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Eine US-Amerikanische Studie aus dem Jahr 2009 zeigte, dass viele Studenten bereits nach 24 Stunden ohne Internet und anderen Kommunikationsmedien unter ersten Entzugserscheinungen litten wie sie sonst nur bei einer Drogensucht auftreten.
Die Universität in Maryland bat für ihre Studie 200 Studenten für einen Tag auf ihren Computer oder ihr Handy und weitere elektronische Medien zu verzichten. Bereits dieser 24-stündige „Entzug“ führte bei einem Großteil der Studenten zu Symptomen, die für gewöhnlich aus dem Drogen- und Alkoholentzug bekannt sind. Für viele komme der Verlust der Möglichkeit online zu kommunizieren mit einem Gefühl der sozialen Isolation gleich. Angstzustände und ein starkes Verlangen traten ebenso auf. Insbesondere das Verbot für soziale Netzwerke im Web 2.0, SMS schreiben und Instant-Messenger setzte den Studienteilnehmern zu. Bücher, Zeitungen und Fernsehen konnten die Nervosität der meisten Probanden nicht lindern. Im Gegenteil, der völlige Verzicht auf diese Medien wird gerne in Kauf genommen, solange Internet und Iphone zur Verfügung stehen würden.
Die Universität in Maryland bat für ihre Studie 200 Studenten für einen Tag auf ihren Computer oder ihr Handy und weitere elektronische Medien zu verzichten. Bereits dieser 24-stündige „Entzug“ führte bei einem Großteil der Studenten zu Symptomen, die für gewöhnlich aus dem Drogen- und Alkoholentzug bekannt sind. Für viele komme der Verlust der Möglichkeit online zu kommunizieren mit einem Gefühl der sozialen Isolation gleich. Angstzustände und ein starkes Verlangen traten ebenso auf. Insbesondere das Verbot für soziale Netzwerke im Web 2.0, SMS schreiben und Instant-Messenger setzte den Studienteilnehmern zu. Bücher, Zeitungen und Fernsehen konnten die Nervosität der meisten Probanden nicht lindern. Im Gegenteil, der völlige Verzicht auf diese Medien wird gerne in Kauf genommen, solange Internet und Iphone zur Verfügung stehen würden.
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aktuelle Kommentare
von theatoth@gmail.com | 19. August 2010
es stimmt. internet macht suechtig, ich haette es nie geglaubt. ich dachte ich koennte es kontrollieren, dem war nicht so. ich verbrachte bis zu 18 stunden am pc. ich war bei einer tageszeitung eigeloggt und schrieb dort zu vielen artikeln meine kommentare. anfangs war es angenehm, beruhigend, spannend zu wissen ob und wieviele andere user meiner meinung waren. bis ich fast nichts anderes tat, als meine komentare zu checken. vor 2 wochen schaffte ich es, ich meldete mich ab. die ersten tage waren schrecklich. ich hatte angstzustaende, wollte mich wieder anmelden, zitterte, weinte und hatte starke kopf - und ohrensausen. es fiel mir schwer mich auf die alltaeglichen dinge zu konzentrieren. ueber das schlimmste bin ich heraus. es geht schon wieder. ich finde freude am "normalen" leben.
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