Legasthenie im Studium: Zwischen Vorurteilen und Hochbegabung
25. Februar 2011
Wer eine akademische Laufbahn anstrebt, der weiß, dass zum Lernen eine Menge Texte und viele Klausuren und Hausarbeiten gehören. Das bedeutet in vielen Fällen eine enorme Belastung der Studenten. Doch es gibt einige unter ihnen, die damit besonders zu kämpfen haben: Legastheniker.
Nach Schätzungen sind etwa zwei Prozent aller Studenten von der Lese- und Rechtschreibschwäche betroffen. Viele verheimlichen ihre Behinderung, weil sie Angst vor dem Spott der Kommilitonen haben oder sich vor möglichen Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt schützen wollen.
Was viele der Betroffenen nicht wissen ist, dass ihnen auch in der Universität ein Nachteilsausgleich zusteht. Dieser kann zum Beispiel bedeuten, dass sie längere Zeit für Klausuren, Haus- oder Abschlussarbeiten bekommen oder dass sie schriftliche Prüfungen in mündlicher Form ablegen können. Diese Sonderbehandlungen werden im späteren Abschlusszeugnis nicht aufgeführt und beeinflussen somit auch nicht die Entscheidung eines potenziellen Arbeitgebers.
Leider ist der Umgang mit Legasthenikern aufgrund der wenigen Studenten, die sich um einen Nachteilsausgleich bemühen, an vielen Hochschulen noch nicht sehr erprobt. Viele der Betroffenen fühlen sich daher missverstanden und sehen sich mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass die Legasthenie in keinster Weise einen Einfluss auf die intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen hat. Im Gegenteil: Viele Legastheniker sind besonders in technischen oder künstlerischen Bereichen überdurchschnittlich begabt.
Nach Schätzungen sind etwa zwei Prozent aller Studenten von der Lese- und Rechtschreibschwäche betroffen. Viele verheimlichen ihre Behinderung, weil sie Angst vor dem Spott der Kommilitonen haben oder sich vor möglichen Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt schützen wollen.
Was viele der Betroffenen nicht wissen ist, dass ihnen auch in der Universität ein Nachteilsausgleich zusteht. Dieser kann zum Beispiel bedeuten, dass sie längere Zeit für Klausuren, Haus- oder Abschlussarbeiten bekommen oder dass sie schriftliche Prüfungen in mündlicher Form ablegen können. Diese Sonderbehandlungen werden im späteren Abschlusszeugnis nicht aufgeführt und beeinflussen somit auch nicht die Entscheidung eines potenziellen Arbeitgebers.
Leider ist der Umgang mit Legasthenikern aufgrund der wenigen Studenten, die sich um einen Nachteilsausgleich bemühen, an vielen Hochschulen noch nicht sehr erprobt. Viele der Betroffenen fühlen sich daher missverstanden und sehen sich mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Es ist jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass die Legasthenie in keinster Weise einen Einfluss auf die intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen hat. Im Gegenteil: Viele Legastheniker sind besonders in technischen oder künstlerischen Bereichen überdurchschnittlich begabt.
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aktuelle Kommentare
von Parkbank | 26. Februar 2011
Wenn man 2 Jahre lang mehr oder weniger erfolglos für einen ansatzweise fairen Nachteilsausgleich deswegen kämpft gibt man irgendwann auf. Dann haben mal wieder die Professoren gewonnen. In meinem Fall alle, weil niemand hat sich dafür interessiert hat. Auch nicht wenn man an viele internationale Legasthenieforscher ohne viel Mühne kommt. Dieses Thema interessiert keinen, denn das bedeutet Arbeit. Und Professoren stellen sich dann auch sehr gerne über die Gesetze die das verhindern sollten - die die betroffenen Professoren sogar selbst lehren in ihren Veranstaltungen.
von Ein hoch auf die kleinen Studiengänge | 28. Februar 2011
Hallo,
ich habe nur positive Erfahrungen an der Hochschule gemacht. Ich bin immer sehr offensiv auf Studiengangsleitung und Dozenten der entsprechenden Fächer zu gegangen und habe die Situation erklärt.
Da ich in einem sehr überschaubaren Studiengang (25 Leute) war, war ich auch immer persönlich bekannt.
Das alleine ändert oft schon sehr sehr viel.
von Silke E. | 14. Juni 2011
Ich war zwar auch in einem kleinen Studiengan, aber auch bei veranstaltungen in größerem Ramen bin, ich nach der Klausur einfach direkt auf den Prüfer oder die Betreuer zugegangen. Das war nie ein Problem.
Ich hab allerdings nie versucht eine Zeitverlängerung für MC Klausuren zu beantragen, die Zeit hat eigentlich immer, wenn auch z.T, kanpp gereicht.
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A school exercise, we had to make a video synchro with the music!
Music: Utsukushiki Tennen by Yasuaki Shimizu
Selection at:
Festival du film de Savigny (Switzerland)
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Centre Pompidou's "Mon oeil" , a webserie for children
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