Staatsgeheimnis Bankenrettung - DOKU 2013 ARTE - Die unpassenden Fragen..
03. März 2013
Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen
verloren. So sehen sich Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland
gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber
wohin fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das
Geld? Diese scheinbar simplen Fragen versucht der Wirtschaftsjournalist
und Sachbuchautor Harald Schumann zu beantworten.50 Milliarden Euro in
Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in
Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine
Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste
auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind.
Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten?
Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.
Die Geretteten sitzen - anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird - nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie - entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft - auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.
Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. "Staatsgeheimnis Bankenrettung" ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.
Staatsgeheimnis Bankenrettung
Dienstag 26. Februar 2013 um 21.45 Uhr
Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.
Die Geretteten sitzen - anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird - nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie - entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft - auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.
Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. "Staatsgeheimnis Bankenrettung" ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.
Staatsgeheimnis Bankenrettung
Dienstag 26. Februar 2013 um 21.45 Uhr
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