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Absage für den Studienplatz erhalten – und jetzt? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr viele Jugendliche, die gerade ihre Hochschulreife erlangt haben. Dann müssen Sie sich entscheiden, ob Praktikum, Freiwilligendienst oder doch lieber ein Trip durch Australien?
Viele Jugendliche sehen Wartesemester als lästig und negativ. Verständlich, nach dem Abitur möchte man am liebsten rein ins Studentenleben und wenn es dann mit dem Traumstudiengang nicht ganz geklappt hat, weil er überfüllt ist, ist man erstmal etwas deprimiert. Dabei ist ein Wartesemester auf keinen Fall ein Karrierekiller. Im Gegenteil. Gut überlegt und richtig gewählt kann es sich im Lebenslauf sogar sehr positiv hervorheben. Laut der Stiftung für die Hochschulzulassung in Dortmund sind Wartesemester die Anzahl der Halbjahre, „die seit dem Erwerb der Studienberechtigung verstrichen sind“. Diese Wartesemester sind keinesfalls eine Seltenheit. Denn laut einer Studie des Hochschul-Informations-Systems nimmt nur knapp ein Drittel der Studenten innerhalb von drei Monaten ein Studium nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung auf. Folglich nehmen also mehr als zwei Drittel ihr Studium erst später in Angriff.
Für die Zeit des Wartesemesters gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Praktikum ist zum Beispiel eine sehr sinnvolle Entscheidung, wenn man es in dem Beruf macht, den man auch gerne nach seinem Studium machen möchte. Somit kann man sich im Vorhinein vergewissern, ob dieser Beruf wirklich das Richtige ist und außerdem lassen sich schon erste Praxiserfahrungen sammeln, die den Einstieg ins Studium vereinfachen. Auch im Lebenslauf wird ein Praktikum von anderen Unternehmen sehr gerne gesehen.
Eine andere Herausforderung ist zum Beispiel die Arbeit im sozialen Bereich. Die Zusammenarbeit mit kranken, alten oder behinderten Leuten beweist soziales Engagement und baut die sozialen Kompetenzen zusätzlich aus. Auch für die eigene Lebenserfahrung ist dies von Vorteil, genauso wie bei Vorstellungsgesprächen oder in Bewerbungen. Soziales Engagement ist gerade bei Jugendlichen immer gern gesehen! Ähnlich ist es bei der Wahl eines Freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Welche Arbeit die richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Natürlich gibt es auch Studenten, für die weder Praktikum noch soziale Arbeit in Frage kommt. Dürfen sie sich einfach eine Auszeit gönnen und ein halbes Jahr entspannen? Laut dem Karriereberater Wehrle ist dies selbstverständlich kein Nachteil, solange sie in ihrem Lebenslauf einen Bezug zwischen Auszeit und Studium herstellen. Wer also eine Reise gemacht hat, sollte erläutern, was er dabei gelernt hat (sei es die Sprache, eine neue Kultur oder ähnliches).
Wartesemester sind also keineswegs ein negativer Aspekt im Lebenslauf. Man kann seine Studienentscheidung noch einmal genau überdenken und vielleicht findet man ganz schnell eine Alternative zu einem anderen Studiengang, der weniger überfüllt ist.
Viele Jugendliche sehen Wartesemester als lästig und negativ. Verständlich, nach dem Abitur möchte man am liebsten rein ins Studentenleben und wenn es dann mit dem Traumstudiengang nicht ganz geklappt hat, weil er überfüllt ist, ist man erstmal etwas deprimiert. Dabei ist ein Wartesemester auf keinen Fall ein Karrierekiller. Im Gegenteil. Gut überlegt und richtig gewählt kann es sich im Lebenslauf sogar sehr positiv hervorheben. Laut der Stiftung für die Hochschulzulassung in Dortmund sind Wartesemester die Anzahl der Halbjahre, „die seit dem Erwerb der Studienberechtigung verstrichen sind“. Diese Wartesemester sind keinesfalls eine Seltenheit. Denn laut einer Studie des Hochschul-Informations-Systems nimmt nur knapp ein Drittel der Studenten innerhalb von drei Monaten ein Studium nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung auf. Folglich nehmen also mehr als zwei Drittel ihr Studium erst später in Angriff.
Für die Zeit des Wartesemesters gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Praktikum ist zum Beispiel eine sehr sinnvolle Entscheidung, wenn man es in dem Beruf macht, den man auch gerne nach seinem Studium machen möchte. Somit kann man sich im Vorhinein vergewissern, ob dieser Beruf wirklich das Richtige ist und außerdem lassen sich schon erste Praxiserfahrungen sammeln, die den Einstieg ins Studium vereinfachen. Auch im Lebenslauf wird ein Praktikum von anderen Unternehmen sehr gerne gesehen.
Eine andere Herausforderung ist zum Beispiel die Arbeit im sozialen Bereich. Die Zusammenarbeit mit kranken, alten oder behinderten Leuten beweist soziales Engagement und baut die sozialen Kompetenzen zusätzlich aus. Auch für die eigene Lebenserfahrung ist dies von Vorteil, genauso wie bei Vorstellungsgesprächen oder in Bewerbungen. Soziales Engagement ist gerade bei Jugendlichen immer gern gesehen! Ähnlich ist es bei der Wahl eines Freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Welche Arbeit die richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Natürlich gibt es auch Studenten, für die weder Praktikum noch soziale Arbeit in Frage kommt. Dürfen sie sich einfach eine Auszeit gönnen und ein halbes Jahr entspannen? Laut dem Karriereberater Wehrle ist dies selbstverständlich kein Nachteil, solange sie in ihrem Lebenslauf einen Bezug zwischen Auszeit und Studium herstellen. Wer also eine Reise gemacht hat, sollte erläutern, was er dabei gelernt hat (sei es die Sprache, eine neue Kultur oder ähnliches).
Wartesemester sind also keineswegs ein negativer Aspekt im Lebenslauf. Man kann seine Studienentscheidung noch einmal genau überdenken und vielleicht findet man ganz schnell eine Alternative zu einem anderen Studiengang, der weniger überfüllt ist.
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