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Eine aktuelle Debatte des Wissenschaftsrates fordert das die Hindernisse die Menschen am studieren hindern aus dem Weg geräumt werden. Fortan soll es, nach den Wünschen dieses Gremiums, möglich sein, problemlos, nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung, ein Studium frei nach Wahl aufzunehmen, auch ohne Abitur.
Der Grund hierfür klingt allerdings auf den ersten Blick paradox: Man will damit weniger Studenten an den Unis haben. Klingt erst einmal seltsam und macht scheinbar wenig Sinn, aber eins nach dem anderen. Man will also die Hochschullandschaft allen zugänglich machen um weniger Studenten zu haben. Dies erklärt sich wie folgt. Unzählige junge Leute streben sofort nach dem Abitur an die Hochschulen der Nation, viele von ihnen ohne recht zu wissen warum und wohin. Hautsache studieren ist oftmals das Credo. Eine Ausbildung ist für viele nicht attraktiv, da oftmals geringere Verdienstmöglichkeiten winken und ein Studium erst einmal auch prestigereicher ist. Hier liegt das Problem. Die gute, solide Berufsausbildung ist einer der Pfeiler der Deutschen Wirtschaft. Und diese Säulen geraten langsam aber sicher ins Wanken, da es immer weniger junge Menschen gibt die eine Berufsausbildung anstreben um sich stattdessen für ein Studium zu entscheiden. Dies ist allerdings in vielen Fällen nicht die beste Entscheidung, wie die Abbrecherquoten der Hochschulen belegen. Diese steigen stetig.
Die Pläne des Wissenschaftsrates sehen vor, den Druck von den jungen Menschen zu nehmen sich unbedingt sofort nach dem Abitur für ein Studium entscheiden zu „müssen“. Stattdessen soll es jedem, zu jederzeit möglich sein, ein Studium seiner Wahl aufzunehmen. Den Plänen des Gremiums nach soll es noch nicht einmal notwendig sein, in dem Bereich zu bleiben, den der erlernte Beruf vorgibt. Ob und wie sich diese Pläne durchsetzen, und in wie weit sich dies auf die Situation am Arbeitsmarkt, und auch auf die Abbrecherquote der deutschen Hochschulen auswirkt wird die Zukunft zeigen müssen. Klar, scheint jedoch das diese Pläne, sollten sie sich durchsetzen eine wahre Revolution im Bereich des Wissenserwerbes darstellt.
Von Natascha Neufuss
Der Grund hierfür klingt allerdings auf den ersten Blick paradox: Man will damit weniger Studenten an den Unis haben. Klingt erst einmal seltsam und macht scheinbar wenig Sinn, aber eins nach dem anderen. Man will also die Hochschullandschaft allen zugänglich machen um weniger Studenten zu haben. Dies erklärt sich wie folgt. Unzählige junge Leute streben sofort nach dem Abitur an die Hochschulen der Nation, viele von ihnen ohne recht zu wissen warum und wohin. Hautsache studieren ist oftmals das Credo. Eine Ausbildung ist für viele nicht attraktiv, da oftmals geringere Verdienstmöglichkeiten winken und ein Studium erst einmal auch prestigereicher ist. Hier liegt das Problem. Die gute, solide Berufsausbildung ist einer der Pfeiler der Deutschen Wirtschaft. Und diese Säulen geraten langsam aber sicher ins Wanken, da es immer weniger junge Menschen gibt die eine Berufsausbildung anstreben um sich stattdessen für ein Studium zu entscheiden. Dies ist allerdings in vielen Fällen nicht die beste Entscheidung, wie die Abbrecherquoten der Hochschulen belegen. Diese steigen stetig.
Die Pläne des Wissenschaftsrates sehen vor, den Druck von den jungen Menschen zu nehmen sich unbedingt sofort nach dem Abitur für ein Studium entscheiden zu „müssen“. Stattdessen soll es jedem, zu jederzeit möglich sein, ein Studium seiner Wahl aufzunehmen. Den Plänen des Gremiums nach soll es noch nicht einmal notwendig sein, in dem Bereich zu bleiben, den der erlernte Beruf vorgibt. Ob und wie sich diese Pläne durchsetzen, und in wie weit sich dies auf die Situation am Arbeitsmarkt, und auch auf die Abbrecherquote der deutschen Hochschulen auswirkt wird die Zukunft zeigen müssen. Klar, scheint jedoch das diese Pläne, sollten sie sich durchsetzen eine wahre Revolution im Bereich des Wissenserwerbes darstellt.
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