Ohne Moos nix los! Nebenjobs im Studium
Wer kennt das nicht, der Monat ist noch lang und das Portmonee mal wieder leer. Besonders bei Studenten ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ständig Flaute auf dem Konto. Kein Wunder, denn studieren kostet Geld, und wer nicht das Glück hat überaus spendabele und wohlhabende Eltern oder sonstige Finanziers sein eigen nennen zu können muss halt sehen wie er an Geld kommt. Viele beantragen BAföG um einigermaßen über die Runden zu kommen. Aber eine Schlacht gewinnen kann man damit ebenso wenig wie ein lustiges Leben zu führen das sich außerhalb seiner vier kleinen Wände abspielt. Was also tun, wenn nicht stehlen? Richtig, ein Job muss her!
Ist der Entschluss erst einmal gefasst, muss man als erstes überlegen in welchem Bereich man tätig werden könnte. Wo liegen deine Stärken, wo deine Interessen? Hast du vielleicht Qualitäten die du weitergeben kannst? Bist du besonders gut in gewissen Fächern oder sprichst du fabelhaft französisch? Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung könnten dann eine gute Möglichkeit sein um ein bisschen was dazu zu verdienen. Wenn du schon spezialisiert auf etwas Bestimmtes bist kannst du vielleicht sogar Kurse geben! Du bist super in EDV? Große Firmen stellen gerne studentische Aushilfen ein, das hat für dich den Vorteil dass du zum einen Kontakte knüpfen kannst und zum anderen viele Eindrücke sammeln kannst. Du bist eine Sportskanone? Dann sprich mal mit deinem Fitness Studio, eventuell lässt sich auch da ein kleiner Job ergattern, vielleicht sogar als Trainer/in! Dann hättest du deine Fitness und verdienst gleichzeitig auch noch Geld damit. Geht’s denn besser?
Unkomplizierter und am ehesten verfügbar sind einfache Jobs zu denen du keine spezielle Ausbildung benötigst. Solche Jobs findest du oft im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Gastrojobs haben zudem noch den Vorteil dass du eigentlich nach jeder Schicht mit einem kleinen Obolus rechnen kannst, denn in der Regel gibt es immer Trinkgeld. Jobs in diesen Bereichen setzen allerdings voraus dass man kontaktfreudig ist und ein Mindestmaß an motorischer Geschicktheit mitbringt. Ein weiteres Plus für Gastro ist die gute Vereinbarkeit von Studium und Job. Arbeitszeiten am Abend oder am Wochenende lassen viel Raum fürs lernen. Solche Jobs erhältst du am ehesten durch direkte Nachfrage in dem Laden deiner Wahl, das gilt sowohl für Gastrojobs als auch für Tätigkeiten im Einzelhandel. Wer ganz besonders extrovertiert ist und nichts lieber tut als zu reden kann sich auch mit Promotion versuchen! Leute anzusprechen und von irgendetwas zu überzeugen sollte dann für dich kein Problem sein, ebenso wenig wie das verteilen von Flyern oder anderen Werbematerialien. Wenn du Lust auf einen Job in diesem Gebiet hast, wendest du dich am besten an eine entsprechende Agentur. Doch Ausgepasst, du musst ein Gewerbe anmelden wenn du Promotion machen willst, und anschließend dem Auftraggeber eine Rechnung schreiben. Das kann schon einen Hauch von Stress mitbringen!
Am Ende zählt doch nur eins, und zwar das die Ebbe im Portmonee ein wenig abgemildert wird und das aber auch noch Zeit da ist um diesen kleinen Wohlstand auch gebührend zu genießen!
