Fachkräfte im Sozialwesen: Schlecht bezahlt, aber händeringend benötigt
21. Juni 2011
Techniker sind derzeit schwer gefragt; für Ingenieure, Physiker & Co. sieht es auf dem Arbeitsmarkt gut aus. Aber nicht nur in der Wirtschaft fehlen die Fachkräfte. Auch das Sozialwesen beklagt einen Fachkräftemangel und stellt wieder vermehrt Erzieher ein.
50.000 Erzieher werden laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gesucht. Verantwortlich für die kommende Personalnot ist vor allem der ab 2013 bestehende Anspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren. Um den beruflichen Veränderungen im Leben der Eltern entgegenzukommen, müssten Kindertagesstätten zudem länger geöffnet werden, was zusätzliches Personal erfordere.
Vor allem im Osten Deutschlands wird dringend Sozialpersonal benötigt. Hier wurden aufgrund der Geburtenrückgänge nur wenige Erzieher neu eingestellt und die dort arbeitenden stünden nun kurz vor Renteneintritt, so dass es schon bald viele offene Stellen geben wird. Gute Aussichten für diejenigen, die gerade ihre Ausbildung zum Erzieher begonnen haben.
Auch für männliche Erzieher bestehen gute Aussichten. Um die empfohlene EU-Quote von einem Männeranteil unter den Erziehern von 20 Prozent zu erzielen, muss an dieser Stelle fleißig eingestellt werden. Derzeit sind nämlich nur 3,4 Prozent der beschäftigten Erzieher männlich. Ebenfalls nachgefragt werden Erzieher mit Migrationshintergrund.
Erzieherisches Personal wird zwar händeringend gesucht, mit der Bezahlung lässt sich jedoch niemand locken. Mit nur 1.387 Euro netto können Erzieher monatlich rechnen und liegen damit noch unter dem Durchschnittseinkommen aller Erwerbstätigen, das derzeit bei 1.611 Euro netto liegt. Vollzeitstellen sind ebenfalls Mangelware, so dass das Einkommen nochmals geringer ausfällt. Doch hieraus ergibt sich wiederum ein Vorteil: Der Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht so gut wie nichts im Wege.
50.000 Erzieher werden laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gesucht. Verantwortlich für die kommende Personalnot ist vor allem der ab 2013 bestehende Anspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren. Um den beruflichen Veränderungen im Leben der Eltern entgegenzukommen, müssten Kindertagesstätten zudem länger geöffnet werden, was zusätzliches Personal erfordere.
Vor allem im Osten Deutschlands wird dringend Sozialpersonal benötigt. Hier wurden aufgrund der Geburtenrückgänge nur wenige Erzieher neu eingestellt und die dort arbeitenden stünden nun kurz vor Renteneintritt, so dass es schon bald viele offene Stellen geben wird. Gute Aussichten für diejenigen, die gerade ihre Ausbildung zum Erzieher begonnen haben.
Auch für männliche Erzieher bestehen gute Aussichten. Um die empfohlene EU-Quote von einem Männeranteil unter den Erziehern von 20 Prozent zu erzielen, muss an dieser Stelle fleißig eingestellt werden. Derzeit sind nämlich nur 3,4 Prozent der beschäftigten Erzieher männlich. Ebenfalls nachgefragt werden Erzieher mit Migrationshintergrund.
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