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25. Oktober 2016
Das letzte Semester – wie geht es nach dem Abschluss weiter?
Du hast es also fast geschafft. Die Abschlussarbeit liegt gebunden vor dir auf dem Tisch und deine Noten sind zumindest soweit okay, dass eigentlich nicht mehr viel schief gehen kann? Dann herzlichen Glückwunsch. Bald bist du Absolvent. Dann darfst du dich auf die Abschlussfeier freuen und vermutlich auf noch viel mehr Glückwünsche. Doch was dann? Die Zeit nach dem Studium ist für viele eher ein diffuses Etwas, welches unablässig näher kommt und doch nicht richtig greifbar wird.
Berufswahl leicht gemacht
Klar ist, es geht in den Beruf. Welches Studienfach du dir auch immer ausgesucht hast, es wird wohl einen entscheidenden Einfluss auf deinen weiteren Weg nehmen. Für viele ist an dieser Stelle schon absolut klar, wie es weiter geht. Juristen wechseln ins Staatsexamen, angehende Lehrer beginnen ihr Referendariat und zukünftige Journalisten kämpfen um die wenigen Volontariatsplätze oder verdingen sich als freie Mitarbeiter.
Hat man keinen so klaren Weg vor Augen, ist alles schon ein wenig problematischer. In diesem Fall folgen der oftmals der erste Kontakt mit Arbeitsamt, Berufsberatung und Jobcenter. Ein wenig Vorbereitung auf die Zukunft kann also nicht schaden. Denn Möglichkeiten gibt es viele.
Praktikum – der einfachste Weg in den Job
Viele mögen es nicht, doch es gehört in der heutigen Arbeitswelt leider einfach dazu: das Praktikum. Aus der Sicht eines Arbeitgebers ist es ideal, um dich kennenzulernen und dich auf künftige Aufgaben vorzubereiten, ohne dass er großartig in dich investieren müsste. Es besteht schließlich das Risiko, das dir der Job doch nicht gefällt und du abspringst oder du lange nicht so gut bist, bzw. dir bestimmte Kenntnisse fehlen, die für den Job unabdingbar sind.
Du hast den Vorteil, ohne große Verpflichtungen und Verantwortung einen potenziellen Arbeitsplatz und -geber kennenzulernen. Leider ist die Bezahlung in manchen Firmen wirklich mies und die versprochene Ausbildung überschaubar. Es empfiehlt sich also, vor Beginn einmal bei anderen Praktikanten und Mitarbeitern zu lauschen. Das Netz bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Kontakte – oft der schnellste Einstieg
Wenn man Leute kennt, die Leute kennen, dann hat man es oft wesentlich leichter im Leben. Gerade in der Medienbranche, um in große Konzerne zu kommen oder in einer Top-Kanzlei aufgenommen zu werden, bedarf es oft etwas Vitamin B. Dieses kann man aber auch recht gut selbst aufbauen, wenn man im Vorfeld etwas Zeit investiert. Erste Anlaufstellen sind Karrierenetzwerke. Hier finden sich die meisten großen Firmen und es gibt Gruppen zu so ziemlich jedem Berufszweig und jeder Region in Deutschland und auch weltweit, über die man recht einfach Kontakte knüpfen kann. Aber auch der heimische Sportverein, der Ortsableger einer Partei oder ehrenamtliche Tätigkeiten können dich mit einer ganzen Reihe interessanter Leute in Kontakt bringen, die dir beim Finden eines Jobs weiterhelfen können. Nur nicht Schüchtern sein. Die Wirtschaftswelt baut auf Kontakte und das auf allen Ebenen.
Doch an der Uni bleiben?
Manchmal will man bleiben. Entweder, weil sich ein zweites Studium anbietet, wie z.B. ein Master oder eine ergänzende Qualifikation zum Erstfach. Einige schlagen die wissenschaftliche Laufbahn ein und versuchen sich an der Promotion. Hier sei allerdings darauf hingewiesen, dass auch dies einen Einstig in den beruflichen Alltag darstellt und mit harter Arbeit und langen Tagen verbunden ist. Hinzu kommen oft Zeitarbeitsverträge und damit eine gewisse finanzielle Unsicherheit.
Reise – Erst mal eine Auszeit
Manchmal will man weg. Erst einmal die Welt sehen, bevor man tagein, tagaus ins Büro muss. Das ist okay. Arbeitgeber haben schon länger kein Problem mehr mit einer solchen Einstellung. Zumindest, wenn man sich auch wirklich die Welt anschaut. 3 Monate Malle machen sich eher nicht so gut im Lebenslauf. Work&Travel in Australien oder Assistenz bei einer Grabung in der Türkei hingegen machen aus eurem Trip eine Bildungsreise, die euren Horizont erweitert.
von Philipp Schwarze
Berufswahl leicht gemacht
Klar ist, es geht in den Beruf. Welches Studienfach du dir auch immer ausgesucht hast, es wird wohl einen entscheidenden Einfluss auf deinen weiteren Weg nehmen. Für viele ist an dieser Stelle schon absolut klar, wie es weiter geht. Juristen wechseln ins Staatsexamen, angehende Lehrer beginnen ihr Referendariat und zukünftige Journalisten kämpfen um die wenigen Volontariatsplätze oder verdingen sich als freie Mitarbeiter.
Hat man keinen so klaren Weg vor Augen, ist alles schon ein wenig problematischer. In diesem Fall folgen der oftmals der erste Kontakt mit Arbeitsamt, Berufsberatung und Jobcenter. Ein wenig Vorbereitung auf die Zukunft kann also nicht schaden. Denn Möglichkeiten gibt es viele.
Praktikum – der einfachste Weg in den Job
Viele mögen es nicht, doch es gehört in der heutigen Arbeitswelt leider einfach dazu: das Praktikum. Aus der Sicht eines Arbeitgebers ist es ideal, um dich kennenzulernen und dich auf künftige Aufgaben vorzubereiten, ohne dass er großartig in dich investieren müsste. Es besteht schließlich das Risiko, das dir der Job doch nicht gefällt und du abspringst oder du lange nicht so gut bist, bzw. dir bestimmte Kenntnisse fehlen, die für den Job unabdingbar sind.
Du hast den Vorteil, ohne große Verpflichtungen und Verantwortung einen potenziellen Arbeitsplatz und -geber kennenzulernen. Leider ist die Bezahlung in manchen Firmen wirklich mies und die versprochene Ausbildung überschaubar. Es empfiehlt sich also, vor Beginn einmal bei anderen Praktikanten und Mitarbeitern zu lauschen. Das Netz bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Kontakte – oft der schnellste Einstieg
Wenn man Leute kennt, die Leute kennen, dann hat man es oft wesentlich leichter im Leben. Gerade in der Medienbranche, um in große Konzerne zu kommen oder in einer Top-Kanzlei aufgenommen zu werden, bedarf es oft etwas Vitamin B. Dieses kann man aber auch recht gut selbst aufbauen, wenn man im Vorfeld etwas Zeit investiert. Erste Anlaufstellen sind Karrierenetzwerke. Hier finden sich die meisten großen Firmen und es gibt Gruppen zu so ziemlich jedem Berufszweig und jeder Region in Deutschland und auch weltweit, über die man recht einfach Kontakte knüpfen kann. Aber auch der heimische Sportverein, der Ortsableger einer Partei oder ehrenamtliche Tätigkeiten können dich mit einer ganzen Reihe interessanter Leute in Kontakt bringen, die dir beim Finden eines Jobs weiterhelfen können. Nur nicht Schüchtern sein. Die Wirtschaftswelt baut auf Kontakte und das auf allen Ebenen.
Doch an der Uni bleiben?
Manchmal will man bleiben. Entweder, weil sich ein zweites Studium anbietet, wie z.B. ein Master oder eine ergänzende Qualifikation zum Erstfach. Einige schlagen die wissenschaftliche Laufbahn ein und versuchen sich an der Promotion. Hier sei allerdings darauf hingewiesen, dass auch dies einen Einstig in den beruflichen Alltag darstellt und mit harter Arbeit und langen Tagen verbunden ist. Hinzu kommen oft Zeitarbeitsverträge und damit eine gewisse finanzielle Unsicherheit.
Reise – Erst mal eine Auszeit
Manchmal will man weg. Erst einmal die Welt sehen, bevor man tagein, tagaus ins Büro muss. Das ist okay. Arbeitgeber haben schon länger kein Problem mehr mit einer solchen Einstellung. Zumindest, wenn man sich auch wirklich die Welt anschaut. 3 Monate Malle machen sich eher nicht so gut im Lebenslauf. Work&Travel in Australien oder Assistenz bei einer Grabung in der Türkei hingegen machen aus eurem Trip eine Bildungsreise, die euren Horizont erweitert.
von Philipp Schwarze
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