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Trotz spätsommerlichen Herbstwetters haben unsere Kollegen von kritiken.de wieder eine superbe Filmauswahl an Neustarts für den kommenden Donnerstag im Gepäck. Sophie Charlotte Rieger bespricht ausführlich Christopher Nolans neuen Film „Interstellar“ ein Science-Fiction Weltuntergangsepos. Intellektuell anspruchsvoll nennt sie den Film, da vielfach astrophysische Diskussionen den Zuschauer forderten. Die visuelle Kraft wird zudem durch das IMAX-Format untermalt und die fantastischen Bilder des Weltraums ermüden auch nach 170 Minuten Spieldauer nicht. Nolans Figurenensemble ist mit Finesse, und plausibel gezeichnet; und auch ihre jeweiligen Interaktionen überzeugen. Nolan führt –laut der Kritikerin- vor, dass nicht alles auf dieser Welt logisch erklärbar sei.
Peter Osterieds Filmrezension zu Giulio Ricciarellis Film „Im Labyrinth des Schweigens“ ebenfalls veröffentlich bei kritiken.de führt in die schwarzen Tiefen deutscher Justizgeschichte. Ein engagierter von Jungstar Alexander Fehling gespielter Staatsanwalt –wie Osteried bemerkt ist sein Charakter an reales Figuren aus dieser Zeit angelehnt- will im Jahre 1958 Nazi-Verbecher überführen. Er kämpft nicht nur gegen die Verbecher, die zu Gejagten werden, sondern vor allem gegen das Schweigen und ein System des Verdrängens an. Ein Verdrängen, welches vom Staatsapparat maßgeblich mitgetragen wird. Neben dieser politischen Komponente gibt es auch persönliche Einsprengsel des Privatlebens der Protagonisten, und eine Romanze, die für Osteried „etwas dick aufgetragen ist“ flankiert die Hauptgeschichte. Der Film erinnere an Oliver Stones JFK was seine Erzählweise angehe, und er sei ein Furor und Appel für Gerechtigkeit und späte Erkenntnis.
Der Schauspieler John Turturro agiert als Regisseur, Drehbuchautor und wiederum als Darsteller in seinem Film „Plötzlich Gigolo“. Osteried bescheinigt dem Film auf kritiken.de, mehr oder weniger epigonenhaft zu sein, da Turturro einen Woody Allen Film –der Altmeister spielt im Übrigen auch in einer Hauptrolle mit- machen wollte, aber mitnichten an dessen Genie und Talent heranreiche. Dem Drehbuch fehle es ebenso wie den Figuren an Stärke, sie verkommen zu reinen Funktionsträgern. Einzig die vitalen Dialoge mit Woody Allen retten den Film ein ganz klein wenig vor der vollkommenen Katastrophe.
Weniger pessimistisch das Urteil Peter Osterieds mit dem Neustart „Das grenzt an Liebe“ in denen die Schauspielergranden Diane Keaton und Michael Douglas sich ein Stelldichein geben. Der Film ist formelhaft, und setzt in weiten Strecken auf seine beiden formidablen Schauspieler, deren Rollen für sie eine Fingerübung ist. Osteried sieht in dem Film eher eine leichte Tragikkomödie, die auf ein Altersgruppe 60+ abziele, wobei er Zweifel hegt, ob die drastische Darstellung des Michael Douglas alias Oren, in seiner ganzen Misanthropie dem ein oder anderen womöglich doch eine Spur zu weit gehen könnte. Sein Agieren ist bisweilen abseits wohliger Hollywood-Kost anzusiedeln.
Die vollständigen Filmkritiken findet Ihr auf unserem Kinoportal http://www.kritiken.de
Peter Osterieds Filmrezension zu Giulio Ricciarellis Film „Im Labyrinth des Schweigens“ ebenfalls veröffentlich bei kritiken.de führt in die schwarzen Tiefen deutscher Justizgeschichte. Ein engagierter von Jungstar Alexander Fehling gespielter Staatsanwalt –wie Osteried bemerkt ist sein Charakter an reales Figuren aus dieser Zeit angelehnt- will im Jahre 1958 Nazi-Verbecher überführen. Er kämpft nicht nur gegen die Verbecher, die zu Gejagten werden, sondern vor allem gegen das Schweigen und ein System des Verdrängens an. Ein Verdrängen, welches vom Staatsapparat maßgeblich mitgetragen wird. Neben dieser politischen Komponente gibt es auch persönliche Einsprengsel des Privatlebens der Protagonisten, und eine Romanze, die für Osteried „etwas dick aufgetragen ist“ flankiert die Hauptgeschichte. Der Film erinnere an Oliver Stones JFK was seine Erzählweise angehe, und er sei ein Furor und Appel für Gerechtigkeit und späte Erkenntnis.
Der Schauspieler John Turturro agiert als Regisseur, Drehbuchautor und wiederum als Darsteller in seinem Film „Plötzlich Gigolo“. Osteried bescheinigt dem Film auf kritiken.de, mehr oder weniger epigonenhaft zu sein, da Turturro einen Woody Allen Film –der Altmeister spielt im Übrigen auch in einer Hauptrolle mit- machen wollte, aber mitnichten an dessen Genie und Talent heranreiche. Dem Drehbuch fehle es ebenso wie den Figuren an Stärke, sie verkommen zu reinen Funktionsträgern. Einzig die vitalen Dialoge mit Woody Allen retten den Film ein ganz klein wenig vor der vollkommenen Katastrophe.
Weniger pessimistisch das Urteil Peter Osterieds mit dem Neustart „Das grenzt an Liebe“ in denen die Schauspielergranden Diane Keaton und Michael Douglas sich ein Stelldichein geben. Der Film ist formelhaft, und setzt in weiten Strecken auf seine beiden formidablen Schauspieler, deren Rollen für sie eine Fingerübung ist. Osteried sieht in dem Film eher eine leichte Tragikkomödie, die auf ein Altersgruppe 60+ abziele, wobei er Zweifel hegt, ob die drastische Darstellung des Michael Douglas alias Oren, in seiner ganzen Misanthropie dem ein oder anderen womöglich doch eine Spur zu weit gehen könnte. Sein Agieren ist bisweilen abseits wohliger Hollywood-Kost anzusiedeln.
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