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Plastik, oder bessergesagt Kunststoff ist einer der Stoffe die für unsere Zivilisation eine Triebfeder für rasante industrielle Entwicklung war. Unzählige Alltagsgegenstände die ehemals mühsam aus anderen Rohstoffen hergestellt werden mussten, konnte schlicht und einfach in Form gegossen werden. Traumhaft, und so einfach. Günstig und gut verfügbar. Eine Revolution, und besonders in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, wo Ressourcen knapp waren. Produkte aus dem Ersatzstoff Kunststoff waren sehr gefragt. Der neue Werkstoff eröffnete völlig neue Möglichkeiten, er ließ sich walzen, rollen, gießen, war fest, flexibel, wasserfest oder wasserdurchlässig, bis dato bestehende Begrenzungen verschwanden, und mit der zunehmenden Industrialisierung wurde der Zauberstoff für jeden verfügbar, und kam schließlich überall zum Einsatz.
Heute ist Kunststoff allgegenwertig. Unsere Kleider sind aus Kunstfasern, unsere Lebensmittel und Kosmetikprodukte stecken in Verpackungen aus Kunststoffen. Wir fahren in Kunststoff Autos und wohnen inmitten von Kunstfasern und verschiedensten Kunststoffarten. Kunststoff ist überall! Aber diese weite Verbreitung der künstlichen Stoffe bleibt nicht ohne Konsequenz. Der Grund hierfür liegt darin das Polymere, also Kunststoffe sich sehr, sehr langsam zersetzten. Rund vierhundert Jahre dauert es. Doch auch dann sind diese Partikel nicht verschwunden sondern einfach nur winzig klein zersetzt.
Unser Planet hat mit einem stetig wachsenden Berg von Plastikmüll zu kämpfen. Bereits jetzt sind die Ausmaße der Verseuchung gigantisch. Mikroplastik, also winzigste Plastikpartikel, definitionsgemäß Teilchen mit einem Durchmesser von unter 5 Millimetern, verseuchen Gewässer und Seen in erschreckender Weise! Das Meer ist mittlerweile von mehr Plastik als von Plankton bevölkert: Schätzungen nach zu Folge befindet sich rund sieben Mal mehr Kunststoff als Plankton im Meereswasser. Wir erinnern uns: Plankton=Grundnahrungsmittel für Fische und Co.
Im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der mittlerweile so groß ist wie Zentraleuropa. Der „Great Pacific Garbage Patch“. Er ist bei weitem nicht der einzige! Weltweit wurden bereits solche Teppiche aus Müll gesichtet, auch in Ost- und Nordsee. Das dies fatale Folgen für das ökologische Gleichgewicht hat steht außer Frage!
Die ohnehin schon knappe Population von Meereslebewesen ist durch diese Verseuchung stark bedroht, und auch wir Menschen wissen nicht im Ansatz was für Spätfolgen wir durch diese künstlichen Stoffe zu erwarten haben. Die Fische und Meereslebewesen unterscheiden nicht zwischen Plankton und Plastik. Sie fressen die Kunststoffreste und verhungern mit vollem Magen weil Plastik sie verstopft. Die Fische resorbieren auch Weichmacher und hormonaktive Substanzen wie Bisphenol A (BPA), indem sie sie Kunststoffe verzehren. Verzehrt der Mensch dann den Fisch, so nimmt er ebenfalls die giftigen Stoffe mit auf. Ein Teufelskreis. Aber es sind nicht nur die Meere die betroffen sind, auch im Inland gelegene Seen oder Flüsse weisen erschreckende Werte auf. So auch der Genfersee in der Schweiz. Unlängst wurden Untersuchungen durchgeführt und Proben genommen. Die Experten waren schockiert: Die Forscher fanden sowohl Makro- als auch Mikroplastikteilchen. Von den Mikroteilchen stammten einige aus der Kosmetik- oder Textilindustrie, bei ¬anderen handelte es sich hingegen um Zersetzungsprodukte größerer Plastikfragmente.
Weitere Untersuchungen sollen nun Aufschluss darüber liefern wie groß die allgemeine Belastung ist. Was können wir tun um diesem erschreckenden Prozess entgegenzuwirken? Seid achtsamer mit den Dingen des Alltags, könnte man sagen. Glücklicherweise ist das „gebraucht kaufen“ grad in Mode und Recycling ?Börsen erleben einen wahren Boom, doch dies kann uns nicht retten, nicht alleine. Das Konsumverhalten generell ist allerdings die größte Waffe die wir als Konsumenten haben. Stimmt der Absatz nicht ist der Markt gezwungen dem Kaufverhalten zu Folgen. Man siehe Bio-Produkte oder vegetarische Lebensmittel. Kauft Mehrwegverpackungen und vermeidet Plastiktüten. Ein guter alter Jutebeutel in der Tasche ersetzt etliche Plastiktüten die Studien nach zu Folge, eh nur etwa zweimal benutzt werden. Werft nicht wahr los Dinge weg und lebt achtsamer mit der Umwelt.
Für die menschliche Gesundheit bringen die Belastungen mit Mikrokunstoffen ebenfalls gravierende Konsequenzen mit sich, welche genau das sind ist langfristig noch nicht absehbar. Klar ist heute allerdings: Die Giftstoffe wie Weichmacher und Co, greifen in den Hormonhaushalt ein und erhöhen das Risiko eine Krebserkrankung zu entwickeln, zahlreiche Krankheiten werden begünstigt. Vielfach wird von Leberschädigungen und Herzerkrankungen sowie Diabetes in Zusammenhang mit Bisphenol A berichtet. Für Heranwachsende und Erwachsene gilt, ebenso wie für Kinder, dass Bisphenol A zu einer Schädigung des Hirns führen kann. Bei Tieren wurden Anomalien im Sozialverhalten, bei der Spermienproduktion, in der Gehirnentwicklung, Hyperaktivität, Superaggressivität sowie auch Lernbehinderungen festgestellt die im Zusammenhang mit Plastikgiften stehen. Auch eine lebenslange Neigung zu Fettleibigkeit fiel ins Auge. Genau wissen wird man es sicherlich erst in einer fernen Zukunft, und dann wird ein jeder sagen „Hätte man mal!“. Heute besteht noch die Möglichkeit einer Kehrtwende, geht verantwortungsvoll um mit eurem Konsumverhalten und eurer Welt! Veränderungen fangen im Kleinen an!!
Von Natascha N.
Heute ist Kunststoff allgegenwertig. Unsere Kleider sind aus Kunstfasern, unsere Lebensmittel und Kosmetikprodukte stecken in Verpackungen aus Kunststoffen. Wir fahren in Kunststoff Autos und wohnen inmitten von Kunstfasern und verschiedensten Kunststoffarten. Kunststoff ist überall! Aber diese weite Verbreitung der künstlichen Stoffe bleibt nicht ohne Konsequenz. Der Grund hierfür liegt darin das Polymere, also Kunststoffe sich sehr, sehr langsam zersetzten. Rund vierhundert Jahre dauert es. Doch auch dann sind diese Partikel nicht verschwunden sondern einfach nur winzig klein zersetzt.
Unser Planet hat mit einem stetig wachsenden Berg von Plastikmüll zu kämpfen. Bereits jetzt sind die Ausmaße der Verseuchung gigantisch. Mikroplastik, also winzigste Plastikpartikel, definitionsgemäß Teilchen mit einem Durchmesser von unter 5 Millimetern, verseuchen Gewässer und Seen in erschreckender Weise! Das Meer ist mittlerweile von mehr Plastik als von Plankton bevölkert: Schätzungen nach zu Folge befindet sich rund sieben Mal mehr Kunststoff als Plankton im Meereswasser. Wir erinnern uns: Plankton=Grundnahrungsmittel für Fische und Co.
Im Nordpazifik treibt seit Jahrzehnten ein Müllstrudel, der mittlerweile so groß ist wie Zentraleuropa. Der „Great Pacific Garbage Patch“. Er ist bei weitem nicht der einzige! Weltweit wurden bereits solche Teppiche aus Müll gesichtet, auch in Ost- und Nordsee. Das dies fatale Folgen für das ökologische Gleichgewicht hat steht außer Frage!
Die ohnehin schon knappe Population von Meereslebewesen ist durch diese Verseuchung stark bedroht, und auch wir Menschen wissen nicht im Ansatz was für Spätfolgen wir durch diese künstlichen Stoffe zu erwarten haben. Die Fische und Meereslebewesen unterscheiden nicht zwischen Plankton und Plastik. Sie fressen die Kunststoffreste und verhungern mit vollem Magen weil Plastik sie verstopft. Die Fische resorbieren auch Weichmacher und hormonaktive Substanzen wie Bisphenol A (BPA), indem sie sie Kunststoffe verzehren. Verzehrt der Mensch dann den Fisch, so nimmt er ebenfalls die giftigen Stoffe mit auf. Ein Teufelskreis. Aber es sind nicht nur die Meere die betroffen sind, auch im Inland gelegene Seen oder Flüsse weisen erschreckende Werte auf. So auch der Genfersee in der Schweiz. Unlängst wurden Untersuchungen durchgeführt und Proben genommen. Die Experten waren schockiert: Die Forscher fanden sowohl Makro- als auch Mikroplastikteilchen. Von den Mikroteilchen stammten einige aus der Kosmetik- oder Textilindustrie, bei ¬anderen handelte es sich hingegen um Zersetzungsprodukte größerer Plastikfragmente.
Weitere Untersuchungen sollen nun Aufschluss darüber liefern wie groß die allgemeine Belastung ist. Was können wir tun um diesem erschreckenden Prozess entgegenzuwirken? Seid achtsamer mit den Dingen des Alltags, könnte man sagen. Glücklicherweise ist das „gebraucht kaufen“ grad in Mode und Recycling ?Börsen erleben einen wahren Boom, doch dies kann uns nicht retten, nicht alleine. Das Konsumverhalten generell ist allerdings die größte Waffe die wir als Konsumenten haben. Stimmt der Absatz nicht ist der Markt gezwungen dem Kaufverhalten zu Folgen. Man siehe Bio-Produkte oder vegetarische Lebensmittel. Kauft Mehrwegverpackungen und vermeidet Plastiktüten. Ein guter alter Jutebeutel in der Tasche ersetzt etliche Plastiktüten die Studien nach zu Folge, eh nur etwa zweimal benutzt werden. Werft nicht wahr los Dinge weg und lebt achtsamer mit der Umwelt.
Für die menschliche Gesundheit bringen die Belastungen mit Mikrokunstoffen ebenfalls gravierende Konsequenzen mit sich, welche genau das sind ist langfristig noch nicht absehbar. Klar ist heute allerdings: Die Giftstoffe wie Weichmacher und Co, greifen in den Hormonhaushalt ein und erhöhen das Risiko eine Krebserkrankung zu entwickeln, zahlreiche Krankheiten werden begünstigt. Vielfach wird von Leberschädigungen und Herzerkrankungen sowie Diabetes in Zusammenhang mit Bisphenol A berichtet. Für Heranwachsende und Erwachsene gilt, ebenso wie für Kinder, dass Bisphenol A zu einer Schädigung des Hirns führen kann. Bei Tieren wurden Anomalien im Sozialverhalten, bei der Spermienproduktion, in der Gehirnentwicklung, Hyperaktivität, Superaggressivität sowie auch Lernbehinderungen festgestellt die im Zusammenhang mit Plastikgiften stehen. Auch eine lebenslange Neigung zu Fettleibigkeit fiel ins Auge. Genau wissen wird man es sicherlich erst in einer fernen Zukunft, und dann wird ein jeder sagen „Hätte man mal!“. Heute besteht noch die Möglichkeit einer Kehrtwende, geht verantwortungsvoll um mit eurem Konsumverhalten und eurer Welt! Veränderungen fangen im Kleinen an!!
Von Natascha N.
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