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Dank dem neuen 40.000 Euro teuren Drachenboot der Ruderfreunde an der Hochschule Osnabrück, können diese nun endlich an dem traditionellen Rennen auf dem Dortmund-Ems-Kanal teilnehmen. Und die Osnabrücker Studenten am Standort Lingen dürfen ihre Würstchen nun auf einem Edelstahlgrill im Wert von 1000 Euro grillen. Für die Studenten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München steht seit drei Jahren ein komplettes Call-Center zur Verfügung. 23 studentische Hilfskräfte wurden dazu in Gesprächspsychologie geschult und kümmern sich nun von montags bis freitags um sämtliche Anliegen und Probleme ihrer Kommilitonen. Alles Dank der Studiengebühren und zur Verbesserung der Studienbedingungen.
In anderen Universitäten wird das Geld regelrecht gehortet. In Bayern lagen im Jahr 2009 106 Millionen Euro, eingenommen durch Studiengebühren, ungenutzt auf den Konten der Hochschulen. In Hamburg waren es Ende des vorigen Jahres 35 Millionen Euro. Kein Wunder, dass unter diesen Umständen die Nervosität der Befürworter der Studiengebühren wächst. Die Hochschulrektoren in Bayern erhielten aus diesem Grund einen Brief vom bayrischen Wissenschaftsminister mit der Aufforderung, die Mittel endlich auszugeben, damit die politische Unterstützung nicht gefährdet wird.
Mit dem Versprechen, dass mit dem Geld aus den Studiengebühren ausschließlich die Lehre verbessert wird, versuchten Hochschulpolitiker die aufgebrachten Studenten zu besänftigen, die nach Einführung der Gebühren auf die Straße gingen. Genau definiert wurde dieses Versprechen allerdings nie und auch Kontrollen blieben weitgehend aus. Was dazu führte, dass die Manager der Hochschulen über einen großen Handlungsspielraum verfügen. Das Geld fließt an den meisten Unis auch gerne einmal in Prestigeobjekte oder wird dazu genutzt, finanzielle Löcher zu schließen. An nicht wenigen Unis wird das Geld auch auf die hohe Kante gelegt, so dass derzeit eingeschriebene Studenten gar nichts davon haben.
Kein Wunder, dass sich die Studenten mehr und mehr übergangen fühlen. An den meisten Universitäten existieren zwar studentische Kommissionen, welche mitentscheiden dürfen, wofür das Geld verwendet werden soll, diese werden allerdings von der Hochschulleitung nicht selten übergangen.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: an der Universität Stuttgart entscheidet allein das Votum der Kommission darüber, was mit den 9 bis 13 Millionen Euro Studiengebühren im Jahr passiert. Allerdings gibt es kaum Studenten, die sich in der Kommission engagieren.
Da kann man von Glück reden, dass es immer mehr Bundesländer gibt, welche ihre Studenten wieder unentgeltlich studieren lassen.
In anderen Universitäten wird das Geld regelrecht gehortet. In Bayern lagen im Jahr 2009 106 Millionen Euro, eingenommen durch Studiengebühren, ungenutzt auf den Konten der Hochschulen. In Hamburg waren es Ende des vorigen Jahres 35 Millionen Euro. Kein Wunder, dass unter diesen Umständen die Nervosität der Befürworter der Studiengebühren wächst. Die Hochschulrektoren in Bayern erhielten aus diesem Grund einen Brief vom bayrischen Wissenschaftsminister mit der Aufforderung, die Mittel endlich auszugeben, damit die politische Unterstützung nicht gefährdet wird.
Mit dem Versprechen, dass mit dem Geld aus den Studiengebühren ausschließlich die Lehre verbessert wird, versuchten Hochschulpolitiker die aufgebrachten Studenten zu besänftigen, die nach Einführung der Gebühren auf die Straße gingen. Genau definiert wurde dieses Versprechen allerdings nie und auch Kontrollen blieben weitgehend aus. Was dazu führte, dass die Manager der Hochschulen über einen großen Handlungsspielraum verfügen. Das Geld fließt an den meisten Unis auch gerne einmal in Prestigeobjekte oder wird dazu genutzt, finanzielle Löcher zu schließen. An nicht wenigen Unis wird das Geld auch auf die hohe Kante gelegt, so dass derzeit eingeschriebene Studenten gar nichts davon haben.
Kein Wunder, dass sich die Studenten mehr und mehr übergangen fühlen. An den meisten Universitäten existieren zwar studentische Kommissionen, welche mitentscheiden dürfen, wofür das Geld verwendet werden soll, diese werden allerdings von der Hochschulleitung nicht selten übergangen.
Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: an der Universität Stuttgart entscheidet allein das Votum der Kommission darüber, was mit den 9 bis 13 Millionen Euro Studiengebühren im Jahr passiert. Allerdings gibt es kaum Studenten, die sich in der Kommission engagieren.
Da kann man von Glück reden, dass es immer mehr Bundesländer gibt, welche ihre Studenten wieder unentgeltlich studieren lassen.
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