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Arbeitslose sind faul und wollen nicht arbeiten, von allen Muslimen geht eine Gefahr aus, Frauen sind generell dümmer als Männer und Homosexuelle sind selber Schuld wenn sie nicht ernst genommen werden.
Wir alle haben Vorurteile. Wir begegnen Menschen aufgrund ihres Aussehens mit bestimmten Erwartungshaltungen an ihr Verhalten, an ihren Charakter, an ihre Herkunft, an ihren Glauben. Unser Aussehen ist anscheinend das primäre Aushängeschild unseres Selbst. Unser Aussehen entscheidet in welche Schublade wir gesteckt werden. Erst beim Kennenlernen wird klar, ob wir in dieser Schublade bleiben oder ob sich nur Karteikarten mit Extranotizen über neue Eindrücke dazugesellen.
Menschen, die Nicht-Deutsch aussehen, können gar nicht Deutsch sein, alle Frauen, die ein Kopftuch tragen lassen sich unterdrücken, Obdachlose sind selbst Schuld an ihrer Situation und Menschen mit Behinderung werden „zu viel“ unterstützt.
Was uns fremd ist, bereitet uns ein unbehagliches Gefühl. Sollte es aber nicht. Schließlich bedeutet fremd nicht zwangsläufig schlecht oder böse.
Fakt ist leider, dass Vorurteile nur menschlich sind. Unser Gehirn ist darauf getrimmt unser Umfeld schnellstmöglich einzuordnen, damit er auf Gefahren reagieren oder sich auf andere Denkvorgänge konzentrieren kann. Es ist schwer, einst vorhandene oder gar anerzogene Vorurteile beiseite zu schieben. Doch es ist nicht unmöglich! Denn Vorurteile spalten die Gesellschaft und lassen es nicht zu, dass eine große Gemeinschaft entsteht, in der sich jeder willkommen fühlt.
Eine starke Folge und oftmals nicht klar von Vorurteilen zu trennen ist nämlich die Menschenfeindlichkeit: Rassismus, Sexismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit oder Abwertung verschiedener Menschengruppen und viele mehr. Vermutlich steckt in jedem von uns ein Teil dieser Feindlichkeit.
Die eine Sache ist, sich seine Vorurteile und Menschenfeindlichkeit einzugestehen. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Die andere Sache ist aktiv etwas gegen seine eigenen Gedanken zu tun und eingreifen, wenn bei anderen Menschen Menschenfeindlichkeit wahrgenommen wird. Offen sein. Aufhören zu verallgemeinern! Das Bedürfnis jemanden einordnen zu müssen wegzulegen und ihn oder sie einfach so sein zu lassen wie und was er oder sie ist: Ein Mensch.
von Regina S.
Wir alle haben Vorurteile. Wir begegnen Menschen aufgrund ihres Aussehens mit bestimmten Erwartungshaltungen an ihr Verhalten, an ihren Charakter, an ihre Herkunft, an ihren Glauben. Unser Aussehen ist anscheinend das primäre Aushängeschild unseres Selbst. Unser Aussehen entscheidet in welche Schublade wir gesteckt werden. Erst beim Kennenlernen wird klar, ob wir in dieser Schublade bleiben oder ob sich nur Karteikarten mit Extranotizen über neue Eindrücke dazugesellen.
Menschen, die Nicht-Deutsch aussehen, können gar nicht Deutsch sein, alle Frauen, die ein Kopftuch tragen lassen sich unterdrücken, Obdachlose sind selbst Schuld an ihrer Situation und Menschen mit Behinderung werden „zu viel“ unterstützt.
Was uns fremd ist, bereitet uns ein unbehagliches Gefühl. Sollte es aber nicht. Schließlich bedeutet fremd nicht zwangsläufig schlecht oder böse.
Fakt ist leider, dass Vorurteile nur menschlich sind. Unser Gehirn ist darauf getrimmt unser Umfeld schnellstmöglich einzuordnen, damit er auf Gefahren reagieren oder sich auf andere Denkvorgänge konzentrieren kann. Es ist schwer, einst vorhandene oder gar anerzogene Vorurteile beiseite zu schieben. Doch es ist nicht unmöglich! Denn Vorurteile spalten die Gesellschaft und lassen es nicht zu, dass eine große Gemeinschaft entsteht, in der sich jeder willkommen fühlt.
Eine starke Folge und oftmals nicht klar von Vorurteilen zu trennen ist nämlich die Menschenfeindlichkeit: Rassismus, Sexismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit oder Abwertung verschiedener Menschengruppen und viele mehr. Vermutlich steckt in jedem von uns ein Teil dieser Feindlichkeit.
Die eine Sache ist, sich seine Vorurteile und Menschenfeindlichkeit einzugestehen. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Die andere Sache ist aktiv etwas gegen seine eigenen Gedanken zu tun und eingreifen, wenn bei anderen Menschen Menschenfeindlichkeit wahrgenommen wird. Offen sein. Aufhören zu verallgemeinern! Das Bedürfnis jemanden einordnen zu müssen wegzulegen und ihn oder sie einfach so sein zu lassen wie und was er oder sie ist: Ein Mensch.
von Regina S.
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