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26. Oktober 2017
Karriere: Studieren im IT-Bereich
Wir leben in einer digitalen Welt: In den vergangenen Jahren hat besonders der IT-Sektor eine große Entwicklung erlebt. Weltweit wurden in nur drei Jahren, mehr Daten produziert als jemals in der gesamten Geschichte zuvor. Der Datenstrom wächst weiter; nicht linear sondern schon fast exponentiell. Der digitale Wandel ist gekommen und verändert vieles nachhaltig. In der Industrie wird schon lange davon profitiert, in anderen Zweigen folgt die Entwicklung unaufhaltsam nach. Die Vernetzung nimmt zu, Geschäftsmodelle, die ausschließlich auf Daten basieren, nehmen einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Gute Beispiele in dieser Hinsicht sind Google, Amazon und Facebook. Kaum ein Unternehmen, kommt heute noch ohne eine Internetpräsenz aus; die digitale Vernetzung ist längst eingezogen, in so ziemlich jeden Lebensbereich: Das Internet macht es möglich!
Karriere in der IT-Branche: Ein Markt mit Zukunft
Aufgrund dieser Entwicklung, ist dieser Bereich eine Berufssparte mit Zukunft! Um die digitale Infrastruktur für die Industrie, die Wirtschaft und die vielen Millionen Privatpersonen auszubauen und zu optimieren, braucht es auch in Zukunft fähige Menschen. Schaut man sich den Markt heute an, so sieht man einen permanenten und enormen Fach- und Führungskräftemangel in diesem Bereich. Es ist davon auszugehen, dass die IT-Branche in Zukunft weiter wachsen wird, was jungen Absolventen die besten Zukunftschancen bieten kann.
Studium im IT-Bereich
Wer sich für ein Studium im IT-Bereich interessiert, wird schnell merken, dass es hier mehrere Möglichkeiten gibt. Klassisch in dieser Hinsicht, ist das praxisorientierte Studium an einer Fachhochschule. Das Informatikstudium an der FH gliedert sich in folgende Spezialisierungsrichtungen: Allgemeine Informatik, Technische Informatik sowie Betriebs- und Wirtschaftsinformatik. Durch Veränderungen und durch die weitgehende Technisierung der meisten Berufsfelder und Branchen, haben sich in den letzten Jahren zusätzlich neue Spezialisierungsrichtungen ergeben: Die Medieninformatik und die Medizinische Informatik. Besonders auch in diesen neuen Spezialisierungen erwarten die Absolventen sehr gute Berufseinstiegs- und Karrieremöglichkeiten.
IT-Studiengänge an der Fachhochschule
Die Neuordnung der Studiengänge, im Rahmen der Bologna Reform, hat an einigen Fachhochschulen zu einer Umbezeichnung der Studiengänge geführt. Die Bezeichnungen wurden häufig ins Englische übersetzt und zudem hat sich der IT-Bereich stark entwickelt, wodurch weitere Spezialisierungen entstanden sind.
Hier nur die häufigsten Studiengänge:
Allgemeine Informatik (AI)
Die Vermittlung der Softwareentwicklung und deren Methodik steht im Mittelpunkt dieses Studienganges: Die Studenten werden zunächst auf eine spätere Tätigkeit in der Entwicklung von Systemsoftware vorbereitet und an anwendungsbezogene Themen herangeführt.
Technische Informatik/ Ingenieurinformatik (TI)
Studenten dieser Fachrichtung lernen, das Entwerfen von Programmen und Programmsystemen mit einer starken Kompetenz im Hardwarebereich und den elektronischen Grundlagen der Informationstechnik zu verbinden.
Wirtschaftsinformatik (WI)
Ein hoher Anspruch an berufsfeldübergreifende, betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Datenverarbeitung und des Software-Engineerings zeichnet das Berufsbild des Wirtschaftsinformatikers und damit auch die Studieninhalte aus.
Angewandte Informatik
In der angewandte Informatik wird die Entwicklung von Beschreibungs- und Auszeichnungssprachen für bestimmte Anwendungen oder ein spezielles Einsatzgebiet vermittelt.
Aufbau des FH-Studiums: Allgemeine Studieninhalte
Wie oben erwähnt, finden sich im IT-Studium, also im Bereich der Informatik, verschiedene Spezialisierungsrichtungen. Die Basis der Studiengänge ist allerdings identisch: Alle Informatik-Studiengänge bauen auf gemeinsame Basisthemen auf:
• Theoretische Grundlagen der Informatik
• Mathematik
• Physikalisch-technische Grundlagen
• Methoden und Verfahren
• Systemarchitekturen
• Hardware, Software
• Wirtschaftswissenschaften
• Anwendungen
Nach dem Erlernen des Basiswissens, werden in den einzelnen Studiengängen die entsprechenden Schwerpunkte vermittelt. Im Rahmen des Studiums, wird an der FH viel wert auf Praxisbezug gelegt, weshalb in dem dreijährigen Bachelor-Studium auch Praktika fester Bestandteil des Lehrplanes sind. Das Studium an der FH gliedert sich demnach grob gesagt, in zwei Anschnitte, das Erlernen der Grundlagen und die Spezialisierung. Dazu kommen zwei Praktika; eines vor Beginn des Studiums und eines im Verlauf dessen.
In den Praktika haben Studenten die Gelegenheit, ihr berufliches Tätigkeitsfeld kennen zu lernen und typische Problemlösungen einzuüben. Hier knüpfen sie erste Kontakte für den Berufseinstieg und sammeln wichtige Erfahrungen.
Der erste berufsqualifizierende Abschluss in dieser Hinsicht, ist der Bachelor, B.A. Das Studium dauert drei Jahre und schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit ab. Nach erlangen dieses ersten akademischen Grades, kann man es sich überlegen, ob man nun den Start ins Berufsleben wagen möchte oder ob ein Weiterstudieren vielleicht in Frage kommt. Man hat bei einem entsprechenden Notenschnitt, die Möglichkeit das Studium fortzusetzen und einen Master dranzuhängen. Der Master ist der zweite akademische Abschluss und bietet weitere Qualifikationsmöglichkeiten. Das Master-Studium nimmt noch einmal zwei Jahre in Anspruch. Auch dieser Studiengang schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit ab, ein weiteres Praktikum ist im Master-Studium nicht vorgesehen.
It-Studium an privaten Hochschulen
Zahlreiche private Fachhochschulen haben sich auf die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft eingestellt und bieten spezialisierte Studiengänge im Bereich der Informations- Technologien an. Studiengänge wie Digital-Business Management sind stark im Kommen und sehr beliebt, da sie praxisnahe Querschnittskompetenzen liefern. Auch an der privaten FH erlangen die Studenten wie an der FH, in drei Jahren (sechs Semestern) ihren B.A. Private Hochschulen bieten Ihren Studenten viele Annehmlichkeiten und einige Optionen, die staatliche Hochschulen nicht bieten können, aber der Student muss hierfür auch oftmals tief in die Tasche greifen. Die Kosten für ein Studium an einer privaten Hochschule unterscheiden sich zum Teil erheblich, weshalb an dieser Stelle keine verbindlichen Informationen diesbezüglich gegeben werden können. Informationen hierzu finden sich auf den Homepages der Institutionen.
Fazit:
Ein Studium im Bereich der Informations-Technologien ist eine gute Investition in die Zukunft. Es herrscht nach wie vor, ein erheblicher Fachkräftemangel auf diesem Gebiet, dass selbst noch in einem enormen Wachstumsprozess befindlich ist. Es gibt verschiedene Spezialisierungen die den Veränderungen in unserer Technologie gerecht werden, der IT-Sektor ist ein dynamischer Markt mit Zukunft und ein Markt in dem in Zukunft viele Arbeitsplätze entstehen werden.
Von Natascha Neufuß
Informatik Studium (angewandte Informatik)
Karriere in der IT-Branche: Ein Markt mit Zukunft
Aufgrund dieser Entwicklung, ist dieser Bereich eine Berufssparte mit Zukunft! Um die digitale Infrastruktur für die Industrie, die Wirtschaft und die vielen Millionen Privatpersonen auszubauen und zu optimieren, braucht es auch in Zukunft fähige Menschen. Schaut man sich den Markt heute an, so sieht man einen permanenten und enormen Fach- und Führungskräftemangel in diesem Bereich. Es ist davon auszugehen, dass die IT-Branche in Zukunft weiter wachsen wird, was jungen Absolventen die besten Zukunftschancen bieten kann.
Studium im IT-Bereich
Wer sich für ein Studium im IT-Bereich interessiert, wird schnell merken, dass es hier mehrere Möglichkeiten gibt. Klassisch in dieser Hinsicht, ist das praxisorientierte Studium an einer Fachhochschule. Das Informatikstudium an der FH gliedert sich in folgende Spezialisierungsrichtungen: Allgemeine Informatik, Technische Informatik sowie Betriebs- und Wirtschaftsinformatik. Durch Veränderungen und durch die weitgehende Technisierung der meisten Berufsfelder und Branchen, haben sich in den letzten Jahren zusätzlich neue Spezialisierungsrichtungen ergeben: Die Medieninformatik und die Medizinische Informatik. Besonders auch in diesen neuen Spezialisierungen erwarten die Absolventen sehr gute Berufseinstiegs- und Karrieremöglichkeiten.
IT-Studiengänge an der Fachhochschule
Die Neuordnung der Studiengänge, im Rahmen der Bologna Reform, hat an einigen Fachhochschulen zu einer Umbezeichnung der Studiengänge geführt. Die Bezeichnungen wurden häufig ins Englische übersetzt und zudem hat sich der IT-Bereich stark entwickelt, wodurch weitere Spezialisierungen entstanden sind.
Hier nur die häufigsten Studiengänge:
Allgemeine Informatik (AI)
Die Vermittlung der Softwareentwicklung und deren Methodik steht im Mittelpunkt dieses Studienganges: Die Studenten werden zunächst auf eine spätere Tätigkeit in der Entwicklung von Systemsoftware vorbereitet und an anwendungsbezogene Themen herangeführt.
Technische Informatik/ Ingenieurinformatik (TI)
Studenten dieser Fachrichtung lernen, das Entwerfen von Programmen und Programmsystemen mit einer starken Kompetenz im Hardwarebereich und den elektronischen Grundlagen der Informationstechnik zu verbinden.
Wirtschaftsinformatik (WI)
Ein hoher Anspruch an berufsfeldübergreifende, betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Datenverarbeitung und des Software-Engineerings zeichnet das Berufsbild des Wirtschaftsinformatikers und damit auch die Studieninhalte aus.
Angewandte Informatik
In der angewandte Informatik wird die Entwicklung von Beschreibungs- und Auszeichnungssprachen für bestimmte Anwendungen oder ein spezielles Einsatzgebiet vermittelt.
Aufbau des FH-Studiums: Allgemeine Studieninhalte
Wie oben erwähnt, finden sich im IT-Studium, also im Bereich der Informatik, verschiedene Spezialisierungsrichtungen. Die Basis der Studiengänge ist allerdings identisch: Alle Informatik-Studiengänge bauen auf gemeinsame Basisthemen auf:
• Theoretische Grundlagen der Informatik
• Mathematik
• Physikalisch-technische Grundlagen
• Methoden und Verfahren
• Systemarchitekturen
• Hardware, Software
• Wirtschaftswissenschaften
• Anwendungen
Nach dem Erlernen des Basiswissens, werden in den einzelnen Studiengängen die entsprechenden Schwerpunkte vermittelt. Im Rahmen des Studiums, wird an der FH viel wert auf Praxisbezug gelegt, weshalb in dem dreijährigen Bachelor-Studium auch Praktika fester Bestandteil des Lehrplanes sind. Das Studium an der FH gliedert sich demnach grob gesagt, in zwei Anschnitte, das Erlernen der Grundlagen und die Spezialisierung. Dazu kommen zwei Praktika; eines vor Beginn des Studiums und eines im Verlauf dessen.
In den Praktika haben Studenten die Gelegenheit, ihr berufliches Tätigkeitsfeld kennen zu lernen und typische Problemlösungen einzuüben. Hier knüpfen sie erste Kontakte für den Berufseinstieg und sammeln wichtige Erfahrungen.
Der erste berufsqualifizierende Abschluss in dieser Hinsicht, ist der Bachelor, B.A. Das Studium dauert drei Jahre und schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit ab. Nach erlangen dieses ersten akademischen Grades, kann man es sich überlegen, ob man nun den Start ins Berufsleben wagen möchte oder ob ein Weiterstudieren vielleicht in Frage kommt. Man hat bei einem entsprechenden Notenschnitt, die Möglichkeit das Studium fortzusetzen und einen Master dranzuhängen. Der Master ist der zweite akademische Abschluss und bietet weitere Qualifikationsmöglichkeiten. Das Master-Studium nimmt noch einmal zwei Jahre in Anspruch. Auch dieser Studiengang schließt mit einer schriftlichen Abschlussarbeit ab, ein weiteres Praktikum ist im Master-Studium nicht vorgesehen.
It-Studium an privaten Hochschulen
Zahlreiche private Fachhochschulen haben sich auf die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft eingestellt und bieten spezialisierte Studiengänge im Bereich der Informations- Technologien an. Studiengänge wie Digital-Business Management sind stark im Kommen und sehr beliebt, da sie praxisnahe Querschnittskompetenzen liefern. Auch an der privaten FH erlangen die Studenten wie an der FH, in drei Jahren (sechs Semestern) ihren B.A. Private Hochschulen bieten Ihren Studenten viele Annehmlichkeiten und einige Optionen, die staatliche Hochschulen nicht bieten können, aber der Student muss hierfür auch oftmals tief in die Tasche greifen. Die Kosten für ein Studium an einer privaten Hochschule unterscheiden sich zum Teil erheblich, weshalb an dieser Stelle keine verbindlichen Informationen diesbezüglich gegeben werden können. Informationen hierzu finden sich auf den Homepages der Institutionen.
Fazit:
Ein Studium im Bereich der Informations-Technologien ist eine gute Investition in die Zukunft. Es herrscht nach wie vor, ein erheblicher Fachkräftemangel auf diesem Gebiet, dass selbst noch in einem enormen Wachstumsprozess befindlich ist. Es gibt verschiedene Spezialisierungen die den Veränderungen in unserer Technologie gerecht werden, der IT-Sektor ist ein dynamischer Markt mit Zukunft und ein Markt in dem in Zukunft viele Arbeitsplätze entstehen werden.
Von Natascha Neufuß
Informatik Studium (angewandte Informatik)
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