Wandel in der Hochschullandschaft: Nachhaltige Studiengänge im Kommen
10. Februar 2012
Das wachsende ökologische Bewusstsein bringt viele positive Aspekte mit sich, viele auch in Form von neuen Studiengängen.
In Zeiten von Klimawandel und schwindenden Ressourcen ist Nachhaltigkeit ein Begriff, der uns auf Schritt und Tritt begegnet. Das Konzept der Nachhaltigkeit sieht die verantwortungsvolle Nutzung eines regenerativen System, sprich unserer Umwelt, vor. Dieses System so zu nutzen, dass es in all seiner Vielfältigkeit erhalten und auch für die nächsten Generationen nutzbar bleibt, ist das Ziel dieses Konzeptes.
Ein Wandel in der Hochschullandschaft
Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind viele, oftmals neue Wissensbereiche für eine breite Masse zu erschließen. Berufe, die sich mit erneuerbaren Energien, der Erhaltung der Artenvielfalt oder mit Wasserwirtschaft befassen sind in aller Munde. Aufgrund dessen vollzieht sich derzeit ein Wandel in der Hochschullandschaft. Zahlreiche neue Studiengänge sind in den letzten Jahren entstanden. Es werden noch viele hinzukommen.
Die Zahl der Studiengänge, die sich spezifisch mit Themen rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigen, ist stark angestiegen. Darunter befinden unter anderen rund 150 Bachelorstudiengänge und an die? 200 Masterstudiengänge, deren Inhalte sich von klassischen Themen wie Energie- und Umwelttechnik, bis hin zu Geothermie sowie Solar- und Windenergie, erstrecken. Auch in Sachen technischer Umweltschutz und Entsorgungswesen tut sich derzeit einiges.
Ökologisches Interesse ist Voraussetzung, reicht aber allein nicht aus
Wer sich für eine Zukunft, in diesem Bereich entscheidet, sollte also ein gewisses ökologisches Interesse mitbringen. Wobei ersichtlich ist, dass dies allein nicht ausreicht. Hinsichtlich der Inhalte, umweltrelevanter Studiengänge, wird schnell klar, dass die meisten nach wie vor in den Natur- und Ingenieurswissenschaften angesiedelt sind. Das schlägt sich auch in den Fächern nieder, die im Grundstudium gelehrt werden, um gewisse technisch- naturwissenschaftliche Grundkenntnisse zu vermitteln. Je nach Studiengang sind das Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.
Ein Beispiel: Umwelttechnik. In diesem Studiengang stehen in den ersten beiden Semestern hauptsächlich Mathematik, Chemie und Physik auf dem Lehrplan. Anwendungsorientierte Module wie Thermodynamik oder Strömungsmechanik bauen darauf auf. Spezifische Themen aus Umwelttechnik und Umweltmanagement kommen hinzu. Auch wer sich dazu entscheidet, einen Wirtschaftsstudiengang mit dem Schwerpunkt Umweltmanagement zu belegen, muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser Lehrgang interdisziplinär ausgelegt ist und neben naturwissenschaftlichen auch technische und soziale Fragestellungen beinhaltet.
Natascha N., 10.02.2012
In Zeiten von Klimawandel und schwindenden Ressourcen ist Nachhaltigkeit ein Begriff, der uns auf Schritt und Tritt begegnet. Das Konzept der Nachhaltigkeit sieht die verantwortungsvolle Nutzung eines regenerativen System, sprich unserer Umwelt, vor. Dieses System so zu nutzen, dass es in all seiner Vielfältigkeit erhalten und auch für die nächsten Generationen nutzbar bleibt, ist das Ziel dieses Konzeptes.
Ein Wandel in der Hochschullandschaft
Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind viele, oftmals neue Wissensbereiche für eine breite Masse zu erschließen. Berufe, die sich mit erneuerbaren Energien, der Erhaltung der Artenvielfalt oder mit Wasserwirtschaft befassen sind in aller Munde. Aufgrund dessen vollzieht sich derzeit ein Wandel in der Hochschullandschaft. Zahlreiche neue Studiengänge sind in den letzten Jahren entstanden. Es werden noch viele hinzukommen.
Die Zahl der Studiengänge, die sich spezifisch mit Themen rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigen, ist stark angestiegen. Darunter befinden unter anderen rund 150 Bachelorstudiengänge und an die? 200 Masterstudiengänge, deren Inhalte sich von klassischen Themen wie Energie- und Umwelttechnik, bis hin zu Geothermie sowie Solar- und Windenergie, erstrecken. Auch in Sachen technischer Umweltschutz und Entsorgungswesen tut sich derzeit einiges.
Ökologisches Interesse ist Voraussetzung, reicht aber allein nicht aus
Wer sich für eine Zukunft, in diesem Bereich entscheidet, sollte also ein gewisses ökologisches Interesse mitbringen. Wobei ersichtlich ist, dass dies allein nicht ausreicht. Hinsichtlich der Inhalte, umweltrelevanter Studiengänge, wird schnell klar, dass die meisten nach wie vor in den Natur- und Ingenieurswissenschaften angesiedelt sind. Das schlägt sich auch in den Fächern nieder, die im Grundstudium gelehrt werden, um gewisse technisch- naturwissenschaftliche Grundkenntnisse zu vermitteln. Je nach Studiengang sind das Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.
Ein Beispiel: Umwelttechnik. In diesem Studiengang stehen in den ersten beiden Semestern hauptsächlich Mathematik, Chemie und Physik auf dem Lehrplan. Anwendungsorientierte Module wie Thermodynamik oder Strömungsmechanik bauen darauf auf. Spezifische Themen aus Umwelttechnik und Umweltmanagement kommen hinzu. Auch wer sich dazu entscheidet, einen Wirtschaftsstudiengang mit dem Schwerpunkt Umweltmanagement zu belegen, muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser Lehrgang interdisziplinär ausgelegt ist und neben naturwissenschaftlichen auch technische und soziale Fragestellungen beinhaltet.
Natascha N., 10.02.2012
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