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Der menschliche Körper besteht aus etwa 70 % aus Wasser. Etwa 2,5 Liter gehen dem Menschen jeden Tag verloren, die er wieder zu sich nehmen muss. So verbraucht ein Erwachsener im Schnitt 3 Liter Wasser zum Trinken und Kochen. Diese Menge bildet aber nur einen Bruchteil des durchschnittlichen Wasserverbrauchs in Europa: Pro Kopf liegt der bei 127 Litern pro Tag und beinhaltet Duschen, Wäsche waschen, Geschirr spülen und alles andere, wofür man im Haushalt Wasser benötigt.
Unser Planet ist zu 70,7 % mit Wasser bedeckt; der hohe Wasserverbrauch sollte also eigentlich kein Problem darstellen. Das Problem dabei ist, das gerade einmal 3 % davon Süßwasser sind. Wasser ist ein knappes Gut, und in manchen Regionen längst keine Selbstverständlichkeit. Zwar haben rund 89% der Weltbevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, die übrigen 780 Millionen Menschen aber nicht. Sie müssen immer längere Wege zurücklegen, um ihr Grundbedürfnis nach Wasser zu stillen.
Ein weiteres Problem kommt hinzu: Das Wasser wird knapp, bestätigt ein Bericht der UN. Vor allem der Klimawandel und der zunehmende Bevölkerungswachstum gefährden die weltweite Wasserversorgung. Der Weltwasserbericht der UNESCO prophezeit, dass die Wasserknappheit bis 2070 auch Mittel- und Südeuropa erreichen wird.
Auch in der Wirtschaft hat man festgestellt, dass Wasser ein kostbares Gut ist. Die von Filmkritikern gelobten Dokumentationen „Bottled Life“ von 2012 und „Abgefüllt“ (Originaltitel: „Tapped“) von 2009 widmen sich der Thematik des Wasserhandels. Sie machen auf das Geschäft der Lebensmittelkonzerne Nestlé, der Coca-Cola-Company und PepsiCo mit Trinkwasser aufmerksam. Auf 800 Milliarden US-Dollar Verkaufsvolumen wird der Gewinn mit dem Verkauf von Flaschenwasser weltweit geschätzt. Um die leeren PET-Flaschen mit ihrer Ware füllen zu können, würden diese Unternehmen die Brunnen aus Drittweltländern erschöpfen, deren Bevölkerung dazu gezwungen sei, das teure Wasser zu kaufen, bemängeln Kritiker. Darüber hinaus ist die Beseitigung der Plastikflaschen, die größtenteils im Meer entsorgt werden, zu einem großen Umweltproblem geworden.
Trotzdem gehört Wasser aus der Flasche zum Lifestyle und wird dem einfachen Leitungswasser vorgezogen. Aber ist es überhaupt besser oder gesünder? Flaschenwasser wird in drei Arten aufgeteilt: Natürliches Mineralwasser, das eine klar eingegrenzte Quelle hat; Quellwasser, das aus verschiedenen Quellen zusammengemischt werden darf; und Tafelwasser, das aus dem Grundwasser oder der Trinkwasserbesorgung stammt und mit künstlichen Mineralien versetzt wird. Zu letztere Sorte gehört auch Nestlés „Pure Life“, dem meistverkauften Wasser der Welt – ein Erfolg des richtiges Marketings.
Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die Frage, ob Wasser in Plastikflaschen wirklich benötigt wird oder Leitungswasser ausreicht, muss am Ende jeder für sich selbst beantworten.
Von Karoline Mai
Unser Planet ist zu 70,7 % mit Wasser bedeckt; der hohe Wasserverbrauch sollte also eigentlich kein Problem darstellen. Das Problem dabei ist, das gerade einmal 3 % davon Süßwasser sind. Wasser ist ein knappes Gut, und in manchen Regionen längst keine Selbstverständlichkeit. Zwar haben rund 89% der Weltbevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, die übrigen 780 Millionen Menschen aber nicht. Sie müssen immer längere Wege zurücklegen, um ihr Grundbedürfnis nach Wasser zu stillen.
Ein weiteres Problem kommt hinzu: Das Wasser wird knapp, bestätigt ein Bericht der UN. Vor allem der Klimawandel und der zunehmende Bevölkerungswachstum gefährden die weltweite Wasserversorgung. Der Weltwasserbericht der UNESCO prophezeit, dass die Wasserknappheit bis 2070 auch Mittel- und Südeuropa erreichen wird.
Auch in der Wirtschaft hat man festgestellt, dass Wasser ein kostbares Gut ist. Die von Filmkritikern gelobten Dokumentationen „Bottled Life“ von 2012 und „Abgefüllt“ (Originaltitel: „Tapped“) von 2009 widmen sich der Thematik des Wasserhandels. Sie machen auf das Geschäft der Lebensmittelkonzerne Nestlé, der Coca-Cola-Company und PepsiCo mit Trinkwasser aufmerksam. Auf 800 Milliarden US-Dollar Verkaufsvolumen wird der Gewinn mit dem Verkauf von Flaschenwasser weltweit geschätzt. Um die leeren PET-Flaschen mit ihrer Ware füllen zu können, würden diese Unternehmen die Brunnen aus Drittweltländern erschöpfen, deren Bevölkerung dazu gezwungen sei, das teure Wasser zu kaufen, bemängeln Kritiker. Darüber hinaus ist die Beseitigung der Plastikflaschen, die größtenteils im Meer entsorgt werden, zu einem großen Umweltproblem geworden.
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Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die Frage, ob Wasser in Plastikflaschen wirklich benötigt wird oder Leitungswasser ausreicht, muss am Ende jeder für sich selbst beantworten.
Von Karoline Mai
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Nach wie vor wird bei der Durchsicht von Bewerbungen viel Wert auf Alter, Geschlecht, Nationalität, Foto und Name gelegt....
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