Eigenständiges Denken im Studium?
23. Januar 2013
Während des Studiums sollen viele verschiedene Theorien gekannt und gelernt werden. Dafür müssen unzählige Texte gelesen und am Besten auch verstanden werden. Im Seminar oder in der Vorlesung, hört man sich dann Vorträge über das Gelesene an und zum Schluss werden Fragen zur Theorie, die offen geblieben sind, gestellt.
Was sich hier nicht nur langweilig anhört, scheint auch langweilig zu sein.
Aus der einen Ecke der Universität vernimmt man Klagen, aus der anderen Ecke hört man Beschwerden, dass diese Art des "Lernens" nicht nur ziemlich monoton, sondern auch keineswegs sinnvoll ist und für die eigene Persönlichkeitsentfaltung nichts bringt. Was ist an diesen Äußerungen dran?
Einige Theorien dienen als "Basiswissen", andere werden als Allgemeinwissen bezeichnet. Doch wie bereits das Wort "Theorie" sagt, ist dies nichts weiter als ein Denkansatz, eine Behauptung, die zwar empirisch belegt sein könnte, jedoch auch nicht praxisbezogen sein kann.
Warum werden also so viele Anschauungen gelehrt?
Natürlich ist es notwendig sich mit vielen Themen eines Faches auseinander zu setzten, um zu entscheiden, was man selbst für richtig hält oder wo man eventuell noch Bedarf für weitere Forschungen sieht. Doch hat man überhaupt noch die Zeit und die Kraft eigene Gedanken und Ideen zu entwickeln, wenn man nur die Einfälle anderer Menschen zu hören bekommt und gezwungen ist diese bis ins letzte Glied zu kennen und zu verstehen? Ist es möglich, dass den Studenten mittlerweile die Kraft fehlt Neues zu ergründen?
Warum also werden in den meisten Vorlesungen und Seminaren fast ausschließlich nur noch Theorien gelernt? Vielleicht sollte man diese auf die wichtigsten beschränken, damit für Studenten mehr Zeit und Kraft übrig bleibt sich zum einen, (mehr) Gedanken über vorhandene Annahmen zu machen und zum anderen überhaupt eigenständig zu denken.
Von Regina S.
Was sich hier nicht nur langweilig anhört, scheint auch langweilig zu sein.
Aus der einen Ecke der Universität vernimmt man Klagen, aus der anderen Ecke hört man Beschwerden, dass diese Art des "Lernens" nicht nur ziemlich monoton, sondern auch keineswegs sinnvoll ist und für die eigene Persönlichkeitsentfaltung nichts bringt. Was ist an diesen Äußerungen dran?
Einige Theorien dienen als "Basiswissen", andere werden als Allgemeinwissen bezeichnet. Doch wie bereits das Wort "Theorie" sagt, ist dies nichts weiter als ein Denkansatz, eine Behauptung, die zwar empirisch belegt sein könnte, jedoch auch nicht praxisbezogen sein kann.
Warum werden also so viele Anschauungen gelehrt?
Natürlich ist es notwendig sich mit vielen Themen eines Faches auseinander zu setzten, um zu entscheiden, was man selbst für richtig hält oder wo man eventuell noch Bedarf für weitere Forschungen sieht. Doch hat man überhaupt noch die Zeit und die Kraft eigene Gedanken und Ideen zu entwickeln, wenn man nur die Einfälle anderer Menschen zu hören bekommt und gezwungen ist diese bis ins letzte Glied zu kennen und zu verstehen? Ist es möglich, dass den Studenten mittlerweile die Kraft fehlt Neues zu ergründen?
Warum also werden in den meisten Vorlesungen und Seminaren fast ausschließlich nur noch Theorien gelernt? Vielleicht sollte man diese auf die wichtigsten beschränken, damit für Studenten mehr Zeit und Kraft übrig bleibt sich zum einen, (mehr) Gedanken über vorhandene Annahmen zu machen und zum anderen überhaupt eigenständig zu denken.
Von Regina S.
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