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Klotzen statt Kleckern! Das scheint das Motto vieler Studenten zu sein, wenn sie zuhauf Zitate in wissenschaftlichen Texten platzieren. Im Prinzip richtig, denn so haben sie es gelernt: alle Thesen müssen durch entsprechende Aussagen gestützt, fremdes Gedankengut gekennzeichnet werden. Viele Zitate weisen darauf hin, dass man sich eingehend mit der Literatur befasst hat. Der Professor hat allen Grund mit der Arbeit des Studenten zufrieden zu sein. Oder etwa doch nicht?
Mindestens zwei Literaturverweise pro Seite, um die Aussagen zu belegen, so lautet eine Faustregel. Bei einer 45-seitigen Abschlussarbeit sind das schnell um die 90 Bücher und Texte, die man lesen müsste. Das kostet Zeit - Zeit, die viele Studenten in Zeiten von Bachelor- und Masterstudiengängen nicht mehr haben.
Da kommt es vielen gelegen, dass das wichtigste im Text oft schon in der Einleitung Erwähnung findet. Weiterlesen ist nicht notwendig, ein Zitat von der dritten Seite in die eigene Arbeit einstreuen und schon macht man einen belesenen Eindruck.
Dass es sich viele Studenten? so einfach machen, haben zwei Dozentinnen der Syracuse University in den USA herausgefunden. Sie haben die 174 Aufsätze von Studenten aus 16 Colleges und Universitäten analysiert und festgestellt, dass ganze 77 Prozent der 1911 untersuchten Zitate bereits auf den ersten drei Seiten des zitierten Werkes auftauchten, unabhängig von dessen Umfang. Und 46 Prozent der Studenten sind beim Lesen nicht einmal über die erste Seite hinausgekommen.? Bis zur Seite acht scheint es ein weiter Weg: nur neun Prozent der Zitate fanden sich dort.
Da dürfte sich Enttäuschung bei den Dozenten breitmachen. Wie es scheint, setzen sich nur noch wenige Studenten mit den Inhalten und Argumenten in der Literatur auseinander, die in ihrem Verzeichnis angegeben sind.
Wer jetzt ein schlechtes Gewissen bekommt und in Zukunft effizienter lesen möchte, findet hier ein paar Tipps, wie sich Texte schneller lesen lassen.
Mindestens zwei Literaturverweise pro Seite, um die Aussagen zu belegen, so lautet eine Faustregel. Bei einer 45-seitigen Abschlussarbeit sind das schnell um die 90 Bücher und Texte, die man lesen müsste. Das kostet Zeit - Zeit, die viele Studenten in Zeiten von Bachelor- und Masterstudiengängen nicht mehr haben.
Da kommt es vielen gelegen, dass das wichtigste im Text oft schon in der Einleitung Erwähnung findet. Weiterlesen ist nicht notwendig, ein Zitat von der dritten Seite in die eigene Arbeit einstreuen und schon macht man einen belesenen Eindruck.
Dass es sich viele Studenten? so einfach machen, haben zwei Dozentinnen der Syracuse University in den USA herausgefunden. Sie haben die 174 Aufsätze von Studenten aus 16 Colleges und Universitäten analysiert und festgestellt, dass ganze 77 Prozent der 1911 untersuchten Zitate bereits auf den ersten drei Seiten des zitierten Werkes auftauchten, unabhängig von dessen Umfang. Und 46 Prozent der Studenten sind beim Lesen nicht einmal über die erste Seite hinausgekommen.? Bis zur Seite acht scheint es ein weiter Weg: nur neun Prozent der Zitate fanden sich dort.
Da dürfte sich Enttäuschung bei den Dozenten breitmachen. Wie es scheint, setzen sich nur noch wenige Studenten mit den Inhalten und Argumenten in der Literatur auseinander, die in ihrem Verzeichnis angegeben sind.
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