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09. Dezember 2016
Fettverbrennung: Die 5 effektivsten Sportarten für den Winter
Im Dezember lockt die Vorweihnachtszeit mit vielen süßen Versuchungen: Plätzchen, Glühwein, gebrannte Mandeln und Co. gehören jetzt für die meisten Menschen einfach dazu. Damit sie nicht auf Kosten der Figur gehen, ist Sport ein gutes Gegenmittel. Doch welche Bewergungsarten sind am Effektivsten? Lesen Sie hier, welchen Sport Sie am Besten treiben können, damit Winterspeck keine Chance hat.
1. Joggen
Joggen gilt nach wie vor als die beste Sportart zur Fettverbrennung. Dabei ist weniger das Tempo, sondern vielmehr die Dauer eines Laufs ausschlaggebend. Wenn Sie beim Joggen ausschließlich auf Geschwindigkeit setzen, greift der Körper zunächst auf die Kohlenhydratspeicher statt auf die Fettreserven zurück. Wollen Sie die Fettverbrennung ankurbeln, laufen Sie deshalb lieber langsamer und dafür länger. Bei gemäßigtem Tempo werden die Fettreserven aufgebraucht und in einer Stunde langsamem Joggens verbrennt der Körper im Schnitt circa 500 kcal. Wenn Sie mit dem Joggen gerade erst beginnen, fangen Sie jedoch langsam an und beginnen Sie mit einer Viertelstunde täglich. Wichtig ist die Regelmäßigkeit des Trainings. So können Sie die Dauer eines Laufs Schritt für Schritt steigern. Wichtig für den Fettstoffwechsel ist die richtige Herzfrequenz. Die maximale Herzfrequenz, welche Sie nicht übersteigen sollten, können Sie anhand einer Formel berechnen. Bei Männern gilt als Faustformel 220 – Lebensalter = maximale Herzfrequenz. Bei Frauen lautet die Formel: 226 – Lebensalter = maximale Herzfrequenz.
2. Nordic Walking
Für Menschen mit Gelenkproblemen bietet Nordic Walking eine bessere und schonendere Alternative zum Joggen. Auch für Einsteiger ist Nordic Walking eine gute Möglichkeit, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Darüber hinaus kräftigt es nicht nur die Muskeln in den Beinen, sondern stärkt auch die Rumpf-, Arm- und Schultermuskulatur. Nordic Walking wird mit zwei Carbon-Stöcken ausgeführt und sollte am Besten unter professioneller Anleitung gelernt werden. Nur wenn Sie die Bewegungen richtig ausführen, erzielen Sie alle positiven Effekte dieser Sportart. Sportvereine und Krankenkassen bieten hier gute Einsteigerkurse an. In einer Stunde Nordic Walking verbrennt der Körper im Schnitt 340 kcal.
3. Radfahren / Spinning
Egal, ob Sie draußen Radfahren oder sich bei kalten Temperaturen lieber für einen Spinning-Kurs im Fitnessstudio entscheiden: Eine Stunde Radfahren gleicht einem Kalorienverbrauch von circa 300 bis 400 kcal. Radfahren und Spinning haben außerdem einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System und sind ebenfalls gelenkschonend. Dabei sollten Sie darauf achten, dass das Fahrrad oder Spinning-Gerät richtig eingestellt ist. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass das Bein beim Treten in keiner Position ganz durchgestreckt wird. Für Einsteiger gilt auch hier: Fangen Sie langsam an und legen Sie zunächst kurze Strecken zurück, die Sie nach und nach verlängern. Beim Spinning sollten Sie mit einem niedrigen Widerstand am Gerät beginnen und können diesen dann Schritt für Schritt erhöhen.
4. Schwimmen
Schwimmen eignet sich besonders für Menschen mit leichtem Übergewicht. Da alle Bewegungen im Wasser stattfinden, werden die Gelenke nur mit einem Sechstel des eigentlichen Körpergewichts belastet. Trotzdem werden beim Schwimmen die Muskeln in hohem Maß trainiert, da sie gegen den Wasserwiderstand arbeiten müssen. Für Einsteiger eignet sich Brustschwimmen am Besten, Fortgeschrittene können sich an Brustkraulen oder Rückenschwimmen versuchen. Für Menschen, die gezielt an Problemzonen arbeiten möchten, bietet sich auch Wassergymnastik an. Auch die Bilanz der Fettverbrennung beim Schwimmen kann sich sehen lassen: In einer Stunde Brustschwimmen verbraucht unser Körper zwischen 350 und 500 kcal.
5. Aerobic und Tanzen
Wer für Ausdauersportarten nicht die rechte Begeisterung aufbringen kann, sollte es mit Tanzen oder Aerobic versuchen. Neben einer hohen Fettverbrennung bringen diese Sportarten nämlich auch jede Menge Spaß. Ob Step-Aerobic, Zumba, Tango, Salsa oder Standard-Tänze: Das Angebot ist vielfältig und neben einem hohen Kalorienverbrauch können Sie viele weitere positive Effekte erzielen. So schulen Sie Ihre Körper-Koordination und Ihren Gleichgewichtssinn und steigern Ihre Aufmerksamkeit und ihre Reaktionsfähigkeit. Tanzen setzt außerdem erwiesenermaßen Endorphine frei und sorgt so – gerade in der Winterzeit – für gute Laune. Ganz nebenbei verbrennt der Körper durch die rhythmischen und gleichbleibenden Bewegungen bis zu 500 kcal pro Stunde. Bei so viel Training ist auch das ein oder andere vorweihnachtliche Naschwerk erlaubt.
Von Heike Strotmann
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