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Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Problemen. Leistungsdruck spielt dabei eine große Rolle. Doch kommt der Druck in vielen Fällen nicht von außen. Befragungen nach zu Folge sind es zunehmend die Schüler und Studenten selbst, die sich zum teil massiv unter Druck setzten. Das beginnt meist schon während der Schulzeit. Nach dem Abi geht es an der Uni weiter.
Das Studium muss möglichst schnell und möglichst gut abgeschlossen werden, während dessen sind noch Praktika zu absolvieren um Berufserfahrung zu sammeln oder weil es für den Studiengang vorgeschrieben ist. Auslandsaufenthalte und privates Engagement kommen ebenfalls dazu. Nebenher läuft das Leben mit Nebenjob, WG-Leben und den typischen Problemen eines jungen Lebens.
Das ist eine ganze Menge! Für viele ist es einfach zu viel. Ganz besonders dann, wenn Prüfungsphasen anstehen, kommen viele mit dem selbstauferlegtem Pensum nicht mehr klar. Sie greifen vermehrt zu leistungssteigernden Präparaten um den Anforderungen gewachsen zu sein.
Ein Teufelskreis!
Meist beginnt damit ein Teufelskreis. Erst ist es nur Kaffe und Red Bull, doch irgendwann reicht das nicht mehr. Einer Studie der Techniker Krankenkasse, TK, nach zu Folge nimmt die Zahl derer die Medikamente einnehmen um die Uni zu bewältigen weiter zu.
Genauso wie die Zahl derer, die an Erschöpfungssyndromen oder schlimmstenfalls am Burn-Out-Syndrom erkranken, weiter zunimmt. Depressionen sind unter Studenten weit verbreitet. Wie aus dem Report der Krankenkasse hervorgeht, hat inzwischen jeder fünfte Studierende laut ärztlicher Diagnose psychische Probleme. Vier Prozent bekommen Antidepressiva verschrieben. Das bedeutet einen Anstieg um satte 43% gegenüber dem Jahr 2006.
Ab einem Alter von 32 Jahren werden Studierenden beider Geschlechter etwa doppelt so viele dieser Medikamente verordnet wie berufstätigen im gleichen Alter. Das verwundert wenig. Mit zunehmendem Alter steigt auch der Druck.
Hilfe anzunehmen hat nichts mit Schwäche zu tun!
Studenten sollten versuchen sich selbst nicht so massiv unter Druck zu setzten. Niemand muss perfekt sein. Es ist menschlich ein begrenztes Leistungsspektrum zu haben, denn wir sind alle nur Menschen und keine Maschinen. Auch wenn es schwer fällt, es ist so. Sich dies einzugestehen und sich selbst den Freiraum zu gewähren den es erfordert um gesund und glücklich zu sein, ist der erste Schritt zur Besserung.
Auf seinen Bauch zu hören, haben die meisten von uns verlernt. Dabei ist dies so wichtig! Wer auf sich achtet und sich selbst erlaubt auch mal Fehler zu machen ist auf dem besten Wege um der Perfektions-Falle zu entgehen. Zeit mit Menschen oder Dingen zu verbringen die einem am Herzen liegen ist in dieser Hinsicht sehr heilsam. Wenn es dir nicht gut geht und du selbst nicht den Weg raus aus dem Muster findest, such dir Hilfe!
Die Studienberatung oder Studentenvertretung deiner Hochschule kann dir in dieser Hinsicht helfen. Es geht vielen so, nur keine Scheu. Auch im Internet finden sich viele Anlaufstellen für Studenten mit Problemen. Halt die Augen auf und nutze Hilfe, alles ist besser als letztlich frustriert und möglicherweise auch krank, alles zu verlieren. Mit einem Burn-out ist nicht zu spaßen und auch Depressionen sind alles andere als ein Kinderspiel.
Von Natascha Neuufuß
Das Studium muss möglichst schnell und möglichst gut abgeschlossen werden, während dessen sind noch Praktika zu absolvieren um Berufserfahrung zu sammeln oder weil es für den Studiengang vorgeschrieben ist. Auslandsaufenthalte und privates Engagement kommen ebenfalls dazu. Nebenher läuft das Leben mit Nebenjob, WG-Leben und den typischen Problemen eines jungen Lebens.
Das ist eine ganze Menge! Für viele ist es einfach zu viel. Ganz besonders dann, wenn Prüfungsphasen anstehen, kommen viele mit dem selbstauferlegtem Pensum nicht mehr klar. Sie greifen vermehrt zu leistungssteigernden Präparaten um den Anforderungen gewachsen zu sein.
Ein Teufelskreis!
Meist beginnt damit ein Teufelskreis. Erst ist es nur Kaffe und Red Bull, doch irgendwann reicht das nicht mehr. Einer Studie der Techniker Krankenkasse, TK, nach zu Folge nimmt die Zahl derer die Medikamente einnehmen um die Uni zu bewältigen weiter zu.
Genauso wie die Zahl derer, die an Erschöpfungssyndromen oder schlimmstenfalls am Burn-Out-Syndrom erkranken, weiter zunimmt. Depressionen sind unter Studenten weit verbreitet. Wie aus dem Report der Krankenkasse hervorgeht, hat inzwischen jeder fünfte Studierende laut ärztlicher Diagnose psychische Probleme. Vier Prozent bekommen Antidepressiva verschrieben. Das bedeutet einen Anstieg um satte 43% gegenüber dem Jahr 2006.
Ab einem Alter von 32 Jahren werden Studierenden beider Geschlechter etwa doppelt so viele dieser Medikamente verordnet wie berufstätigen im gleichen Alter. Das verwundert wenig. Mit zunehmendem Alter steigt auch der Druck.
Hilfe anzunehmen hat nichts mit Schwäche zu tun!
Studenten sollten versuchen sich selbst nicht so massiv unter Druck zu setzten. Niemand muss perfekt sein. Es ist menschlich ein begrenztes Leistungsspektrum zu haben, denn wir sind alle nur Menschen und keine Maschinen. Auch wenn es schwer fällt, es ist so. Sich dies einzugestehen und sich selbst den Freiraum zu gewähren den es erfordert um gesund und glücklich zu sein, ist der erste Schritt zur Besserung.
Auf seinen Bauch zu hören, haben die meisten von uns verlernt. Dabei ist dies so wichtig! Wer auf sich achtet und sich selbst erlaubt auch mal Fehler zu machen ist auf dem besten Wege um der Perfektions-Falle zu entgehen. Zeit mit Menschen oder Dingen zu verbringen die einem am Herzen liegen ist in dieser Hinsicht sehr heilsam. Wenn es dir nicht gut geht und du selbst nicht den Weg raus aus dem Muster findest, such dir Hilfe!
Die Studienberatung oder Studentenvertretung deiner Hochschule kann dir in dieser Hinsicht helfen. Es geht vielen so, nur keine Scheu. Auch im Internet finden sich viele Anlaufstellen für Studenten mit Problemen. Halt die Augen auf und nutze Hilfe, alles ist besser als letztlich frustriert und möglicherweise auch krank, alles zu verlieren. Mit einem Burn-out ist nicht zu spaßen und auch Depressionen sind alles andere als ein Kinderspiel.
Von Natascha Neuufuß
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> Gut versichert im Studium – aber was brauche ich wirklich?
> Effizienter Lernen: Schreiben ist eine erlernbare Kunst!
> Effizienter Lernen: Schreiben ist eine erlernbare Kunst!
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