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Die Zahl der Studiengänge, die du hierzulande studieren kannst ist nahezu unglaublich! Semester für Semester kommen neue dazu, die Hochschullandschaft ist, was dies angeht ununterbrochen in Bewegung. Da einen Überblick zu behalten oder eine Wahl zu treffen ist schwierig. Daher wollen wir von Univillage, dir ab sofort einige Studiengänge vorstellen die noch nicht so bekannt sind. Heute wollen wir einen Blick auf die Bioinformatik werfen.
Bioinformatik
Die Bioinformatik ist eine interdisziplinäre, relativ junge Wissenschaft. In erster Linie geht es dabei um die Verarbeitung und Analysierung von Daten aus den Biowissenschaften. Die stetig wachsende Menge biologischer Daten, aus Genetik, Chemie, Biologie, Medizin und Pharmazie stellt eine besondere Herausforderung dar, die nur mit Hilfe von viel Know-how und computerbasierten algorithmischen Programmen, bewältigt und analysiert werden kann. Der Bioinformatiker fungiert hier sozusagen als Schnittstelle, durch seine biowissenschaftlichen Kenntnisse ist er in der Lage die sich ergebenden Fragestellungen mit mathematischen und informatischen Methoden zu behandeln. Bioinformatische Methoden kommen heute in erster Linie bei der Genomsequenzierung, sowie in der Analyse von Molekülen und auch bei der Erforschung von Stoffwechselwegen zum Einsatz.
Das Studium
Im Bioinformatik-Curriculum gehören die sogenannten Lebenswissenschaften Molekularbiologie, Chemie, Biochemie und Physiologie ebenso zum Lehrstoff wie die Formalwissenschaften Mathematik und Informatik. Eine Affinität zu beidem wird vorausgesetzt, denn das Studium ist aufgrund der Fächerung anspruchsvoll und arbeitsintensiv. Du solltest über die Fähigkeit verfügen, dir komplizierte Sachverhalte eigenständig zu erschließen daher ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement unabdingbar. Der Anwendungsschwerpunkt kann auf die Neurobiologie, die Molekularbiologie, die Chemie oder die Pharmazie gesetzt werden. Es gibt viele Universitäten und Hochschulen die Studiengänge in Bioinformatik anbieten. Die Regelstudienzeit zur Erlangung des Bachelor of Science beträgt sechs Semester. Mit diesem Abschluss bist du berechtigt ein entsprechendes Master-Studium aufzunehmen, was in diesem Bereich empfehlenswert ist. Das aufbauende Master-Studium dauert dann noch einmal vier Semester.
Perspektiven nach dem Studium
In der Bioindustrie wird die Bioinformatik als Schlüsseltechnologie angesehen. Es handelt sich um einen jungen, an der Wirtschaft orientierten Studiengang, der erst in den letzten Jahren die ersten Absolventen in den Arbeitsmarkt entlassen hat. Immer noch sind Bewerber, die eine fundierte Informatik- und Biologieausbildung vorweisen können rar, dementsprechend gefragt sind Absolventen in der Wirtschaft. Auch seitens der Industrie besteht eine hohe Nachfrage, da mit den Methoden der Bioinformatik bereits täglich gearbeitet wird. Viele große Pharma-Unternehmen und Chemiekonzerne haben einen Bedarf an Bioinformatikern. Mit weiterqualifizierten Chemikern und Biologen konnte der Markt nur noch sehr unzureichend gedeckt werden. Fazit, die Bioinformatik ist ein zukunftsträchtiger Wissenschaftszweig mit guten Aufstiegsmöglichkeiten.
Von Natascha Neufuß
Bioinformatik
Die Bioinformatik ist eine interdisziplinäre, relativ junge Wissenschaft. In erster Linie geht es dabei um die Verarbeitung und Analysierung von Daten aus den Biowissenschaften. Die stetig wachsende Menge biologischer Daten, aus Genetik, Chemie, Biologie, Medizin und Pharmazie stellt eine besondere Herausforderung dar, die nur mit Hilfe von viel Know-how und computerbasierten algorithmischen Programmen, bewältigt und analysiert werden kann. Der Bioinformatiker fungiert hier sozusagen als Schnittstelle, durch seine biowissenschaftlichen Kenntnisse ist er in der Lage die sich ergebenden Fragestellungen mit mathematischen und informatischen Methoden zu behandeln. Bioinformatische Methoden kommen heute in erster Linie bei der Genomsequenzierung, sowie in der Analyse von Molekülen und auch bei der Erforschung von Stoffwechselwegen zum Einsatz.
Das Studium
Im Bioinformatik-Curriculum gehören die sogenannten Lebenswissenschaften Molekularbiologie, Chemie, Biochemie und Physiologie ebenso zum Lehrstoff wie die Formalwissenschaften Mathematik und Informatik. Eine Affinität zu beidem wird vorausgesetzt, denn das Studium ist aufgrund der Fächerung anspruchsvoll und arbeitsintensiv. Du solltest über die Fähigkeit verfügen, dir komplizierte Sachverhalte eigenständig zu erschließen daher ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement unabdingbar. Der Anwendungsschwerpunkt kann auf die Neurobiologie, die Molekularbiologie, die Chemie oder die Pharmazie gesetzt werden. Es gibt viele Universitäten und Hochschulen die Studiengänge in Bioinformatik anbieten. Die Regelstudienzeit zur Erlangung des Bachelor of Science beträgt sechs Semester. Mit diesem Abschluss bist du berechtigt ein entsprechendes Master-Studium aufzunehmen, was in diesem Bereich empfehlenswert ist. Das aufbauende Master-Studium dauert dann noch einmal vier Semester.
Perspektiven nach dem Studium
In der Bioindustrie wird die Bioinformatik als Schlüsseltechnologie angesehen. Es handelt sich um einen jungen, an der Wirtschaft orientierten Studiengang, der erst in den letzten Jahren die ersten Absolventen in den Arbeitsmarkt entlassen hat. Immer noch sind Bewerber, die eine fundierte Informatik- und Biologieausbildung vorweisen können rar, dementsprechend gefragt sind Absolventen in der Wirtschaft. Auch seitens der Industrie besteht eine hohe Nachfrage, da mit den Methoden der Bioinformatik bereits täglich gearbeitet wird. Viele große Pharma-Unternehmen und Chemiekonzerne haben einen Bedarf an Bioinformatikern. Mit weiterqualifizierten Chemikern und Biologen konnte der Markt nur noch sehr unzureichend gedeckt werden. Fazit, die Bioinformatik ist ein zukunftsträchtiger Wissenschaftszweig mit guten Aufstiegsmöglichkeiten.
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