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Direkt nach dem Abitur steht einem die große, weite Welt offen. Man ist frei und denkt sich „Hauptsache ausziehen!“ – so weit weg wie möglich, am besten ins Ausland! Doch die Realität sieht ganz anders aus. Nur etwa ein Drittel der Studienbeginner wagt laut einer Untersuchung der Kultusministerkonferenz (KMK) den Schritt in diese große, weite Welt. Der Rest siedelt sich mehr oder weniger in der Nähe des Elternhauses an oder bleibt gleich zuhause wohnen.
Bei zwei Drittel der Studienbeginner lag die Studienstadt im selben Bundesland wie die Stadt, in der sie aufgewachsen sind bzw. ihr Abitur gemacht haben. Nur 13,5 Prozent der Studenten ließen bei der Wahl ihres Universitätsstandortes mindestens zwei Bundesländergrenzen hinter sich. Vor allem die Abiturienten aus Brandenburg und dem Saarland verließen ihre Heimat. Ein Grund hierfür dürften die spärlich gesäten Hochschulstandorte in den beiden Bundesländern sein.
Wenn, dann zieht es vor allem die Frauen in die Ferne. Die männlichen Abiturienten, insbesondere jene, die sich für ein Studium der Ingenieurswissenschaften entschieden haben, ziehen es vielfach vor, dem Elternhaus nahe zu bleiben. Vielleicht ist es die Angst davor, sich künftig selbst versorgen zu müssen, vielleicht sind es aber auch die Freunde, der Sportverein oder eine Beziehung, die die Studienanfänger dazu bringt, ihrer Heimat treu zu bleiben.
Bei zwei Drittel der Studienbeginner lag die Studienstadt im selben Bundesland wie die Stadt, in der sie aufgewachsen sind bzw. ihr Abitur gemacht haben. Nur 13,5 Prozent der Studenten ließen bei der Wahl ihres Universitätsstandortes mindestens zwei Bundesländergrenzen hinter sich. Vor allem die Abiturienten aus Brandenburg und dem Saarland verließen ihre Heimat. Ein Grund hierfür dürften die spärlich gesäten Hochschulstandorte in den beiden Bundesländern sein.
Wenn, dann zieht es vor allem die Frauen in die Ferne. Die männlichen Abiturienten, insbesondere jene, die sich für ein Studium der Ingenieurswissenschaften entschieden haben, ziehen es vielfach vor, dem Elternhaus nahe zu bleiben. Vielleicht ist es die Angst davor, sich künftig selbst versorgen zu müssen, vielleicht sind es aber auch die Freunde, der Sportverein oder eine Beziehung, die die Studienanfänger dazu bringt, ihrer Heimat treu zu bleiben.
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