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14. Oktober 2016
Mandelmilch – das neue Superfood
Warum sind Mandeln so gesund?
Mandeln sind gesund und lecker. Zunächst enthalten sie enorm viel Eiweiß, nämlich ca. 20 Prozent. Das hilft bei der Fettverbrennung und kurbelt den Stoffwechsel an. Hinzu kommen Magnesium, Calcium und Kupfer, die Vitamine B1 und B2, sowie Vitamin E. Aktuelle Studien belegen zudem, dass Mandeln den Insulinspiegel im Blut regulieren und so bei Diabetespatienten eine sinnvolle Nahrungsergänzung darstellen.
Auch positive Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System sind nachgewiesen. Mandeln verbessern also die Herzgesundheit und schützen vor Infarkten. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, sollte sich ein paar der kleinen Wundernüsse zum knabbern holen und genießen.
Was ist Mandelmilch?
Mandelmilch wird aus gerösteten, gemahlenen Mandeln hergestellt, die mehrere Stunden in Wasser eingeweicht werden. Das Wasser löst viele der Inhaltsstoffe aus der Mandel und wird mit Hilfe von Zucker und Geschmacksstoffen zu einem wohlschmeckenden Getränk verarbeitet. Dieses wird in erster Linie als Milch-Ersatzprodukt vertrieben, ähnlich der Soja-Milch. Gerade für Menschen, die eine vegane Lebensweise bevorzugen, bietet sich dadurch Mandelmilch an.
In den letzten Jahren wird die Milch, hauptsächlich in den USA, zunehmend als Trendprodukt und vermeintliches Wundermittel in Sachen Gesundheit und Diät vermarktet. Dieser Trend findet langsam seinen Weg von Amerika nach Deutschland.
Ist Mandelmilch gesund?
Es gibt zwei Möglichkeiten, an Mandelmilch zu kommen. Wenn man sie selbst herstellt und nach eigenem Geschmack zubereitet, kann man gut darauf achten, den Anteil an Zucker und anderen Zusatzstoffen zur Geschmacksverbesserung und -verstärkung gering zu halten. Die Produkte allerdings, die in Geschäften käuflich zu erwerben sind, sollte man sich zunächst genauer betrachten. Diese weisen nämlich nur allzu oft einen recht geringen Anteil an Mandel auf und bestehen zum größten Teil aus Wasser.
Zusätzlich zum Wasser finden sich Stabilisatoren und Emulgatoren, welche die Konsistenz und die Bindung von Wasser und Fetten gewährleisten. Ohne diese Zusätze wäre die Mandelmilch schon nach kurzer Zeit eine sehr unappetitliche, wässrige Mischung. Geringe Mengen an Mineralien und Nährstoffen sowie der Zusatz von Zucker sorgen für ein recht negatives Gesamtbild der vermeintlichen Supermilch.
Dürre und Wassermangel
Im direkten Vergleich mit der Kuhmilch hat das Mandelprodukt den Vorteil, rein Pflanzlich zu sein. Keine Massentierhaltung, keine Tierquälerei.Doch der Großteil der weltweiten Mandelproduktion kommt aus Kalifornien. Der US- Bundesstaat kämpft seit Jahren mit Wassermangel und immer längeren Dürreperioden. Die für das Wachstum der Mandel benötigten Mengen an Wasser verschlimmern diese Situation mehr und mehr und die steigende Nachfrage führt bereits heute zu gravierenden Problemen.
Hinzu kommt der Umstand, dass Mandelmonokulturen mit massivem Pestiziteinsatz vor Schädlingsbefall geschützt werden. Dies führt neben dem Einsickern der Pestizide ins Grundwasser zu einem Absterben ganzer Bienenpopulationen, die durch die Pestizide ebenfalls getötet werden.
Es empfiehlt sich also, genau darauf zu achten, wo die Produkte herkommen. Mandelmilch aus Biomandel, die in Spanien oder Italien wachsen, weist eine wesentlich bessere ökologische Bilanz auf und ist deshalb vorzuziehen.
Zuviel des Guten
Wie bei so vielen Dingen gilt auch bei Mandeln und Mandelmilch, dass zu viel davon schädlich sein kann. In ihnen findet sich ein Stoff, der die Aufnahme von Jod hemmt. Dies hat eine verminderte Funktion der Schilddrüse zur Folge, was in Kombination mit einer Schilddrüsenunterfunktion zur Tumorbildung führen kann. Bei einem moderaten Konsum sind jedoch keine Schäden zu befürchten.
Vom Einsatz als Säuglings- und Kleinkindernahrung ist allerdings dringend abzuraten. Gerade als Ersatz für Muttermilch ist das Mandelprodukt hochriskant. Eine Unterernährung des Kindes wäre die Folge, da viele wichtige Nährstoffe fehlen. Auch die Auswirkung auf die Schilddrüse ist für Säuglinge gefährlich. Hier kann es zu einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung kommen. Muttermilch oder spezielle Präparate sind hier in jedem Fall die bessere Alternative.
Quellen:
-> Studie über die Wirkung von Mandeln auf den Insulinhaushalt
-> Studie Diätwirkung Mandeln
3 BESTEN Methoden Mandelmilch selbst herzustellen
Mandeln sind gesund und lecker. Zunächst enthalten sie enorm viel Eiweiß, nämlich ca. 20 Prozent. Das hilft bei der Fettverbrennung und kurbelt den Stoffwechsel an. Hinzu kommen Magnesium, Calcium und Kupfer, die Vitamine B1 und B2, sowie Vitamin E. Aktuelle Studien belegen zudem, dass Mandeln den Insulinspiegel im Blut regulieren und so bei Diabetespatienten eine sinnvolle Nahrungsergänzung darstellen.
Auch positive Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System sind nachgewiesen. Mandeln verbessern also die Herzgesundheit und schützen vor Infarkten. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, sollte sich ein paar der kleinen Wundernüsse zum knabbern holen und genießen.
Was ist Mandelmilch?
Mandelmilch wird aus gerösteten, gemahlenen Mandeln hergestellt, die mehrere Stunden in Wasser eingeweicht werden. Das Wasser löst viele der Inhaltsstoffe aus der Mandel und wird mit Hilfe von Zucker und Geschmacksstoffen zu einem wohlschmeckenden Getränk verarbeitet. Dieses wird in erster Linie als Milch-Ersatzprodukt vertrieben, ähnlich der Soja-Milch. Gerade für Menschen, die eine vegane Lebensweise bevorzugen, bietet sich dadurch Mandelmilch an.
In den letzten Jahren wird die Milch, hauptsächlich in den USA, zunehmend als Trendprodukt und vermeintliches Wundermittel in Sachen Gesundheit und Diät vermarktet. Dieser Trend findet langsam seinen Weg von Amerika nach Deutschland.
Ist Mandelmilch gesund?
Es gibt zwei Möglichkeiten, an Mandelmilch zu kommen. Wenn man sie selbst herstellt und nach eigenem Geschmack zubereitet, kann man gut darauf achten, den Anteil an Zucker und anderen Zusatzstoffen zur Geschmacksverbesserung und -verstärkung gering zu halten. Die Produkte allerdings, die in Geschäften käuflich zu erwerben sind, sollte man sich zunächst genauer betrachten. Diese weisen nämlich nur allzu oft einen recht geringen Anteil an Mandel auf und bestehen zum größten Teil aus Wasser.
Zusätzlich zum Wasser finden sich Stabilisatoren und Emulgatoren, welche die Konsistenz und die Bindung von Wasser und Fetten gewährleisten. Ohne diese Zusätze wäre die Mandelmilch schon nach kurzer Zeit eine sehr unappetitliche, wässrige Mischung. Geringe Mengen an Mineralien und Nährstoffen sowie der Zusatz von Zucker sorgen für ein recht negatives Gesamtbild der vermeintlichen Supermilch.
Dürre und Wassermangel
Im direkten Vergleich mit der Kuhmilch hat das Mandelprodukt den Vorteil, rein Pflanzlich zu sein. Keine Massentierhaltung, keine Tierquälerei.Doch der Großteil der weltweiten Mandelproduktion kommt aus Kalifornien. Der US- Bundesstaat kämpft seit Jahren mit Wassermangel und immer längeren Dürreperioden. Die für das Wachstum der Mandel benötigten Mengen an Wasser verschlimmern diese Situation mehr und mehr und die steigende Nachfrage führt bereits heute zu gravierenden Problemen.
Hinzu kommt der Umstand, dass Mandelmonokulturen mit massivem Pestiziteinsatz vor Schädlingsbefall geschützt werden. Dies führt neben dem Einsickern der Pestizide ins Grundwasser zu einem Absterben ganzer Bienenpopulationen, die durch die Pestizide ebenfalls getötet werden.
Es empfiehlt sich also, genau darauf zu achten, wo die Produkte herkommen. Mandelmilch aus Biomandel, die in Spanien oder Italien wachsen, weist eine wesentlich bessere ökologische Bilanz auf und ist deshalb vorzuziehen.
Zuviel des Guten
Wie bei so vielen Dingen gilt auch bei Mandeln und Mandelmilch, dass zu viel davon schädlich sein kann. In ihnen findet sich ein Stoff, der die Aufnahme von Jod hemmt. Dies hat eine verminderte Funktion der Schilddrüse zur Folge, was in Kombination mit einer Schilddrüsenunterfunktion zur Tumorbildung führen kann. Bei einem moderaten Konsum sind jedoch keine Schäden zu befürchten.
Vom Einsatz als Säuglings- und Kleinkindernahrung ist allerdings dringend abzuraten. Gerade als Ersatz für Muttermilch ist das Mandelprodukt hochriskant. Eine Unterernährung des Kindes wäre die Folge, da viele wichtige Nährstoffe fehlen. Auch die Auswirkung auf die Schilddrüse ist für Säuglinge gefährlich. Hier kann es zu einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung kommen. Muttermilch oder spezielle Präparate sind hier in jedem Fall die bessere Alternative.
Quellen:
-> Studie über die Wirkung von Mandeln auf den Insulinhaushalt
-> Studie Diätwirkung Mandeln
3 BESTEN Methoden Mandelmilch selbst herzustellen
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