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20. Dezember 2017
Die 10 größten Irrtümer im Studium - die man nicht nur als Ersti meiden sollte
Dein Studium beginnt und als Ersti fühlst du dich noch etwas unbeholfen? Schwirren dir Fragen wie z. B.:
Irrtum 1: Die neu gewonnene Freiheit genießen: Anwesenheitspflicht adé?!
Viele Erstis beginnen mit einem Studium ein völlig neues Leben. Die neu gewonnene Freiheit muss gefeiert werden. Aber morgen hast du deine ersten Vorlesungen? Egal, denkst du dir: Denn es besteht ja keine Anwesenheitspflicht wie in der Schule. Tatsächlich ist die Anwesenheitspflicht in der Hochschulordnung festgelegt und wird von jeder Hochschule selbst bestimmt. Besonders in Seminaren fällt es auf, wenn Studenten mehrmals fehlen. So können dir die Dozenten die Kursbescheinigung oder den Zugang zur Klausur verweigern, da du die erwarteten Arbeitsstunden nicht geleistet hast.
Irrtum 2: Infoveranstaltungen sind nicht notwendig
Infoveranstaltungen findest du langweilig und fernab jeglicher Wirklichkeit? Ganz im Gegenteil: Meist sind sie von Studierenden oder ehemaligen Studenten, die nun an der Universität tätig sind, mühevoll ausgearbeitet. Sie hören sich die Probleme und Sorgen der Studenten an und erarbeiten zusammen mit Dozenten und Unternehmen interessante Beiträge aus, die dich und dein Studium betreffen. Die Infoveranstaltungen können dir eine Orientierungshilfe in der Anfangsphase sein, dir Karrieretipps geben oder dir Fragen über das Finanzielle beantworten.
Irrtum 3: Stipendien sind nur für besonders kluge Köpfe
Stipendien sind eine gute Möglichkeit, um die finanziellen Sorgen während deines Studiums ruhen zu lassen. Du glaubst, dass nur Studenten mit besonders guten Noten Stipendien erhalten? Weit gefehlt, denn viele Stipendien werden an engagierte und ehrenamtlich tätige Studenten vergeben. Dennoch solltest du bemüht sein, dein Studium so gut es fortzusetzen. Lass es auf einen Versuch ankommen und bewirb dich um eins der zahlreichen Stipendien. Dabei musst du dich nicht unbedingt bei einer großen Stiftung bewerben: Die Chancen bei einer kleineren Stiftung stehen viel höher genommen zu werden.
Irrtum 4: Wozu ein Auslandssemester machen?
Ein Auslandssemester ist nicht in deinem Modulhandbuch vorgeschrieben und kostet dich nur unnötig Zeit? Ein Auslandssemester kann dir so viel Gutes bringen und lässt dich selbstständiger werden. Nebenbei lernst du die Sprache besser kennen und du knüpfst neue Kontakte.
Das Gleiche gilt für ein Praktikum: Auch wenn du kein verpflichtendes Praktikum machen musst, solltest du ein oder mehrere Praktika in der vorlesungsfreien Zeit absolvieren. Dafür wirst du in der Regel gut entlohnt und du erhältst praktische Berufserfahrung. Diese beiden Entscheidungen machen sich in deinem Lebenslauf gut und können dazu beitragen, dass du die Stelle erhältst.
Irrtum 5: Das Studentenleben besteht nur aus Partys
Viele denken, dass das Studentenleben aus Schlafen, Essen und Partys besteht. Ein Student hat aber für Partys meist keine Zeit: Entweder sitzt er in einer Vorlesung, lernt für bevorstehende Prüfungen, absolviert ein Praktikum oder geht seiner Tätigkeit als Kellner oder Verkäufer im Nebenjob nach. Die meisten Studenten streben danach, ihren Abschluss zu erhalten, um ihr BAföG oder ihren Studienkredit schnellstmöglich abbezahlen zu können. Je länger das Studium dauert, desto mehr Schulden kommen auf sie zu. Hin und wieder stehen natürlich auch für einen fleißigen Studenten Partys an, die eine Belohnung für harte Arbeit sind.
Irrtum 6: Das Studium muss in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden
Im Modulhandbuch eines Bachelor oder Masterstudiums ist die bestimmte Regelstudienzeit festgelegt. Wenn du denkst, dass du dein Studium in der angegeben Regelstudienzeit absolvieren musst, kannst du dich von nun an entspannen. Denn die angegebene Zeit ist lediglich eine Empfehlung und dient dir als Orientierungshilfe. Allerdings ist sie auch eine Hilfestellung für Personaldienstleistende in Firmen und Unternehmen, bei denen du dich später bewerben wirst. Es kann sein, dass du nach den Gründen der höheren Semesterzahl gefragt wirst. Das kann z. B. ein Auslandssemester, eine längere Krankschreibung oder eine Pflege eines Familienangehörigen sein.
Irrtum 7: BAföG-Leistungen muss man nicht zurückzahlen
BAföG-Leistungen helfen dir, deinen Alltag finanziell zu meistern. Es ist teilweise ein Geschenk des Staates, der dich bei deiner Ausbildung unterstützen möchte. Die eine Hälfte erhältst du geschenkt, die andere Hälfte musst du spätestens nach 20 Jahren zurückzahlen. So gesehen musst du lediglich das Darlehen aufbringen. Die Summe von 10.000 Euro kann nicht überschritten werden, sodass du maximal 5.000 Euro zahlen musst. Der monatliche Beitrag wird individuell und unter bestimmten Kriterien festgelegt.
Irrtum 8: Die Abschlussnote ist entscheidend
Bei vielen Bachelor- und Masterstudiengängen ist eine schriftliche Prüfung vorgesehen. Diese wird ebenso wie alle anderen Prüfungen benotet und ist mit einer bestimmten Zahl an Credit-Points ausgeschrieben. Diese Abschlussnote fließt mit in die Gesamtnote ein. Sie ist also eine von vielen Noten, die zusammen eine Endnote ergeben. Darum solltest du dich im gesamten Studium um gute Noten bemühen.
Irrtum 9: Das Bachelorstudium ist ohne einen weiteren Master nichts wert
Gerade in deiner Anfangsphase werden dir viele einreden, dass ein Bachelor nichts wert ist. Ein Bachelor entspricht dem früheren Vordiplom. Allerdings kannst du heute mit deinem Bachelor arbeiten gehen, während das frühere Vordiplom ein weiteres Studium voraussetzte. Mit einem Master stehen deine Einstiegschancen oftmals genauso gut wie mit einem Bachelor. Deine Verdienstmöglichkeiten sind allerdings mit einem Master in der Tasche deutlich besser.
Irrtum 10: Das Studium bereitet einen auf den Arbeitsalltag vor
Viele Studenten beklagen, dass zu wenig Praxis vermittelt wird. Um deinen Lebenskauf zu verbessern, kannst du wertvolle Erfahrungen in einem fachspezifischen Nebenjob oder in einem Praktikum sammeln. Das kommt bei jedem Einstellungsgespräch gut, denn du hast dich außerhalb der Prüfungsordnung um weitere Erfahrungen bemüht.
Fazit
Wie du siehst, gibt es eine Menge Missverständnisse im Studium, die sich hartnäckig verbreiten. Selbst im fortgeschrittenen Studium laufen dir diese Falschaussagen über den Weg. Besinne dich auf dein Wissen und recherchiere selbst nach, um weitere Irrtümer auszuschließen.
Die 10 größten Irrtümer, die dir begegnen könnten, sind dir in diesem Artikel aufgezeigt und korrigiert dargestellt worden:
- Wie sieht es mit Stipendien aus?
- Was ist mit meiner Abschlussnote, ist die ausschlaggebend?
- Ist ein Auslandssemester Pflicht?
- usw.
Irrtum 1: Die neu gewonnene Freiheit genießen: Anwesenheitspflicht adé?!
Viele Erstis beginnen mit einem Studium ein völlig neues Leben. Die neu gewonnene Freiheit muss gefeiert werden. Aber morgen hast du deine ersten Vorlesungen? Egal, denkst du dir: Denn es besteht ja keine Anwesenheitspflicht wie in der Schule. Tatsächlich ist die Anwesenheitspflicht in der Hochschulordnung festgelegt und wird von jeder Hochschule selbst bestimmt. Besonders in Seminaren fällt es auf, wenn Studenten mehrmals fehlen. So können dir die Dozenten die Kursbescheinigung oder den Zugang zur Klausur verweigern, da du die erwarteten Arbeitsstunden nicht geleistet hast.
Irrtum 2: Infoveranstaltungen sind nicht notwendig
Infoveranstaltungen findest du langweilig und fernab jeglicher Wirklichkeit? Ganz im Gegenteil: Meist sind sie von Studierenden oder ehemaligen Studenten, die nun an der Universität tätig sind, mühevoll ausgearbeitet. Sie hören sich die Probleme und Sorgen der Studenten an und erarbeiten zusammen mit Dozenten und Unternehmen interessante Beiträge aus, die dich und dein Studium betreffen. Die Infoveranstaltungen können dir eine Orientierungshilfe in der Anfangsphase sein, dir Karrieretipps geben oder dir Fragen über das Finanzielle beantworten.
Irrtum 3: Stipendien sind nur für besonders kluge Köpfe
Stipendien sind eine gute Möglichkeit, um die finanziellen Sorgen während deines Studiums ruhen zu lassen. Du glaubst, dass nur Studenten mit besonders guten Noten Stipendien erhalten? Weit gefehlt, denn viele Stipendien werden an engagierte und ehrenamtlich tätige Studenten vergeben. Dennoch solltest du bemüht sein, dein Studium so gut es fortzusetzen. Lass es auf einen Versuch ankommen und bewirb dich um eins der zahlreichen Stipendien. Dabei musst du dich nicht unbedingt bei einer großen Stiftung bewerben: Die Chancen bei einer kleineren Stiftung stehen viel höher genommen zu werden.
Irrtum 4: Wozu ein Auslandssemester machen?
Ein Auslandssemester ist nicht in deinem Modulhandbuch vorgeschrieben und kostet dich nur unnötig Zeit? Ein Auslandssemester kann dir so viel Gutes bringen und lässt dich selbstständiger werden. Nebenbei lernst du die Sprache besser kennen und du knüpfst neue Kontakte.
Das Gleiche gilt für ein Praktikum: Auch wenn du kein verpflichtendes Praktikum machen musst, solltest du ein oder mehrere Praktika in der vorlesungsfreien Zeit absolvieren. Dafür wirst du in der Regel gut entlohnt und du erhältst praktische Berufserfahrung. Diese beiden Entscheidungen machen sich in deinem Lebenslauf gut und können dazu beitragen, dass du die Stelle erhältst.
Irrtum 5: Das Studentenleben besteht nur aus Partys
Viele denken, dass das Studentenleben aus Schlafen, Essen und Partys besteht. Ein Student hat aber für Partys meist keine Zeit: Entweder sitzt er in einer Vorlesung, lernt für bevorstehende Prüfungen, absolviert ein Praktikum oder geht seiner Tätigkeit als Kellner oder Verkäufer im Nebenjob nach. Die meisten Studenten streben danach, ihren Abschluss zu erhalten, um ihr BAföG oder ihren Studienkredit schnellstmöglich abbezahlen zu können. Je länger das Studium dauert, desto mehr Schulden kommen auf sie zu. Hin und wieder stehen natürlich auch für einen fleißigen Studenten Partys an, die eine Belohnung für harte Arbeit sind.
Irrtum 6: Das Studium muss in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden
Im Modulhandbuch eines Bachelor oder Masterstudiums ist die bestimmte Regelstudienzeit festgelegt. Wenn du denkst, dass du dein Studium in der angegeben Regelstudienzeit absolvieren musst, kannst du dich von nun an entspannen. Denn die angegebene Zeit ist lediglich eine Empfehlung und dient dir als Orientierungshilfe. Allerdings ist sie auch eine Hilfestellung für Personaldienstleistende in Firmen und Unternehmen, bei denen du dich später bewerben wirst. Es kann sein, dass du nach den Gründen der höheren Semesterzahl gefragt wirst. Das kann z. B. ein Auslandssemester, eine längere Krankschreibung oder eine Pflege eines Familienangehörigen sein.
Irrtum 7: BAföG-Leistungen muss man nicht zurückzahlen
BAföG-Leistungen helfen dir, deinen Alltag finanziell zu meistern. Es ist teilweise ein Geschenk des Staates, der dich bei deiner Ausbildung unterstützen möchte. Die eine Hälfte erhältst du geschenkt, die andere Hälfte musst du spätestens nach 20 Jahren zurückzahlen. So gesehen musst du lediglich das Darlehen aufbringen. Die Summe von 10.000 Euro kann nicht überschritten werden, sodass du maximal 5.000 Euro zahlen musst. Der monatliche Beitrag wird individuell und unter bestimmten Kriterien festgelegt.
Irrtum 8: Die Abschlussnote ist entscheidend
Bei vielen Bachelor- und Masterstudiengängen ist eine schriftliche Prüfung vorgesehen. Diese wird ebenso wie alle anderen Prüfungen benotet und ist mit einer bestimmten Zahl an Credit-Points ausgeschrieben. Diese Abschlussnote fließt mit in die Gesamtnote ein. Sie ist also eine von vielen Noten, die zusammen eine Endnote ergeben. Darum solltest du dich im gesamten Studium um gute Noten bemühen.
Irrtum 9: Das Bachelorstudium ist ohne einen weiteren Master nichts wert
Gerade in deiner Anfangsphase werden dir viele einreden, dass ein Bachelor nichts wert ist. Ein Bachelor entspricht dem früheren Vordiplom. Allerdings kannst du heute mit deinem Bachelor arbeiten gehen, während das frühere Vordiplom ein weiteres Studium voraussetzte. Mit einem Master stehen deine Einstiegschancen oftmals genauso gut wie mit einem Bachelor. Deine Verdienstmöglichkeiten sind allerdings mit einem Master in der Tasche deutlich besser.
Irrtum 10: Das Studium bereitet einen auf den Arbeitsalltag vor
Viele Studenten beklagen, dass zu wenig Praxis vermittelt wird. Um deinen Lebenskauf zu verbessern, kannst du wertvolle Erfahrungen in einem fachspezifischen Nebenjob oder in einem Praktikum sammeln. Das kommt bei jedem Einstellungsgespräch gut, denn du hast dich außerhalb der Prüfungsordnung um weitere Erfahrungen bemüht.
Fazit
Wie du siehst, gibt es eine Menge Missverständnisse im Studium, die sich hartnäckig verbreiten. Selbst im fortgeschrittenen Studium laufen dir diese Falschaussagen über den Weg. Besinne dich auf dein Wissen und recherchiere selbst nach, um weitere Irrtümer auszuschließen.
Die 10 größten Irrtümer, die dir begegnen könnten, sind dir in diesem Artikel aufgezeigt und korrigiert dargestellt worden:
- Die Anwesenheitspflicht ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich und sollte nach Bemühen eingehalten werden
- Infoveranstaltungen helfen dir im Studium und bei Karrierefragen weiter
- Stipendien sind nicht nur für Einserstudenten
- Auslandssemester und Praktika bringen einen echten Karrierekick
- Studenten sind nicht nur auf Partys
- Die Regelstudienzeit ist eine Orientierungshilfe
- BAföG-Leistungen müssen zur Hälfte zurückbezahlt werden
- Die Abschlussnote ist nicht die Endnote
- Auch mit einem Bachelor in der Tasche kannst du bereits arbeiten
- Absolviere freiwillige Praktika und suche dir einen fachspezifischen Nebenjob, um praktische Erfahrung zu sammeln
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