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Immer mehr Rentner wollen auch im Alter noch etwas dazulernen und schreiben sich an den Unis für ein Seniorenstudium ein. An sich eine gute Sache, wären da nicht die Senioren, die ganze Vorlesungen durch ihre Erfahrungs-Monologe durcheinanderbringen und so bei den Professoren und jüngeren Kommilitonen für immer mehr Unmut sorgen.
Fast 42.000 Gasthörer des älteren Semesters gibt es mittlerweile an den deutschen Unis und die Zahl wächst von Jahr zu Jahr weiter an. Gerade jetzt, wo die doppelten Abiturjahrgänge die Universitäten stürmen, kommt es zu immer mehr Problemen, so dass viele Universitäten die Anzahl der Plätze für Senioren-Studenten beschränkt haben. Das Prinzip lautet: "Jung vor alt".
Besonders die Geisteswissenschaften haben es den älteren Studenten angetan; und sie gelten hier schon lange nicht mehr nur als Bereicherung. Oftmals werden Vorlesungen durch minutenlange Erfahrungsberichte und Monologe einiger „Wichtigtuer“ so sehr durcheinandergebracht, dass die Professoren Schwierigkeiten haben, den geplanten Lehrstoff durchzubringen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die jüngeren Studenten vermehrt auf Treppenstufen und Fensterbänken ihren Platz finden müssen, da die Rentner die vorderen Reihen schon eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn okkupieren.
Die Universitäten sind sich einig darüber, dass sie die Gasthörer auf gar keinen Fall vom Campus verjagen möchten, aber die Vergabeordnung der Gasthörerplätze muss überdacht werden. Einige Universitäten vergeben Plätze an Senioren nur noch dann, wenn nach dem eigentlichen Vergabeverfahren der Studienplätze noch welche vorhanden sind. Diese werden dann unter den Senioren verlost. So ist gewährleistet, dass alle Regelstudenten zu ihrem Studienplatz kommen.
Fast 42.000 Gasthörer des älteren Semesters gibt es mittlerweile an den deutschen Unis und die Zahl wächst von Jahr zu Jahr weiter an. Gerade jetzt, wo die doppelten Abiturjahrgänge die Universitäten stürmen, kommt es zu immer mehr Problemen, so dass viele Universitäten die Anzahl der Plätze für Senioren-Studenten beschränkt haben. Das Prinzip lautet: "Jung vor alt".
Besonders die Geisteswissenschaften haben es den älteren Studenten angetan; und sie gelten hier schon lange nicht mehr nur als Bereicherung. Oftmals werden Vorlesungen durch minutenlange Erfahrungsberichte und Monologe einiger „Wichtigtuer“ so sehr durcheinandergebracht, dass die Professoren Schwierigkeiten haben, den geplanten Lehrstoff durchzubringen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die jüngeren Studenten vermehrt auf Treppenstufen und Fensterbänken ihren Platz finden müssen, da die Rentner die vorderen Reihen schon eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn okkupieren.
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