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Wir kennen es von unseren Eltern, Bekannten oder Freunden: Sie pendeln zur Arbeit, mit dem Auto oder der Bahn. Viele Arbeitnehmer in Deutschland nehmen täglich einen weiten Weg zum Arbeitsplatz auf sich - weil die Mieten in der Stadt zu hoch sind, weil die Familie lieber auf dem Land wohnt, weil... Gründe fürs Pendeln gibt es wahrscheinlich so viele wie Pendler selbst.
Immer häufiger pendeln auch schon Studierende zur Universität oder Fachhochschule. Hier spielt das Geld wohl eine entscheidendere Rolle: Zuhause wohnen bleiben ist günstiger als eine kleine Studentenwohnung. Und was ist mit einer WG? Die findet sich nicht so leicht: Mitbewohner-Castings filtern die Studierenden heraus, die gut in die WG passen. Es kann also eine Weile dauern, bis der Student eine Wohnung in der neuen Stadt findet.
Manchmal ist Pendeln als Student also unumgänglich. Ist es ok, als Student zur Universität zu pendeln? Wir haben pro und contra gegenübergestellt.
Contra:
Zeit: Pendeln kostet Zeit. Wertvolle Zeit. Sitzt der Student im Zug, ist er eingeschränkt: In einer täglichen Fahrtzeit von insgesamt zwei Stunden kann weder Wäsche gewaschen, Sport gemacht oder mit Freunden gekocht werden. Der Tag hat zwei Stunden weniger.
Tageszeiten: Hat der Student um 10 Uhr morgens eine Vorlesung, muss er womöglich schon um acht Uhr das Haus verlassen, während Kommilitonen noch im Bett liegen. Früher aufstehen und später zuhause sein.
Studienstadt und Leute: Pendelt der Student, lernt er seine Studienstadt nicht so gut kennen wie die Kommilitonen in der WG. Abends fährt der letzte Zug früh, was Aktivitäten wie Kneipenabende erschwert. In einem Studentenwohnheim kommen viele Studierende aller Regionen und Länder zusammen, im Treppenhaus oder bei WG-Partys lernt man einander kennen. Der pendelnde Student integriert sich weniger gut ins Studentenleben.
Pro:
Zeit: In der täglichen Fahrtzeit kann für Klausuren gelernt werden. Oder die Aufgabe zum Seminar bearbeitet werden, die der Kommilitone am Vortag gemacht hat, weil er noch schläft während der Pendler zur Uni fährt.
Nachdenken und Korrespondieren: Während der Zugfahrt lässt sich gut senieren. Der Student hat Zeit, die Geschehnisse des Wochenendes auszuwerten, oder seine Gedanken mit Freunden am Telefon oder per Textnachricht zu teilen. Die Woche kann geplant werden, das nächste Wochenende auch. Hat der Student ein internetfähiges Handy oder einen Surfstick im Laptop, kann er E-Mails beantworten oder surfen.
Bekanntschaften machen: Pendelt der Student regelmäßig und zu ähnlichen Zeiten, wird er die anderen Pendler bald ein bisschen besser kennen: Was lesen sie, was essen sie, wohin fahren sie womöglich? Vielleicht kommt man auch mal ins Gespräch und knüpft Kontakte. Geselliger als zu Fuß zur Universität gehen, ist es allemal.
Geld sparen: Häufig bekommt der Student mit der Bezahlung seines Semesterbeitrags oder -gebühr ein Ticket für das gesamte Bundesland oder die Region. Er braucht sich kein Monats- oder Jahresticket kaufen. Würden nicht noch mehr Arbeitnehmer pendeln, würden sie nichts dafür bezahlen müssen (oder einen einmaligen niedrigen Beitrag)? Zug fahren ist für den Studenten damit günstiger als Auto fahren und die neue Wohnung im Studienort.
Alles in Allem lohnt sich das Pendeln finanziell. Jedoch kann er den Anschluss verlieren: An die Kommilitonen, die sich nach Feierabend treffen, oder an die Stadt, in der das Leben tobt. Pendeln ist für einen Zeitraum in Ordnung, doch Umzugsgedanken und Wohnungssuche sind für die Dauer eines Studiums ratsam.
von Isabell M.
Immer häufiger pendeln auch schon Studierende zur Universität oder Fachhochschule. Hier spielt das Geld wohl eine entscheidendere Rolle: Zuhause wohnen bleiben ist günstiger als eine kleine Studentenwohnung. Und was ist mit einer WG? Die findet sich nicht so leicht: Mitbewohner-Castings filtern die Studierenden heraus, die gut in die WG passen. Es kann also eine Weile dauern, bis der Student eine Wohnung in der neuen Stadt findet.
Manchmal ist Pendeln als Student also unumgänglich. Ist es ok, als Student zur Universität zu pendeln? Wir haben pro und contra gegenübergestellt.
Contra:
Zeit: Pendeln kostet Zeit. Wertvolle Zeit. Sitzt der Student im Zug, ist er eingeschränkt: In einer täglichen Fahrtzeit von insgesamt zwei Stunden kann weder Wäsche gewaschen, Sport gemacht oder mit Freunden gekocht werden. Der Tag hat zwei Stunden weniger.
Tageszeiten: Hat der Student um 10 Uhr morgens eine Vorlesung, muss er womöglich schon um acht Uhr das Haus verlassen, während Kommilitonen noch im Bett liegen. Früher aufstehen und später zuhause sein.
Studienstadt und Leute: Pendelt der Student, lernt er seine Studienstadt nicht so gut kennen wie die Kommilitonen in der WG. Abends fährt der letzte Zug früh, was Aktivitäten wie Kneipenabende erschwert. In einem Studentenwohnheim kommen viele Studierende aller Regionen und Länder zusammen, im Treppenhaus oder bei WG-Partys lernt man einander kennen. Der pendelnde Student integriert sich weniger gut ins Studentenleben.
Pro:
Zeit: In der täglichen Fahrtzeit kann für Klausuren gelernt werden. Oder die Aufgabe zum Seminar bearbeitet werden, die der Kommilitone am Vortag gemacht hat, weil er noch schläft während der Pendler zur Uni fährt.
Nachdenken und Korrespondieren: Während der Zugfahrt lässt sich gut senieren. Der Student hat Zeit, die Geschehnisse des Wochenendes auszuwerten, oder seine Gedanken mit Freunden am Telefon oder per Textnachricht zu teilen. Die Woche kann geplant werden, das nächste Wochenende auch. Hat der Student ein internetfähiges Handy oder einen Surfstick im Laptop, kann er E-Mails beantworten oder surfen.
Bekanntschaften machen: Pendelt der Student regelmäßig und zu ähnlichen Zeiten, wird er die anderen Pendler bald ein bisschen besser kennen: Was lesen sie, was essen sie, wohin fahren sie womöglich? Vielleicht kommt man auch mal ins Gespräch und knüpft Kontakte. Geselliger als zu Fuß zur Universität gehen, ist es allemal.
Geld sparen: Häufig bekommt der Student mit der Bezahlung seines Semesterbeitrags oder -gebühr ein Ticket für das gesamte Bundesland oder die Region. Er braucht sich kein Monats- oder Jahresticket kaufen. Würden nicht noch mehr Arbeitnehmer pendeln, würden sie nichts dafür bezahlen müssen (oder einen einmaligen niedrigen Beitrag)? Zug fahren ist für den Studenten damit günstiger als Auto fahren und die neue Wohnung im Studienort.
Alles in Allem lohnt sich das Pendeln finanziell. Jedoch kann er den Anschluss verlieren: An die Kommilitonen, die sich nach Feierabend treffen, oder an die Stadt, in der das Leben tobt. Pendeln ist für einen Zeitraum in Ordnung, doch Umzugsgedanken und Wohnungssuche sind für die Dauer eines Studiums ratsam.
von Isabell M.
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Minijobs
22 000 visitors saw the GRID performance by Christopher Bauder (WHITEvoid) and Robert Henke (Monolake) produced by TETRO, at the Fête des Lumières Light Art Festival 2013 in Lyon.
GRID is an audio-visual live performance combining kinetic lights with live electronic music. Kinetic lights form a huge suspended maze, which consists of 50 motorized LED-rod triangles covering over 200 square meters. GRID hovers above the spectators, its triangles constantly change position and color in direct response to a live-generated music track. Each and every sound triggers a visual impulse and produces visual alterations of GRID.
GRID is an innovative, artistic way of questioning the relationship between nature and technology. It started as 3D computer simulation and was molded into a massive, real-life installation. Suddenly, computer-generated objects and surfaces appear in physical space. Corresponding music makes GRID feel even more real, almost like a breathing organism. Nature and technology conflate before the eyes of spectators.
The light installation has complex design and technical features. GRID was designed to look weightless yet monumental. Two interconnected computers run Ableton Live and Kinetic Lights software based on the Touchdesigner platform. The musical software takes the lead and triggers every visual element and variable. Every performance is entirely unique. Audio-visual combinations are created on the spot, reflecting the tension between nature and technology.
The music score, composed by Robert Henke (Monolake), was in Lyon contrasted by a local choir "L´Hostel Dieu". The choir started the show by performing Johann Sebastian Bach (arranged by Knut Nystedt and directed by Franck-Emmanuel Comte) accompanied by a subtle light show. The echo of the choir was then fused together with electronic sounds, ultimately culminating in purely electronic music. The goal of the music was to shape emotions and infuse life in the mechanical works of this highly technological installation.
http://www.whitevoid.com
http://www.monolake.de
http://www.tetro.fr
http://www.kinetic-lights.com
http://www.derivative.ca
Studienjournal
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