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29. November 2017
Wenn das Studium zur Belastung wird
Immer mehr junge Menschen geraten im Rahmen ihres Studiums zunehmend an ihre Grenzen: Die Zahlen von Studierenden, die sich hilfesuchend an psychologische studentische Beratungsstellen wenden, ist enorm angestiegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig; oftmals, liegt es an dem eigenen Anspruch und einer nicht ganz optimalen Planung, dass junge Menschen das Gefühl bekommen, es nicht mehr alleine hinzubekommen.
Von Natascha Neufuß
Immer mehr Studenten greifen auf Hilfsangebote zurück
Seit Einführung des Bachelor-Master-Systems, haben sich die Zahlen derer, die psychische Unterstützung in Anspruch nehmen, vervielfacht: Im Jahre 2003 nahmen 11.500 Studenten die Hilfsangebote in Anspruch. Im Jahre 2010 waren es bereits rund 23.250 und zwei Jahre später; 2012, bereits 27.800 Studierende. Laut Angaben des Deutschen Studentenwerks, benötigt mittlerweile jeder siebte Student Infos und Hilfe bezüglich depressiver Verstimmungen. Liegt das nur an Bologna oder wo liegen die Gründe tatsächlich?
Die Hochschullandschaft hat sich massiv verändert
Fakt ist: Die Hochschullandschaft hat sich in den letzten zehn Jahren massiv gewandelt. Durch die mit dem Bologna-Prozess einhergehende Umstellung auf Bachelor und Master und die Einführung des Punktesystems (Credit Points), hat sich das Studieren hierzulande erheblich verändert. Das Studium ist in vieler Hinsicht durchstrukturierter, als es vor der Umstellung war. Es gibt viel mehr Vorgaben und weniger Freiräume. Während viele davon profitieren, eben, weil sie mit dem vorgegebenem Tempo gut zurecht kommen und diese verschulte Art des Wissenserwerbs gut verinnerlicht haben und es schätzen Vorgaben zu haben; ist es für andere wirklich nicht immer einfach mit den vielen Vorgaben klarzukommen.
Das Studieren ist unflexibler geworden, Vorlesungen müssen besucht werden und alle Noten fließen in die Endnote... Wenn die Abschlussnote im Bachelor-Studium aber nicht reicht, wird es mit dem Master-Platz nichts und dann ist alles vorbei, so die Denke vieler. Zukunftsängste dieser Art sorgen natürlich für eine Menge Stress. Dazu kommt, dass es in den Hörsälen der Nation immer enger wird. Immer mehr Neu-Studierende drängen an die Unis.
Lässt Bologna unsere qualifizierten Nachwuchskräfte ausbrennen?
Dennoch kann man nicht Bologna allein, die Schuld an diesen Umständen geben. Grundsätzlich, haben die Absolventen von Bachelor und Master, mehr Zeit um ihr Studium zu absolvieren als Magister- und Diplom-Absolventen. Bildungsexperten, sehen die Problematik eher in der starken Verschulung des Lernstoffes und in der Tatsache, dass immer mehr und immer jüngere Menschen an die Universitäten drängen und somit die steigende Zahl der Erkrankungen umgerechnet auf die Zahl der Studierenden, gar nicht mehr so immens ausfällt.
Studierende sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt
Dennoch: Die Zeiten, in denen Studenten wirklich Zeit und Muße hatten, sind definitiv vorbei. Daran tragen auch zum Teil die Studiengebühren eine Schuld. Zwar wurden diese zum Teil wieder abgeschafft, aber eben nicht überall. Wer als Student seinen Lebensunterhalt neben dem Studium verdienen muss, der kann sich logischerweise auch nicht zu 100% auf sein Studium konzentrieren. Zumindest nicht auf eine Weise, wie dies jemand könnte, der sich um sein Auskommen keine Gedanken machen muss.
Als arbeitender Student hat man es zum Teil nicht leicht. Manche Arbeitgeber nutzen Studenten als billige Arbeitskräfte aus und selbst wenn dies nicht der Fall ist, so ist es dennoch schwierig den Spagat zwischen Hörsaal und Job zu meistern und dabei Notentechnisch nicht abzurutschen. Speziell in Prüfungsphasen, wirkt sich die Doppelbelastung besonders enorm aus. Der Lernstoff muss ins Hirn und so büffeln viele die Nächte durch, oftmals bis zur totalen Erschöpfung. Ein Teufelskreis aus Übermüdung und Überforderung beginnt, der langfristig sicherlich nicht der Gesundheit zuträglich ist. Wenn dann das Endresultat, sprich die Bewertung, nicht so ausfällt wie man es sich gewünscht hätte, ist die Verzweiflung oft groß.
Besonders dann bekommen viele das Gefühl, der Sache Studium nicht gewachsen zu sein. Das, was vielen Studenten dabei am meisten im Wege steht, sind oft sie selbst. Viele junge Menschen haben es nicht oder nur unzureichend gelernt, sich selbst so zu strukturieren, dass sie die Mehrfachbelastung von Studium und Nebenjob, dauerhaft meistern können. Daher ist die starke Durchstrukturierung des Studiums auch für viele sehr hilfreich, da sie an die gewohnten Strukturen der Schule anknüpft.
Dies trifft allerdings bei weitem nicht auf jeden zu: Viele Studenten fühlen sich unter Druck gesetzt von den vielen Vorgaben und der Tatsache, dass alles was sie im Laufe des Studiums „erwirtschaften“, sich auch in der Endnote widerspiegelt. Wenn dann eine schlechte Phase kommt, geraten viele schnell in Panik, weil sie fürchten, dass jeder Durchhänger das Aus ihrer akademischen Laufbahn bedeuten könnte. Wichtig zu wissen, in dieser Hinsicht ist, dass der Mensch einfach nicht dafür gemacht ist, immer gleich zu funktionieren. Schlechte Phasen sind normal. Sind sie überwunden, gehen wir in der Regel gestärkt daraus hervor.
Perfektionismus kann auch schädlich sein
Ein ebenfalls weit verbreitetes Übel, ist der große Perfektionismus. Das allgemeine Credo lautet oftmals, dass Studium so schnell und so gut wie nur möglich hinter sich zu bringen. Dazu wird jede Menge Ehrgeiz und Energie aufgebracht. Auch das sorgt oft dafür dass die eigenen Grenzen nicht geachtet werden und schneller als man es sich versieht, ist plötzlich keine Kraft mehr da. Da Studenten in der Regel, junge Menschen sind, kennen sie diese Problematik der eigenen Grenzen vielleicht noch nicht ausreichend und geraten verständlicherweise ins Grübeln, wenn sie merken, dass die Leistungsfähigkeit nachlässt.
Darüber reden hilft!
In solchen Phasen kann es sehr heilsam und hilfreich sein, über die ganze Sache zu sprechen. Idealerweise mit Freunden oder nahestehenden Menschen. Da aber viele zum Studieren in andere Städte ziehen, die oftmals fern der Heimat liegen, ist bei vielen nicht unbedingt eine Vertrauensperson verfügbar. Besonders auch Erstsemester, die noch neu am Campus sind, kennen diese Problematik. Nicht jeder hat das Glück sofort Freunde zu finden. Wenn dies der Fall ist, so können die Beratungsstellen deiner Uni dir helfen: Die Psychologische Beratung der Studentenwerke ist auf die studentische Lebenswelt zugeschnitten. Ziel der Beratung ist, positive persönliche Entwicklungen anzustoßen und die Entstehung dauerhafter und schwerwiegender Probleme zu verhindern. Ferner werden Tipps und Hilfestellung zur besseren Selbstorganisation gegeben und geschaut, wo genau denn die Wurzel des Problems liegt. Bei vielen ist es ein Problem mit der Organisation ihres Studiums. Eine gute Planung kann Freiräume schaffen und sorgt für Struktur und Sicherheit: Lies mehr dazu in unserem Artikel über Selbstmanagement im Studium.
Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke
Sich Hilfe zu suchen, wenn man merkt, dass man eine Situation nicht selbst bewältigen kann, ist sehr erwachsen und auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Natürlich tun sich viele schwer damit: Sich überhaupt einzugestehen, dass ein Problem vorliegt, kann schon ein harter innerlicher Prozess sein, aber dann noch aktiv zu werden um etwas daran zu ändern, das ist tough! Doch zeigen Umfragen, dass eine große Mehrheit einer Therapie kritisch gegenübersteht. Es ist also nur die Spitze des Eisberges, die sich in den Zahlen niederschlägt, die zeigen wie ausgebrannt deutsche Studenten tatsächlich sind.
Prävention statt Interaktion
Was würde also helfen, damit Studenten die Zeit des Studiums endlich wieder als bereichernd empfinden können? Grundsätzlich scheint es wichtig zu sein die persönlichen Kompetenzen der Studenten zu stärken und zwar frühzeitig; am besten schon zu Schulzeiten. Eine gute Selbstorganisation sollte ebenfalls schon zu Schulzeiten fokussiert werden. Wer in sich gestärkt ist und weiß wie die verfügbare Zeit effizient einzuteilen ist, der wird über mehr Gelassenheit verfügen und seine Grenzen eher achten, als jemand der diese Skills nicht sein eigen nennt.
Raus aus dem Loch!
Wer erst einmal drin sitzt in der dunklen Phase, kann neben Gesprächen noch einiges tun um aus dem Loch herauszukommen. Grundsätzlich ist alles erlaubt was dir Freude bereitet, insofern es legal und der Gesundheit zuträglich ist. Das wichtigste in solchen Phasen ist es wieder Lebensmut aufzubauen. Bedenke, es geht immer weiter! Mach lange Spaziergänge oder versuche es mit Sport. Bewegung fördert die Ausschüttung glücklich machender Hormone im Körper. Ernähre dich gesund und mach etwas mit Freunden. Tue dir etwas gutes: Tanke neue Lebenskraft und gehe es dann erneut an, gestärkt und mit einem besseren Plan! Auch hier kann dir das Studentenwerk helfen. Gemeinsam könnt ihr deinen Stundenplan checken und sehen wo Verbesserungsmöglichkeiten machbar sind.
Warum Studenten an der Uni am Burnout leiden
Von Natascha Neufuß
Immer mehr Studenten greifen auf Hilfsangebote zurück
Seit Einführung des Bachelor-Master-Systems, haben sich die Zahlen derer, die psychische Unterstützung in Anspruch nehmen, vervielfacht: Im Jahre 2003 nahmen 11.500 Studenten die Hilfsangebote in Anspruch. Im Jahre 2010 waren es bereits rund 23.250 und zwei Jahre später; 2012, bereits 27.800 Studierende. Laut Angaben des Deutschen Studentenwerks, benötigt mittlerweile jeder siebte Student Infos und Hilfe bezüglich depressiver Verstimmungen. Liegt das nur an Bologna oder wo liegen die Gründe tatsächlich?
Die Hochschullandschaft hat sich massiv verändert
Fakt ist: Die Hochschullandschaft hat sich in den letzten zehn Jahren massiv gewandelt. Durch die mit dem Bologna-Prozess einhergehende Umstellung auf Bachelor und Master und die Einführung des Punktesystems (Credit Points), hat sich das Studieren hierzulande erheblich verändert. Das Studium ist in vieler Hinsicht durchstrukturierter, als es vor der Umstellung war. Es gibt viel mehr Vorgaben und weniger Freiräume. Während viele davon profitieren, eben, weil sie mit dem vorgegebenem Tempo gut zurecht kommen und diese verschulte Art des Wissenserwerbs gut verinnerlicht haben und es schätzen Vorgaben zu haben; ist es für andere wirklich nicht immer einfach mit den vielen Vorgaben klarzukommen.
Das Studieren ist unflexibler geworden, Vorlesungen müssen besucht werden und alle Noten fließen in die Endnote... Wenn die Abschlussnote im Bachelor-Studium aber nicht reicht, wird es mit dem Master-Platz nichts und dann ist alles vorbei, so die Denke vieler. Zukunftsängste dieser Art sorgen natürlich für eine Menge Stress. Dazu kommt, dass es in den Hörsälen der Nation immer enger wird. Immer mehr Neu-Studierende drängen an die Unis.
Lässt Bologna unsere qualifizierten Nachwuchskräfte ausbrennen?
Dennoch kann man nicht Bologna allein, die Schuld an diesen Umständen geben. Grundsätzlich, haben die Absolventen von Bachelor und Master, mehr Zeit um ihr Studium zu absolvieren als Magister- und Diplom-Absolventen. Bildungsexperten, sehen die Problematik eher in der starken Verschulung des Lernstoffes und in der Tatsache, dass immer mehr und immer jüngere Menschen an die Universitäten drängen und somit die steigende Zahl der Erkrankungen umgerechnet auf die Zahl der Studierenden, gar nicht mehr so immens ausfällt.
Studierende sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt
Dennoch: Die Zeiten, in denen Studenten wirklich Zeit und Muße hatten, sind definitiv vorbei. Daran tragen auch zum Teil die Studiengebühren eine Schuld. Zwar wurden diese zum Teil wieder abgeschafft, aber eben nicht überall. Wer als Student seinen Lebensunterhalt neben dem Studium verdienen muss, der kann sich logischerweise auch nicht zu 100% auf sein Studium konzentrieren. Zumindest nicht auf eine Weise, wie dies jemand könnte, der sich um sein Auskommen keine Gedanken machen muss.
Als arbeitender Student hat man es zum Teil nicht leicht. Manche Arbeitgeber nutzen Studenten als billige Arbeitskräfte aus und selbst wenn dies nicht der Fall ist, so ist es dennoch schwierig den Spagat zwischen Hörsaal und Job zu meistern und dabei Notentechnisch nicht abzurutschen. Speziell in Prüfungsphasen, wirkt sich die Doppelbelastung besonders enorm aus. Der Lernstoff muss ins Hirn und so büffeln viele die Nächte durch, oftmals bis zur totalen Erschöpfung. Ein Teufelskreis aus Übermüdung und Überforderung beginnt, der langfristig sicherlich nicht der Gesundheit zuträglich ist. Wenn dann das Endresultat, sprich die Bewertung, nicht so ausfällt wie man es sich gewünscht hätte, ist die Verzweiflung oft groß.
Besonders dann bekommen viele das Gefühl, der Sache Studium nicht gewachsen zu sein. Das, was vielen Studenten dabei am meisten im Wege steht, sind oft sie selbst. Viele junge Menschen haben es nicht oder nur unzureichend gelernt, sich selbst so zu strukturieren, dass sie die Mehrfachbelastung von Studium und Nebenjob, dauerhaft meistern können. Daher ist die starke Durchstrukturierung des Studiums auch für viele sehr hilfreich, da sie an die gewohnten Strukturen der Schule anknüpft.
Dies trifft allerdings bei weitem nicht auf jeden zu: Viele Studenten fühlen sich unter Druck gesetzt von den vielen Vorgaben und der Tatsache, dass alles was sie im Laufe des Studiums „erwirtschaften“, sich auch in der Endnote widerspiegelt. Wenn dann eine schlechte Phase kommt, geraten viele schnell in Panik, weil sie fürchten, dass jeder Durchhänger das Aus ihrer akademischen Laufbahn bedeuten könnte. Wichtig zu wissen, in dieser Hinsicht ist, dass der Mensch einfach nicht dafür gemacht ist, immer gleich zu funktionieren. Schlechte Phasen sind normal. Sind sie überwunden, gehen wir in der Regel gestärkt daraus hervor.
Perfektionismus kann auch schädlich sein
Ein ebenfalls weit verbreitetes Übel, ist der große Perfektionismus. Das allgemeine Credo lautet oftmals, dass Studium so schnell und so gut wie nur möglich hinter sich zu bringen. Dazu wird jede Menge Ehrgeiz und Energie aufgebracht. Auch das sorgt oft dafür dass die eigenen Grenzen nicht geachtet werden und schneller als man es sich versieht, ist plötzlich keine Kraft mehr da. Da Studenten in der Regel, junge Menschen sind, kennen sie diese Problematik der eigenen Grenzen vielleicht noch nicht ausreichend und geraten verständlicherweise ins Grübeln, wenn sie merken, dass die Leistungsfähigkeit nachlässt.
Darüber reden hilft!
In solchen Phasen kann es sehr heilsam und hilfreich sein, über die ganze Sache zu sprechen. Idealerweise mit Freunden oder nahestehenden Menschen. Da aber viele zum Studieren in andere Städte ziehen, die oftmals fern der Heimat liegen, ist bei vielen nicht unbedingt eine Vertrauensperson verfügbar. Besonders auch Erstsemester, die noch neu am Campus sind, kennen diese Problematik. Nicht jeder hat das Glück sofort Freunde zu finden. Wenn dies der Fall ist, so können die Beratungsstellen deiner Uni dir helfen: Die Psychologische Beratung der Studentenwerke ist auf die studentische Lebenswelt zugeschnitten. Ziel der Beratung ist, positive persönliche Entwicklungen anzustoßen und die Entstehung dauerhafter und schwerwiegender Probleme zu verhindern. Ferner werden Tipps und Hilfestellung zur besseren Selbstorganisation gegeben und geschaut, wo genau denn die Wurzel des Problems liegt. Bei vielen ist es ein Problem mit der Organisation ihres Studiums. Eine gute Planung kann Freiräume schaffen und sorgt für Struktur und Sicherheit: Lies mehr dazu in unserem Artikel über Selbstmanagement im Studium.
Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke
Sich Hilfe zu suchen, wenn man merkt, dass man eine Situation nicht selbst bewältigen kann, ist sehr erwachsen und auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Natürlich tun sich viele schwer damit: Sich überhaupt einzugestehen, dass ein Problem vorliegt, kann schon ein harter innerlicher Prozess sein, aber dann noch aktiv zu werden um etwas daran zu ändern, das ist tough! Doch zeigen Umfragen, dass eine große Mehrheit einer Therapie kritisch gegenübersteht. Es ist also nur die Spitze des Eisberges, die sich in den Zahlen niederschlägt, die zeigen wie ausgebrannt deutsche Studenten tatsächlich sind.
Prävention statt Interaktion
Was würde also helfen, damit Studenten die Zeit des Studiums endlich wieder als bereichernd empfinden können? Grundsätzlich scheint es wichtig zu sein die persönlichen Kompetenzen der Studenten zu stärken und zwar frühzeitig; am besten schon zu Schulzeiten. Eine gute Selbstorganisation sollte ebenfalls schon zu Schulzeiten fokussiert werden. Wer in sich gestärkt ist und weiß wie die verfügbare Zeit effizient einzuteilen ist, der wird über mehr Gelassenheit verfügen und seine Grenzen eher achten, als jemand der diese Skills nicht sein eigen nennt.
Raus aus dem Loch!
Wer erst einmal drin sitzt in der dunklen Phase, kann neben Gesprächen noch einiges tun um aus dem Loch herauszukommen. Grundsätzlich ist alles erlaubt was dir Freude bereitet, insofern es legal und der Gesundheit zuträglich ist. Das wichtigste in solchen Phasen ist es wieder Lebensmut aufzubauen. Bedenke, es geht immer weiter! Mach lange Spaziergänge oder versuche es mit Sport. Bewegung fördert die Ausschüttung glücklich machender Hormone im Körper. Ernähre dich gesund und mach etwas mit Freunden. Tue dir etwas gutes: Tanke neue Lebenskraft und gehe es dann erneut an, gestärkt und mit einem besseren Plan! Auch hier kann dir das Studentenwerk helfen. Gemeinsam könnt ihr deinen Stundenplan checken und sehen wo Verbesserungsmöglichkeiten machbar sind.
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