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12. August 2016
Lebenshaltungskosten im Studium: So viel Geld müsst ihr für euer Studium einplanen
Mit dem Studium beginnt für viele Studenten ein ganz neuer Lebensabschnitt. Nicht nur, weil ein Studium gänzlich anders ist als die Schule und man seine alten Freunde nicht mehr sooft sieht, sondern auch, weil oftmals ein Umzug in eine neue Stadt ansteht. Damit verbunden ist die Bezahlung der eigenen Lebenshaltungskosten. Diese reichen von Nahrung, über Miete, bis hin zu Kleidung und dem Eintritt für Partys. Was genau alles auf euch zukommen wird und wie ihr durch skurille Nebenjobs ein bisschen sparen könnt, verraten wir euch im folgenden Artikel.
Uni: Was kosten Studiengebühren, Semesterbeiträge und Ausgaben für Lernmittel?
Beim Thema „Studium“ denkt man natürlich als allererstes an die Kosten für das Studium selbst. Studiengebühren sind in den meisten Bundesländern Deutschlands zwar nicht mehr üblich (es sei denn ihr studiert an einer Privatschule), ihr müsst jedoch in 99% der Fälle den sogenannten Semesterbeitrag bezahlen. Dieser beläuft sich auf circa 200 bis 290 Euro monatlich. Enthalten sind Beiträge für das Studentenwerk, die AStA, Verwaltungskosten der Hochschule, sowie das Semesterticket, mit dem ihr den Regionalverkehr eures Bundeslandes nutzen könnt. Hinzu kommen jedoch auch noch die monatlichen Ausgaben für Lernmittel, wie beispielsweise Papier, Stifte, Ordner, Bücher und so weiter. Diese betragen in etwa 20 – 60 Euro – Je nach dem, wie ihr lernt und welchen Studiengang ihr belegt. Für PC-gebundene Studiengänge könnt ihr etwas weniger Geld einplanen, bei literaturorientierten Fächern hingegen werdet ihr euch im oberen Drittel aufhalten. Lernmittel lassen sich übrigens oftmals am Ende eures Studiums von der Steuer absetzen – Bewahrt eure Kassenbons also gut auf!
Wohnen: Was kosten Kaltmiete und Betriebskosten pro Monat in Studentenwohnungen?
Wie viel ihr für eure Wohnung bezahlen müsst, hängt in erster Linie von drei Faktoren ab: Der Stadt, der Wohnungsgröße und der Wohnart. Im Schnitt gilt: Je größer die Stadt und Wohnung, desto höher die Mietkosten. Zudem kostet euch ein WG-Zimmer oder ein Apartement im Studentenwohnheim meist weniger als eine eigene kleine Wohnung. Informiert euch in jedem Fall im Vorhinein über die anfallenden Nebenkosten und den Mietspiegel der Stadt, um einschätzen zu können, ob das Angebot eures Vermieters fair ist. Durchschnittlich beträgt die Kaltmiete einer Studentenwohnung zwischen 200 und 350 Euro und die Warmmiete zwischen 260 und 490 Euro pro Monat. Die teuersten Städte zum Wohnen sind in Deutschland übrigens München, Stuttgart und Frankfurt.
Nebenkosten: Was kosten Essen, Transport, Kleidung und Kosmetikartikel im Monat?
Mit Wohnen und Studieren ist es jedoch leider noch nicht getan. Ihr müsst eure Neuronen ja nebenbei auch noch durch ausreichend Nahrung beieinanderhalten. Eure monatlichen Ausgaben für Lebensmittel werden sich deshalb auf weitere 150 bis 170 Euro im Monat belaufen. Zudem müsst ihr auch noch 50 Euro für Kleidung und 10 bis 20 Euro für Kosmetikartikel (inkl. Seife, WC-Reiniger und für die Mädels Make-Up usw.) einplanen. Bei den Transportkosten seid ihr als Studenten glücklicherweise gut beraten: Dank eurem Semesterticket braucht ihr hierfür eigentlich gar nichts einzuplanen, es sei denn, ihr müsst zwischen zwei Bundesländern hin- und herpendeln oder Benzingeld bezahlen.
Gesundheit: Was kosten Versicherungen und Arztbesuche monatlich?
Wenn ihr Glück habt, so seid ihr während des Studiums noch weiterhin über eure Eltern mitversichert und müsst euch um eure Versicherungen nicht selber kümmern. Ansonsten müsst ihr ab dem 25 Lebensjahr 78 bis 120 Euro für eure Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen.
Sonstiges: Was kosten Studenten Shopping, Handy, Sport und Bars im Monat?
Neben all der Lernerei und den unvermeidlichen (Un-) Kosten sollte natürlich auch der Spaß im Studium nicht zu kurz kommen. Lebensqualität ist jedoch nicht umsonst: Für Kultur, Freizeit und Sport müsst ihr so (abhängig von der Größe eurer Stadt) zwischen 50 und 80 Euro pro Monat einplanen. Das Handy kostet die meisten Studenten durchschnittlich 10 bis 20 Euro im Monat, Sport (dank Hochschulsportangeboten) gar nichts und Telefon-/Rundfunkgebühren etwa 30 Euro. Dazu kommt noch der FunFact, dass ein durchschnittlicher Student in seinem Studium in etwa einen Kleinwagen „versäuft“…
Zusammenfassung: Lebenshaltungskosten als Student
Insgesamt kommt ihr so auf circa 570€ bis 1.200€ pro Monat. Einen Teil davon müssen eure Eltern übernehmen, sofern es sich bei eurem Studium um eure erste Ausbildung handelt. Dennoch solltet ihr euch (nach einer kurzen Eingewöhnungsphase) bestenfalls einen Minijob suchen, als Werkstudent erste Beziehungen knüpfen oder als studentische Hilfskraft direkt an der Uni arbeiten, um eure Eltern etwas zu entlasten und „auf eigenen Beinen zu stehen“.
Spartipps für Studenten und lustige Nebenjobs
An einigen Ecken und Enden lässt es sich natürlich auch als Student pfiffig sparen oder gar Geld verdienen. Sparen könnt ihr zum Beispiel in erster Linie dadurch, dass ihr beim Alkohol öfter mal kürzer tretet. Denkt an den Kleinwagen, den ihr dafür am Studiumsende theoretisch kaufen könntet! Zudem kann man sich als Mädchen auch mal etwas weniger oder preisgünstiger schminken. Statt alles auszudrucken, könntet ihr eure Vorlesungen auch einfach zusammengefasst abschreiben – das spart Geld und lässt euch den Stoff gleich viel besser auswendig lernen! Zudem solltet ihr euren Einkauf im Vorhinein planen, Angebote ausnutzen und gegebenenfalls vorkochen und das Essen anschließend bis zum Verzehr einfrieren.
Witzige Nebenjobs zum Geld verdienen sind zum Beispiel Weihnachtsmann im Kaufhaus, Heißluftballonverfolger oder Party-Guide. Ihr könnt auf einigen Internetportalen zudem eure Mitschriften verkaufen oder mit dem Füllen von Wundertüten Geld verdienen. Macht euch einfach mal schlau, was es in eurer Stadt für Möglichkeiten zur Aufbesserung des studentischen Geldbeutels gibt! Oft wissen auch höhere Semester Rat. Mit dem eigenen Geld in der Tasche lässt es sich nämlich gleich viel angenehmer studieren.
Von Sarah Kleemeyer
Uni: Was kosten Studiengebühren, Semesterbeiträge und Ausgaben für Lernmittel?
Beim Thema „Studium“ denkt man natürlich als allererstes an die Kosten für das Studium selbst. Studiengebühren sind in den meisten Bundesländern Deutschlands zwar nicht mehr üblich (es sei denn ihr studiert an einer Privatschule), ihr müsst jedoch in 99% der Fälle den sogenannten Semesterbeitrag bezahlen. Dieser beläuft sich auf circa 200 bis 290 Euro monatlich. Enthalten sind Beiträge für das Studentenwerk, die AStA, Verwaltungskosten der Hochschule, sowie das Semesterticket, mit dem ihr den Regionalverkehr eures Bundeslandes nutzen könnt. Hinzu kommen jedoch auch noch die monatlichen Ausgaben für Lernmittel, wie beispielsweise Papier, Stifte, Ordner, Bücher und so weiter. Diese betragen in etwa 20 – 60 Euro – Je nach dem, wie ihr lernt und welchen Studiengang ihr belegt. Für PC-gebundene Studiengänge könnt ihr etwas weniger Geld einplanen, bei literaturorientierten Fächern hingegen werdet ihr euch im oberen Drittel aufhalten. Lernmittel lassen sich übrigens oftmals am Ende eures Studiums von der Steuer absetzen – Bewahrt eure Kassenbons also gut auf!
Wohnen: Was kosten Kaltmiete und Betriebskosten pro Monat in Studentenwohnungen?
Wie viel ihr für eure Wohnung bezahlen müsst, hängt in erster Linie von drei Faktoren ab: Der Stadt, der Wohnungsgröße und der Wohnart. Im Schnitt gilt: Je größer die Stadt und Wohnung, desto höher die Mietkosten. Zudem kostet euch ein WG-Zimmer oder ein Apartement im Studentenwohnheim meist weniger als eine eigene kleine Wohnung. Informiert euch in jedem Fall im Vorhinein über die anfallenden Nebenkosten und den Mietspiegel der Stadt, um einschätzen zu können, ob das Angebot eures Vermieters fair ist. Durchschnittlich beträgt die Kaltmiete einer Studentenwohnung zwischen 200 und 350 Euro und die Warmmiete zwischen 260 und 490 Euro pro Monat. Die teuersten Städte zum Wohnen sind in Deutschland übrigens München, Stuttgart und Frankfurt.
Nebenkosten: Was kosten Essen, Transport, Kleidung und Kosmetikartikel im Monat?
Mit Wohnen und Studieren ist es jedoch leider noch nicht getan. Ihr müsst eure Neuronen ja nebenbei auch noch durch ausreichend Nahrung beieinanderhalten. Eure monatlichen Ausgaben für Lebensmittel werden sich deshalb auf weitere 150 bis 170 Euro im Monat belaufen. Zudem müsst ihr auch noch 50 Euro für Kleidung und 10 bis 20 Euro für Kosmetikartikel (inkl. Seife, WC-Reiniger und für die Mädels Make-Up usw.) einplanen. Bei den Transportkosten seid ihr als Studenten glücklicherweise gut beraten: Dank eurem Semesterticket braucht ihr hierfür eigentlich gar nichts einzuplanen, es sei denn, ihr müsst zwischen zwei Bundesländern hin- und herpendeln oder Benzingeld bezahlen.
Gesundheit: Was kosten Versicherungen und Arztbesuche monatlich?
Wenn ihr Glück habt, so seid ihr während des Studiums noch weiterhin über eure Eltern mitversichert und müsst euch um eure Versicherungen nicht selber kümmern. Ansonsten müsst ihr ab dem 25 Lebensjahr 78 bis 120 Euro für eure Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen.
Sonstiges: Was kosten Studenten Shopping, Handy, Sport und Bars im Monat?
Neben all der Lernerei und den unvermeidlichen (Un-) Kosten sollte natürlich auch der Spaß im Studium nicht zu kurz kommen. Lebensqualität ist jedoch nicht umsonst: Für Kultur, Freizeit und Sport müsst ihr so (abhängig von der Größe eurer Stadt) zwischen 50 und 80 Euro pro Monat einplanen. Das Handy kostet die meisten Studenten durchschnittlich 10 bis 20 Euro im Monat, Sport (dank Hochschulsportangeboten) gar nichts und Telefon-/Rundfunkgebühren etwa 30 Euro. Dazu kommt noch der FunFact, dass ein durchschnittlicher Student in seinem Studium in etwa einen Kleinwagen „versäuft“…
Zusammenfassung: Lebenshaltungskosten als Student
- Semestergebühren/-beiträge: 0 – 500€ monatlich / 200 - 290 € pro Semester
- Lernmittel: 20 - 60€ monatlich
- Kaltmiete/Warmmiete: 200 – 350€ monatlich / 260 – 490€ monatlich
- Nahrungsmittel: 150 – 170€ monatlich
- Kleidung: ca. 50€ monatlich
- Transportkosten: 0 – 40€ monatlich
- Kosmetikartikel: 10 – 20€ monatlich
- Sport: 0€ monatlich
- Handy: ca. 15€ monatlich
- Bars, Kneipen, Clubs: 20-40€ monatlich
- Rundfunkgebühren, Telefon, Post: 30 – 35€ monatlich
- Versicherungen/Arztkosten: 0 – 128€ monatlich
Insgesamt kommt ihr so auf circa 570€ bis 1.200€ pro Monat. Einen Teil davon müssen eure Eltern übernehmen, sofern es sich bei eurem Studium um eure erste Ausbildung handelt. Dennoch solltet ihr euch (nach einer kurzen Eingewöhnungsphase) bestenfalls einen Minijob suchen, als Werkstudent erste Beziehungen knüpfen oder als studentische Hilfskraft direkt an der Uni arbeiten, um eure Eltern etwas zu entlasten und „auf eigenen Beinen zu stehen“.
Spartipps für Studenten und lustige Nebenjobs
An einigen Ecken und Enden lässt es sich natürlich auch als Student pfiffig sparen oder gar Geld verdienen. Sparen könnt ihr zum Beispiel in erster Linie dadurch, dass ihr beim Alkohol öfter mal kürzer tretet. Denkt an den Kleinwagen, den ihr dafür am Studiumsende theoretisch kaufen könntet! Zudem kann man sich als Mädchen auch mal etwas weniger oder preisgünstiger schminken. Statt alles auszudrucken, könntet ihr eure Vorlesungen auch einfach zusammengefasst abschreiben – das spart Geld und lässt euch den Stoff gleich viel besser auswendig lernen! Zudem solltet ihr euren Einkauf im Vorhinein planen, Angebote ausnutzen und gegebenenfalls vorkochen und das Essen anschließend bis zum Verzehr einfrieren.
Witzige Nebenjobs zum Geld verdienen sind zum Beispiel Weihnachtsmann im Kaufhaus, Heißluftballonverfolger oder Party-Guide. Ihr könnt auf einigen Internetportalen zudem eure Mitschriften verkaufen oder mit dem Füllen von Wundertüten Geld verdienen. Macht euch einfach mal schlau, was es in eurer Stadt für Möglichkeiten zur Aufbesserung des studentischen Geldbeutels gibt! Oft wissen auch höhere Semester Rat. Mit dem eigenen Geld in der Tasche lässt es sich nämlich gleich viel angenehmer studieren.
Von Sarah Kleemeyer
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