Wer kennt das nicht, das Auto vor einem schleicht so langsam das man die grüne Ampelphase zum zweiten Mal versäumt, dabei drücken Termine und wohlmöglich noch die Blase. Im Radio kommt nur Müll und jetzt wird man selber auch noch von hinten angehupt: Kann ja wohl nicht wahr sein!! Endlich an der Uni findet sich kein Parkplatz, und hat man endlich einen gefunden fällzt einem auf das man wichtige Unterlagen zu Hause vergessen hat. Neeinnnn!!!! Wut steigt auf, der Atem geht schwerer und ehe man es sich versieht sprudeln die Wörter nur so aus einem heraus. Derbe Wortkombinationen kommen einem über die Lippen, verdammter Mist, darf doch nicht wahr sein!!! Ahh fuck!!
Dabei kommen ausgefallene und kreative Wortschöpfungen zustande. Die britischen Psychologen stellen fest: Je aufgebrachter und emotionaler wir sind, desto kreativer und vielfältiger ist das Wortpotential das wir dafür nutzen unserem Ärger Luft zu machen. Ferner zeigte sich dabei auch das die Probanden die die entsprechende emotionale Grundlagen dazu aufwiesen wesentlich mehr und verschiedene Schimpfwörter in einem bestimmten Zeitfenster raushauen konnten. Letztlich scheint es wirklich so zu sein, das fluchen ein Teil unseres emotionalen Ausdrucks ist, was mich persönlich nicht verwundert. Es ist wie das Überdruckventil das ab und an einfach mal geöffnet werden muss um ein überkochen zu vermeiden, eine äußerst sinnige Angelegenheit, da wir ansonsten wahrscheinlich irgendwann implodieren würden. Wut, ist also eine sinnvolle Emotion und das Fluchen ein Ausdruck dessen.
Wie schon gesagt, erfordert es auch Kreativität um gekonnt einen wohl artikulierten Wortschwall voller Verwünschungen auszustoßen. Dies erfordert auch Intelligenz, wie sich ebenfalls unlängst in diversen Studien gezeigt hat. Wer Flucht schult damit seinen Ausdruck und seine Kreativität. Doch das Fluchen bringt noch weitere Vorteile mit sich, die sich nicht von der Hand weisen lassen. Wer flucht spürt weniger Schmerzen. Dies zeigte eine US-Studie. Menschen die während sie ihre Hände in Eiswasser tauchten laut fluchen durften, ertrugen den Schmerz deutlich länger als die Testpersonen die nicht fluchen durften. Fluchen verlängerte die Zeitspanne des Ertragens von Schmerzen um bis zu 40Sekunden. Fluchen lindert also Schmerzen, fördert die Kreativität, erweitert den Wortschatz und befreit ganz einfach! Viele gute Gründe um seinem Ärger ganz einfach mal Luft zu machen!
Von Natascha Neufuß
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Minijobs
In 1997, the National Oceanic and Atmospheric Administration recorded from deep in the ocean one of the loudest sounds ever detected. No known animal could make it and no man-made source was ever found.
A short documentary by Cara Cusumano.
Music by Dan Ingala & Joseph Colmenero.
Official Selection: New Orleans Film Festival- Audience Award Winner, Palm Springs ShortFest, Rooftop Films, AFI Fest, DOC NYC, Hamptons International Film Festival, Doxa Documentary Film Festival, Philadelphia Film Festival, Cucalorus, Short Shorts Film Festival & Asia, Las Vegas Film Festival, Sarasota Film Festival
