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Die meisten Abiturienten streben heute ein Studium an. Es ist schon fast obligatorisch. Noch nie haben so viele junge Menschen in Deutschland studieret wie heute. Im Wintersemester 2013/2014 waren 2.616.881 Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert. Tendenz steigend! Dieser Run auf die Universitäten bleibt jedoch auch am Arbeitsmarkt nicht Folgenlos. Zu viele, (theoretisch!) zu gut ausgebildete junge Menschen und zu wenige Stellen, die auf dieses Profil passen. Außerdem wird oftmals bemängelt, dass jungen Absolventen leider häufig der Praxisbezug fehlt. Was ist dran an dieser Aussage?
Das duale System auf dem absteigenden Ast?
In der ganzen Welt ist Deutschlands duales Ausbildungssystem ein Vorreiter für andere Länder. Hierzulande bleiben aber immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Message aus der Wirtschaft ist klar und deutlich: Es kommen zu wenige Auszubildende. Die, die kommen sind nicht qualifiziert genug. Die die qualifiziert genug wären gehen studieren. Ein Teufelskreis der über kurz oder lang zu Problemen führen wird. Schon jetzt ist die Rede von Fachkräftemangel. Das wird in den nächsten Jahren nicht besser werden, zum einen sind da der demografische Wandel und zum anderen die eben erläuterte Problematik. Dabei gibt es auch Jugendliche die gerne eine Ausbildung machen möchten aber keine finden, da die mittlere Reife oder gar der Hauptschulabschluss heutzutage selbst für Ausbildungen im Einzelhandel bereits ungern gesehen werden. Meist fallen diese Jugendlichen durchs Raster, aber das ist ein anderes Thema. Die, die ihr Studium mit dem Bachelor abschließen stehen in der Wirtschaft auch oftmals vor verschlossenen Türen. Sie müssen etliche, meist un- oder schlecht bezahlte Praktika absolvieren und sehen sich immer der Ungewissheit gegenüber möglicherweise nicht übernommen zu werden. Das sich dies auch auf die Lebensplanung auswirkt ist klar. Wer mit Mitte 30 erst im Job angekommen ist wird Kinder und Familie hinten anstellen. Vor allem in Zeiten, zeitlich begrenzter Stellen. Wer etwas erreichen will schließt also sein Studium mit dem Master ab. Dieser verspricht auch tatsächlich bessere Einkommensverhältnisse und eine etwas bessere Aussicht auf eine dauerhafte, feste Anstellung.
Damals und heute
Damals, so vor 20-30 Jahren, war ein abgeschlossenes Hochschulstudium ein Garant dafür im Leben, mehr oder minder, ausgesorgt zu haben. Klar, arbeiten musste man damals auch, aber die Problematik die wir heute kennen gab es damals nicht. Allerdings gab es auch nicht so viele Absolventen. Damals war es voll in Ordnung Kfz-Mechaniker oder Bäcker zu werden. Heute sieht die Nummer anders aus. Jeder will das absolut beste rausholen und das meiste Geld verdienen. Nie in der Geschichte Deutschlands gab es mehr Studierte Leute als heute. Wir sind alle kleine Narzissten, wollen das Leben das uns in den Medien gezeigt wird leben, einen Porsche in der Garage und ein Haus am See. Dies klappt in vielen Jobs nicht. Lukrativ zu studieren scheint daher wichtiger denn je. Aber welche Studiengänge machen Sinn?
MINT und Zahnheilkunde
MINT Fächer, also mathematisch, naturwissenschaftlich geprägte Studiengänge stehen nach wie vor hoch im Kurs. Ingenieure werden gebraucht, sie sind vielseitig einsetzbar und wenn sie erstmal im Betrieb drin sind, haben sie gute Chancen auf Weiterbeschäftigung. Die höchsten Stundenlöhne werden in den klassischen Studienfächern Medizin, Zahnmedizin Betriebswirtschaftslehre und Jura erzielt. Wirtschaftswissenschaften, VWL sowie auch Informatik und Maschinenbau folgen. Zahnärzte stehen in den Gehaltstabellen immer ganz weit oben. Sie werden immer Arbeit haben und immer viel verdienen. Doch ist es nicht jedermanns Sache im Mund anderer Menschen herumzuwerken. Dennoch, lohnen tut es sich. Eine weitere gute Möglichkeit sich zum einen in der Wirtschaft zu etablieren und andererseits einen akademischen Abschluss zu erlangen ist das duale Studium. Es vereint den Praxisbezug der Ausbildung mit dem theoretischen Wissen des Studiums. Außerdem hat man hier oft den Vorteil, bei zumindest einem Unternehmen einen Fuß in der Tür zu haben. Ferner ist das praktische Arbeiten nichts Neues für Studenten die sich für diesen Weg entschieden haben. Ergo, entweder du wirst Zahnarzt oder studierest dual ein MINT Fach, damit hast du sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, somit auch gute Chancen viel Geld zu verdienen. Ist nicht dein Ding? Dann gibt es zum Glück noch viele andere Wege die zum Erfolg führen, vielleicht gründest du ein Start-up und machst dich selbstständig. Wege gibt es viele, du musst nur den finden der für dich der richtige ist!
Von Natascha Neufuß
Das duale System auf dem absteigenden Ast?
In der ganzen Welt ist Deutschlands duales Ausbildungssystem ein Vorreiter für andere Länder. Hierzulande bleiben aber immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Message aus der Wirtschaft ist klar und deutlich: Es kommen zu wenige Auszubildende. Die, die kommen sind nicht qualifiziert genug. Die die qualifiziert genug wären gehen studieren. Ein Teufelskreis der über kurz oder lang zu Problemen führen wird. Schon jetzt ist die Rede von Fachkräftemangel. Das wird in den nächsten Jahren nicht besser werden, zum einen sind da der demografische Wandel und zum anderen die eben erläuterte Problematik. Dabei gibt es auch Jugendliche die gerne eine Ausbildung machen möchten aber keine finden, da die mittlere Reife oder gar der Hauptschulabschluss heutzutage selbst für Ausbildungen im Einzelhandel bereits ungern gesehen werden. Meist fallen diese Jugendlichen durchs Raster, aber das ist ein anderes Thema. Die, die ihr Studium mit dem Bachelor abschließen stehen in der Wirtschaft auch oftmals vor verschlossenen Türen. Sie müssen etliche, meist un- oder schlecht bezahlte Praktika absolvieren und sehen sich immer der Ungewissheit gegenüber möglicherweise nicht übernommen zu werden. Das sich dies auch auf die Lebensplanung auswirkt ist klar. Wer mit Mitte 30 erst im Job angekommen ist wird Kinder und Familie hinten anstellen. Vor allem in Zeiten, zeitlich begrenzter Stellen. Wer etwas erreichen will schließt also sein Studium mit dem Master ab. Dieser verspricht auch tatsächlich bessere Einkommensverhältnisse und eine etwas bessere Aussicht auf eine dauerhafte, feste Anstellung.
Damals und heute
Damals, so vor 20-30 Jahren, war ein abgeschlossenes Hochschulstudium ein Garant dafür im Leben, mehr oder minder, ausgesorgt zu haben. Klar, arbeiten musste man damals auch, aber die Problematik die wir heute kennen gab es damals nicht. Allerdings gab es auch nicht so viele Absolventen. Damals war es voll in Ordnung Kfz-Mechaniker oder Bäcker zu werden. Heute sieht die Nummer anders aus. Jeder will das absolut beste rausholen und das meiste Geld verdienen. Nie in der Geschichte Deutschlands gab es mehr Studierte Leute als heute. Wir sind alle kleine Narzissten, wollen das Leben das uns in den Medien gezeigt wird leben, einen Porsche in der Garage und ein Haus am See. Dies klappt in vielen Jobs nicht. Lukrativ zu studieren scheint daher wichtiger denn je. Aber welche Studiengänge machen Sinn?
MINT und Zahnheilkunde
MINT Fächer, also mathematisch, naturwissenschaftlich geprägte Studiengänge stehen nach wie vor hoch im Kurs. Ingenieure werden gebraucht, sie sind vielseitig einsetzbar und wenn sie erstmal im Betrieb drin sind, haben sie gute Chancen auf Weiterbeschäftigung. Die höchsten Stundenlöhne werden in den klassischen Studienfächern Medizin, Zahnmedizin Betriebswirtschaftslehre und Jura erzielt. Wirtschaftswissenschaften, VWL sowie auch Informatik und Maschinenbau folgen. Zahnärzte stehen in den Gehaltstabellen immer ganz weit oben. Sie werden immer Arbeit haben und immer viel verdienen. Doch ist es nicht jedermanns Sache im Mund anderer Menschen herumzuwerken. Dennoch, lohnen tut es sich. Eine weitere gute Möglichkeit sich zum einen in der Wirtschaft zu etablieren und andererseits einen akademischen Abschluss zu erlangen ist das duale Studium. Es vereint den Praxisbezug der Ausbildung mit dem theoretischen Wissen des Studiums. Außerdem hat man hier oft den Vorteil, bei zumindest einem Unternehmen einen Fuß in der Tür zu haben. Ferner ist das praktische Arbeiten nichts Neues für Studenten die sich für diesen Weg entschieden haben. Ergo, entweder du wirst Zahnarzt oder studierest dual ein MINT Fach, damit hast du sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, somit auch gute Chancen viel Geld zu verdienen. Ist nicht dein Ding? Dann gibt es zum Glück noch viele andere Wege die zum Erfolg führen, vielleicht gründest du ein Start-up und machst dich selbstständig. Wege gibt es viele, du musst nur den finden der für dich der richtige ist!
Von Natascha Neufuß
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