn alle persönlichen Voraussetzungen stimmen, steht einem Studium zunächst nichts im Wege. Jetzt ist es wichtig sich ausreichend zu informieren – darüber, welche Studiengänge in Frage kommen, wo man studiert und welche Veränderungen damit verbunden sind. Wer nicht ausschließlich auf das Internet zur Informationssuche zurückgreifen möchte, findet bei der Bundesagentur für Arbeit Hilfe und Beratung. Informationen stellen auch Gewerkschaften und diverse Verbände zur Verfügung. Sie können sich auch direkt an die Hochschulen wenden und deren Beratungsangebote in Anspruch nehmen. Hier erfahren Sie zudem genau, wie es mit den Zulassungsvoraussetzungen aussieht.
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