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Wer kennt ihn nicht, diesen miesen Gesellen, der sich immer dann zu Wort meldet, wenn man ihn am wenigsten gebrauchen kann? Wenn zum Beispiel Hausarbeiten erledigt werden müssen oder wenn es darum geht für die Uni zu lernen, den Müll runter zubringen oder irgendwelchen Papierkram zu bearbeiten...die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, denn eigentlich erscheint dieser miese Fritze genau dann, wenn es darum geht etwas zu tun, was auf der Beliebtheitsskala vielleicht nicht grade auf den höheren Rängen zu finden ist. Die Rede ist natürlich vom berühmt, berüchtigten Schweinehund.
Dieser Schweinehund ist bei manchen deutlicher ausgeprägt als bei anderen. Warum das so ist, scheint eine Frage der Erziehung zu sein. Wer früh lernt seinen Schweinehund an die Kette zu legen und die Dinge einfach zu tun, anstatt auf das Gesäusel des Borstentiers zu achten, hat Glück. Sein Schweinehund ist vielleicht etwas kultivierter. Ganz anders sieht das allerdings bei der Art von Schweinehund aus, der nie seine Grenzen aufgezeigt bekam. Er ist ungleich dicker und größer und hat eine ganz andere Überzeugungskraft als sein kultivierter Genosse. So ein Schweinehund ist dominanter und überzeugender, er säuselt nicht, er brüllt! Ihn in seine Grenzen zu weisen ist natürlich schwieriger. Dennoch ist es nicht unmöglich!
Den Schweinehund besiegen!
Der innere Schweinehund ist nichts anderes als ein Widerstand den wir alle in uns tragen. Wir können gegen ihn angehen, indem wir uns zuerst bewusst werden in welchen Situationen er sich zu Wort meldet. Lästige Termine und Pflichten, wie die Abgabe einer Hausarbeit oder ein unangenehmes Telefonat rufen ihn schnell auf den Plan. Besonders mächtig ist er, wenn kein Druck mit der Sache verbunden ist und keine Konsequenzen zu erwarten sind.
Von Konsequenz und Leidensdruck
Ein gutes Beispiel ist hier zum Beispiel Sport. Wer nimmt sich nicht vor, mehr Sport zu treiben oder gesünder zu leben? Dennoch finden wir immer wieder Ausreden, die uns davon abhalten. Keine Zeit, keine Lust, was auch immer. Im Gründe finden sind wir Meister! Treten dann aber irgendwann doch Konsequenzen auf, vielleicht in Form von Rückenschmerzen oder Speckrollen, steigert sich der Leidensdruck. Wir sind dann eher bereit zu handeln, weil wir Nachteile spüren. Das ist bei anderen Dingen genauso. Die Hausarbeit machen wir auf den letzten Drücker dann ja doch fertig, denn wir haben zu befürchten das sich negative Konsequenzen einstellen. Besser wird sie dadurch nicht. Wer gleich anfängt, hat mehr Zeit zum ausarbeiten und den Kopf frei. Aufgeschobene Dinge, geistern anstatt dessen, immer in unserem Kopf herum. Tue es jetzt und mach dich frei von diesen Lasten.
Erkenne den Schweinehund und starte den Tag mit einer unangenehmem Aufgabe!
Wer erkennt wann sich der Schweinehund zu Wort meldet, kann in diesen Situationen bewusst handeln. Dies geht am leichtesten indem man die unangenehmen Tätigkeiten direkt erledigt. Lege diese Tätigkeiten so, das du morgens mit einer blöden Aufgabe in den Tag startest. Erledige sie und genieße das gute Gefühl etwas erledigt zu haben. Plane einen Tag ein an dem du dich mit dem befasst was liegen geblieben ist. Hast du bereits vieles auf die lange Bank geschoben, so mache dir eine Liste auf der du alles der Relevanz nach aufschreibst. Notiere dir im Kalender die entsprechende Zeit, die du zur Erledigung deiner Aufgaben brauchst und tue es. Lass dir nicht vom Borstentier reinreden! Am sinnvollsten ist es wenn du dich von jemanden an diesen Termin erinnern lässt, das erhöht den Druck und hilft dir dabei es durchzuziehen. Plane dir in jedem Monat, je nach Ausprägung deines Widerstandes ein oder zwei solcher Tage ein. Du wirst sehen, nach einiger Zeit verliert dein Schweinehund an Kraft und es wird dir leichter fallen die Dinge direkt zu erledigen. Auch ist jede erledigte Aufgabe immer ein Erfolgserlebnis!
Von Natascha Neufuß
Dieser Schweinehund ist bei manchen deutlicher ausgeprägt als bei anderen. Warum das so ist, scheint eine Frage der Erziehung zu sein. Wer früh lernt seinen Schweinehund an die Kette zu legen und die Dinge einfach zu tun, anstatt auf das Gesäusel des Borstentiers zu achten, hat Glück. Sein Schweinehund ist vielleicht etwas kultivierter. Ganz anders sieht das allerdings bei der Art von Schweinehund aus, der nie seine Grenzen aufgezeigt bekam. Er ist ungleich dicker und größer und hat eine ganz andere Überzeugungskraft als sein kultivierter Genosse. So ein Schweinehund ist dominanter und überzeugender, er säuselt nicht, er brüllt! Ihn in seine Grenzen zu weisen ist natürlich schwieriger. Dennoch ist es nicht unmöglich!
Den Schweinehund besiegen!
Der innere Schweinehund ist nichts anderes als ein Widerstand den wir alle in uns tragen. Wir können gegen ihn angehen, indem wir uns zuerst bewusst werden in welchen Situationen er sich zu Wort meldet. Lästige Termine und Pflichten, wie die Abgabe einer Hausarbeit oder ein unangenehmes Telefonat rufen ihn schnell auf den Plan. Besonders mächtig ist er, wenn kein Druck mit der Sache verbunden ist und keine Konsequenzen zu erwarten sind.
Von Konsequenz und Leidensdruck
Ein gutes Beispiel ist hier zum Beispiel Sport. Wer nimmt sich nicht vor, mehr Sport zu treiben oder gesünder zu leben? Dennoch finden wir immer wieder Ausreden, die uns davon abhalten. Keine Zeit, keine Lust, was auch immer. Im Gründe finden sind wir Meister! Treten dann aber irgendwann doch Konsequenzen auf, vielleicht in Form von Rückenschmerzen oder Speckrollen, steigert sich der Leidensdruck. Wir sind dann eher bereit zu handeln, weil wir Nachteile spüren. Das ist bei anderen Dingen genauso. Die Hausarbeit machen wir auf den letzten Drücker dann ja doch fertig, denn wir haben zu befürchten das sich negative Konsequenzen einstellen. Besser wird sie dadurch nicht. Wer gleich anfängt, hat mehr Zeit zum ausarbeiten und den Kopf frei. Aufgeschobene Dinge, geistern anstatt dessen, immer in unserem Kopf herum. Tue es jetzt und mach dich frei von diesen Lasten.
Erkenne den Schweinehund und starte den Tag mit einer unangenehmem Aufgabe!
Wer erkennt wann sich der Schweinehund zu Wort meldet, kann in diesen Situationen bewusst handeln. Dies geht am leichtesten indem man die unangenehmen Tätigkeiten direkt erledigt. Lege diese Tätigkeiten so, das du morgens mit einer blöden Aufgabe in den Tag startest. Erledige sie und genieße das gute Gefühl etwas erledigt zu haben. Plane einen Tag ein an dem du dich mit dem befasst was liegen geblieben ist. Hast du bereits vieles auf die lange Bank geschoben, so mache dir eine Liste auf der du alles der Relevanz nach aufschreibst. Notiere dir im Kalender die entsprechende Zeit, die du zur Erledigung deiner Aufgaben brauchst und tue es. Lass dir nicht vom Borstentier reinreden! Am sinnvollsten ist es wenn du dich von jemanden an diesen Termin erinnern lässt, das erhöht den Druck und hilft dir dabei es durchzuziehen. Plane dir in jedem Monat, je nach Ausprägung deines Widerstandes ein oder zwei solcher Tage ein. Du wirst sehen, nach einiger Zeit verliert dein Schweinehund an Kraft und es wird dir leichter fallen die Dinge direkt zu erledigen. Auch ist jede erledigte Aufgabe immer ein Erfolgserlebnis!
Von Natascha Neufuß
Kommentar: Wunderbar, Du möchtest einen Kommentar zu "Kampf dem Schweinehund: So kriegst du innere Widerstände in den Griff!" schreiben.
aktuelle Kommentare
von Der Wiederkehrer | 08. Oktober 2015
Schon klar..."Wiederstand" - weil dieser Zustand immer wiederkehrt?? Leute, Leute, und das im gesamten Artikel verwendet. Ist nicht böse gemeint, aber vielleicht solltet ihr vorher einfach mal ein Rechtschreibprogramm zu Rate ziehen.
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