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Verlässt man nach 13 Jahren endlich die Schule, ist man verwöhnt: Jeden Morgen zur selben Zeit erscheinen, spätestens nachmittags kann man wieder gehen. Was in deinem Stundenplan steht, bestimmt die Schulbehörde.
Ob man damit wirklich verwöhnt ist, muss jeder selber entscheiden, denn im Studium kommt es ganz anders: Als Studierender kannst du mitbestimmen, wie dein Stundenplan aussieht. Neben den Pflichtveranstaltungen kannst du Wahlveranstaltungen je nach deinem Interesse belegen und dir so einen Stundenplan bauen, der dir gefällt. Liegt ein Seminar, das regelmäßig angeboten wird, im ersten Semester Freitag nachmittags, besuchst du es erst im zweiten oder dritten Semester, wenn es besser liegt.
All die Optionen hast du, damit aber auch die Unregelmäßigkeiten im Alltag. An einem Tag kannst du ausschlafen, am anderen Tag musst du um 8:15 Uhr im Seminar sitzen. Einige Seminare und Vorlesungen dauern auch mal bis 20 Uhr. Nach ein paar Wochen hast du aber deinen Rhythmus gefunden, und weißt, wann die beste Zeit für Hausarbeiten oder Nachbereitung der Vorlesung ist.
Denn genau dafür brauchst du die Freizeit: Um deine Vorlesungen und Seminare in der Uni vor- und nachzubereiten. Wie lange du dafür brauchst? Das hängt von deinen Vorlesungen und Seminaren ab, von deinem individuellen Lern- und Arbeitstempo und nicht zuletzt auch von der Lust. Hat die Vorlesung einfach zu viel Stoff vermittelt, musst du die Folien des Dozenten noch mal durchgehen. Vielleicht merkst du dir aber auch alles, was der Dozent in der Vorlesung sagt, und brauchst keine Nachbereitung fürs Verständnis.
Doch um etwas Hausarbeit kommst du nicht herum: Einige Dozenten geben dir Übungsblätter, die du bearbeiten und abgeben musst. In Tutorien bekommst du häufig Aufgaben, die du zur nächsten Woche lösen musst. Freistunden bieten sich dafür an, die wirst du höchstwahrscheinlich in deinem Stundenplan haben - nicht alle Veranstaltungen liegen zwangsläufig direkt nacheinander.
Willst du dein Studentenbudget aufbessern, brauchst du auch noch Zeit für einen Nebenjob, genauso aber auch für Hobbys und Freunde. Gerade Erstsemester neigen dazu, sich zu viel vorzunehmen, und am Ende kaum genug Zeit zum Lernen für die vielen Klausuren oder zum Schreiben der Hausarbeiten zu haben.
Achte also darauf, welche Leistungen jede einzelne Veranstaltung erfordert, sodass du nicht 8 Veranstaltungen mit Klausurabschluss belegst, sondern nur drei davon und dafür drei weitere Veranstaltungen mit Hausarbeiten als Abschlussleistung.
Frage deine älteren Kommilitonen, wie sie ihr erstes Semester organisiert haben, wie, wann und wo es sich am besten lernt. Und welche Vorlesungen und Seminare sie für das erste Semester empfehlen können.
von Isabell M.
Ob man damit wirklich verwöhnt ist, muss jeder selber entscheiden, denn im Studium kommt es ganz anders: Als Studierender kannst du mitbestimmen, wie dein Stundenplan aussieht. Neben den Pflichtveranstaltungen kannst du Wahlveranstaltungen je nach deinem Interesse belegen und dir so einen Stundenplan bauen, der dir gefällt. Liegt ein Seminar, das regelmäßig angeboten wird, im ersten Semester Freitag nachmittags, besuchst du es erst im zweiten oder dritten Semester, wenn es besser liegt.
All die Optionen hast du, damit aber auch die Unregelmäßigkeiten im Alltag. An einem Tag kannst du ausschlafen, am anderen Tag musst du um 8:15 Uhr im Seminar sitzen. Einige Seminare und Vorlesungen dauern auch mal bis 20 Uhr. Nach ein paar Wochen hast du aber deinen Rhythmus gefunden, und weißt, wann die beste Zeit für Hausarbeiten oder Nachbereitung der Vorlesung ist.
Denn genau dafür brauchst du die Freizeit: Um deine Vorlesungen und Seminare in der Uni vor- und nachzubereiten. Wie lange du dafür brauchst? Das hängt von deinen Vorlesungen und Seminaren ab, von deinem individuellen Lern- und Arbeitstempo und nicht zuletzt auch von der Lust. Hat die Vorlesung einfach zu viel Stoff vermittelt, musst du die Folien des Dozenten noch mal durchgehen. Vielleicht merkst du dir aber auch alles, was der Dozent in der Vorlesung sagt, und brauchst keine Nachbereitung fürs Verständnis.
Doch um etwas Hausarbeit kommst du nicht herum: Einige Dozenten geben dir Übungsblätter, die du bearbeiten und abgeben musst. In Tutorien bekommst du häufig Aufgaben, die du zur nächsten Woche lösen musst. Freistunden bieten sich dafür an, die wirst du höchstwahrscheinlich in deinem Stundenplan haben - nicht alle Veranstaltungen liegen zwangsläufig direkt nacheinander.
Willst du dein Studentenbudget aufbessern, brauchst du auch noch Zeit für einen Nebenjob, genauso aber auch für Hobbys und Freunde. Gerade Erstsemester neigen dazu, sich zu viel vorzunehmen, und am Ende kaum genug Zeit zum Lernen für die vielen Klausuren oder zum Schreiben der Hausarbeiten zu haben.
Achte also darauf, welche Leistungen jede einzelne Veranstaltung erfordert, sodass du nicht 8 Veranstaltungen mit Klausurabschluss belegst, sondern nur drei davon und dafür drei weitere Veranstaltungen mit Hausarbeiten als Abschlussleistung.
Frage deine älteren Kommilitonen, wie sie ihr erstes Semester organisiert haben, wie, wann und wo es sich am besten lernt. Und welche Vorlesungen und Seminare sie für das erste Semester empfehlen können.
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