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28. März 2018
Berufseinstieg: 10 Dinge die es bei deiner Bewerbung zu beachten gilt
Bewerbungsgespräch, Casting für ein WG-Zimmer, das erste Date. Die nervenaufreibenden Situationen im Alltag eines jungen Menschen. Es geht darum herauszufinden, wie das Gegenüber tickt und welche Erwartungen wir selbst an das Ganze haben. Wir zeigen dir, worauf du bei der Bewerbung für einen Job achten solltest.
Von Sina Aulbur
1. Stellen-Suche
Heutzutage findest du vor allem im Internet eine Vielzahl interessanter Stellenangebote. Einer Studie zufolge nutzen sowohl große als auch mittelständische Unternehmen Internet-Jobbörsen, um eine Großzahl ihrer freien Stellen zu inserieren. Noch mehr Stellenangebote sind jedoch über die firmeneigenen Webseiten zu finden. Circa jede fünfte Stelle veröffentlichen Unternehmen zudem in Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. In Zeitungen wirst du heute auch noch fündig, jedoch eher über Stellenausschreibungen von Mittelständlern.
2. Personaler
Meist wird bei Eingang einer Bewerbung zunächst der Lebenslauf begutachtet und daraufhin das Anschreiben. Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen und keinerlei irrelevante Informationen enthalten. Es geht darum zu zeigen, wieso man für den Job geeignet ist. Originalität kommt in kreativen Branchen teilweise gut an, in konventionellen Unternehmen ist es jedoch ratsam, sich an die klassischen Vorgaben für eine Bewerbung zu halten.
3. Konkurrenz
In den großen Unternehmen Deutschlands kommen auf eine Stelle durchschnittlich 32 BewerberInnen. Ein Grund mehr, die eigenen positiven Eigenschaften herauszustellen.
4. Rechtschreibfehler
Ein absolutes No-Go. Nimm dir Zeit für die Rechtschreibkorrektur deiner Bewerbung und lass sicherheitshalber eine zweite Person Korrektur lesen.
5. Initiativbewerbung
Laut einer Studie haben BewerberInnen besonders in der IT-Branche eine hohe Chance auf den Job, wenn sie sich initiativ bewerben. Aber auch in anderen Bereichen kommen Initiativbewerbungen meist gut an. Ausnahmen bilden hier die Finanzbranche, der öffentliche Sektor sowie die Medizinbranche.
6. Vitamin B
Beziehungen zu den richtigen Personen sind für die Jobsuche tatsächlich eine große Hilfe. Etwa ein Drittel der Stellen werden sogar über persönliche Kontakte vermittelt. Wenn du selbst Kontakte aufbauen möchtest, gelingt dies gut über ein Praktikum oder das Verfassen deiner Abschlussarbeit in dem Unternehmen, bei dem du zukünftig gerne fest angestellt wärst. Durch den Bewerbungsprozess müssen in der Regel jedoch auch BewerberInnen, die durch Vitamin B weiterempfohlen werden.
7. Karrierenetzwerke
Ein Profil bei den Karrierenetzwerken Xing oder LinkedIn sind heute ein großes Plus. Teilweise werden AbsolventInnen sogar über diesen Weg von Unternehmen gefunden! Personaler filtern Profile nach Suchwörtern, daher ist es empfehlenswert, viele aussagekräftige Informationen in das Profil zu schreiben.
8. Warten
Es kann dauern, bis auf die Bewerbung eine Einladung oder Absage folgt. Im Schnitt beträgt die Wartezeit auf eine Antwort des Unternehmens mindestens zwei Wochen.
9. Gehaltswunsch
Wichtig ist es, den eigenen Marktwert realistisch einzuschätzen. Daher sollte man sich zuvor bei Gehaltsportalen, Berufsverbänden und über Tarifverträge informieren. Sobald der Personaler auf das Gehalt zusprechen kommt, nennt man eine konkrete Summe des gewünschten Bruttojahreseinkommens. Auch, wenn der Personaler sich nicht auf die Summe einlässt, kann man teilweise über Kompromisse wie die Erstattung der Anfahrtskosten verhandeln. Mehr als 10-15 Prozent über dem Wert, den das Unternehmen vorschlägt, sollte man jedoch nicht fordern.
10. Probe-Arbeiten
Für BewerberInnen kann es von Vorteil sein, durch das Probe-Arbeiten einen Einblick in den Arbeitsalltag des Unternehmens zu bekommen. Jedoch darf die Firma sich auf diesem Weg keine kostenlose Arbeitsleistung verschaffen. Es geht darum, dass der/die potenzielle neue Mitarbeiter/in sich in die Arbeit einfühlen kann, ohne Arbeitspflicht!
Von Sina Aulbur
1. Stellen-Suche
Heutzutage findest du vor allem im Internet eine Vielzahl interessanter Stellenangebote. Einer Studie zufolge nutzen sowohl große als auch mittelständische Unternehmen Internet-Jobbörsen, um eine Großzahl ihrer freien Stellen zu inserieren. Noch mehr Stellenangebote sind jedoch über die firmeneigenen Webseiten zu finden. Circa jede fünfte Stelle veröffentlichen Unternehmen zudem in Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. In Zeitungen wirst du heute auch noch fündig, jedoch eher über Stellenausschreibungen von Mittelständlern.
2. Personaler
Meist wird bei Eingang einer Bewerbung zunächst der Lebenslauf begutachtet und daraufhin das Anschreiben. Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen und keinerlei irrelevante Informationen enthalten. Es geht darum zu zeigen, wieso man für den Job geeignet ist. Originalität kommt in kreativen Branchen teilweise gut an, in konventionellen Unternehmen ist es jedoch ratsam, sich an die klassischen Vorgaben für eine Bewerbung zu halten.
3. Konkurrenz
In den großen Unternehmen Deutschlands kommen auf eine Stelle durchschnittlich 32 BewerberInnen. Ein Grund mehr, die eigenen positiven Eigenschaften herauszustellen.
4. Rechtschreibfehler
Ein absolutes No-Go. Nimm dir Zeit für die Rechtschreibkorrektur deiner Bewerbung und lass sicherheitshalber eine zweite Person Korrektur lesen.
5. Initiativbewerbung
Laut einer Studie haben BewerberInnen besonders in der IT-Branche eine hohe Chance auf den Job, wenn sie sich initiativ bewerben. Aber auch in anderen Bereichen kommen Initiativbewerbungen meist gut an. Ausnahmen bilden hier die Finanzbranche, der öffentliche Sektor sowie die Medizinbranche.
6. Vitamin B
Beziehungen zu den richtigen Personen sind für die Jobsuche tatsächlich eine große Hilfe. Etwa ein Drittel der Stellen werden sogar über persönliche Kontakte vermittelt. Wenn du selbst Kontakte aufbauen möchtest, gelingt dies gut über ein Praktikum oder das Verfassen deiner Abschlussarbeit in dem Unternehmen, bei dem du zukünftig gerne fest angestellt wärst. Durch den Bewerbungsprozess müssen in der Regel jedoch auch BewerberInnen, die durch Vitamin B weiterempfohlen werden.
7. Karrierenetzwerke
Ein Profil bei den Karrierenetzwerken Xing oder LinkedIn sind heute ein großes Plus. Teilweise werden AbsolventInnen sogar über diesen Weg von Unternehmen gefunden! Personaler filtern Profile nach Suchwörtern, daher ist es empfehlenswert, viele aussagekräftige Informationen in das Profil zu schreiben.
8. Warten
Es kann dauern, bis auf die Bewerbung eine Einladung oder Absage folgt. Im Schnitt beträgt die Wartezeit auf eine Antwort des Unternehmens mindestens zwei Wochen.
9. Gehaltswunsch
Wichtig ist es, den eigenen Marktwert realistisch einzuschätzen. Daher sollte man sich zuvor bei Gehaltsportalen, Berufsverbänden und über Tarifverträge informieren. Sobald der Personaler auf das Gehalt zusprechen kommt, nennt man eine konkrete Summe des gewünschten Bruttojahreseinkommens. Auch, wenn der Personaler sich nicht auf die Summe einlässt, kann man teilweise über Kompromisse wie die Erstattung der Anfahrtskosten verhandeln. Mehr als 10-15 Prozent über dem Wert, den das Unternehmen vorschlägt, sollte man jedoch nicht fordern.
10. Probe-Arbeiten
Für BewerberInnen kann es von Vorteil sein, durch das Probe-Arbeiten einen Einblick in den Arbeitsalltag des Unternehmens zu bekommen. Jedoch darf die Firma sich auf diesem Weg keine kostenlose Arbeitsleistung verschaffen. Es geht darum, dass der/die potenzielle neue Mitarbeiter/in sich in die Arbeit einfühlen kann, ohne Arbeitspflicht!
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