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13. Februar 2017
Fünf Gründe um weniger Fleisch zu essen
In der heutigen Zeit wird viel über den Konsum von Fleisch diskutiert, weil sich der Fleischkonsum jedes Einzelnen auf große Teile der Weltbevölkerung auswirkt. Fleischkonsum betrifft die Ökologie, Ökonomie, die Ethik und nicht zuletzt die Gesundheit. Ein erhöhter Fleischkonsum begünstigt den Treibhauseffekt. Außerdem führt ein hoher Fleischkonsum zum erhöhten Risiko an Osteoporose oder Arthrose zu erkranken. Warum das so ist und warum auch du deinen Fleischkonsum reduzieren solltest, erfährst du hier!
1. Ethischer Grund: Tierrecht
Die meisten Fleischprodukte werden industriell hergestellt. Diese industrielle Herstellung ist durch viele negative Aspekte gekennzeichnet. Die Tiere werden nicht immer artgerecht gehalten. Oft leben sie auf viel zu kleinem Raum und bekommen falsches Futter. Dadurch, dass viele dieser Tiere Antibiotika bekommen haben und du das hergestellte Produkt isst, gelangen diese Antibiotika auch in deinen Körper. Das belastet den Organismus und gefährdet womöglich die Gesundheit.
Auch ein Biosiegel kann oft nicht halten, was es verspricht, denn das Öko- Fleisch wird oft in den gleichen Schlachthöfen verarbeitet wie das Fleisch aus herkömmlicher Produktion. Auf diese Weise können Keime und Bakterien, die von den Tieren, die in Massentierhaltungen existiert haben, auf das Bio- Fleisch übertragen werden. Am Lebensende hat jeder im Schnitt 1.094 Tiere verspeist. Das heißt du isst in einem Jahr ein Rind, drei Schweine und zehn Hühner. Wenn du deinen Fleischkonsum um 80 Prozent reduzieren würdest, müssten jährlich 896 Millionen Tiere weniger getötet werden.
2. Multiresistente Keime im Fleisch
Multiresistente Keime kommen in Krankenhäusern und in Mastanlangen für Schweine und Hühner vor. Diese Bakterien können gefährlich werden und schwer krank machen. Antibiotika helfen oft nicht mehr, weil das Futter der Tiere damit versetzt ist, da diese oft krank werden. Dennoch muss ein völliger Verzicht auf Schweine- und Geflügelfleisch nicht sein. Du kannst dich in einem hohen Maße vor diesen gefährlichen Bakterien schützen, indem du kein Fleisch aus Massentierhaltung mehr kaufst.
3. Ökonomische und klimatische Gründe, um den Fleischkonsum zu reduzieren
Ein Pfund Fleisch benötigt fast 100 Pfund Getreide als Futtermittel für das Tier. Das hat zur Folge, dass dieses Getreide bei der Nahrungsmittelversorgung für die Menschen wegfällt. Darüber hinaus könnten mehr Ackerflächen dazu genutzt werden, pflanzliche Lebensmittel anzubauen. Von einem reduzierten Fleischkonsum profitiert nicht nur das Tier und der Mensch- auch das Klima kann sich erholen. Die Fleischproduktion produziert sehr viele Treibhausgase. Ein Kilogramm Rindfleisch verursacht 17 Kilogramm Treibhausgase. Das schadet dem Klima extrem.
4. Mineralstoffmangel
Viele Menschen leiden unter einem Mineralstoffmangel. Eine häufige Ursache ist der überdurchschnittlich hohe Verzehr von tierischen Produkten. Die im Fleisch enthaltenen tierischen Eiweiße erzeugen im Verlauf der Verstoffwechselung eine Menge Säuren, die schlecht für den Organismus sind. Eine fleischreiche Ernährung geht oft mit einer Ernährung einher, die nicht viele Lebensmittel beinhaltet, die basisch sind. Das hat zur Folge, dass dein Körper an seine Mineralstoffvorräte gehen muss, um der Übersäuerung entgegen zu wirken. Auf Grund des chronischen Mineralstoffmangels kann es zu Krankheiten wie Parodontitis, Osteoporose und Arthrose kommen. Du brauchst nicht ganz auf Fleisch verzichten, denn kein Lebensmittel ist generell ungesund. Vielmehr solltest du auf die angebrachte Qualität und Quantität achten.
5. Übertragene Emotion
Der menschliche und der tierische Organismus ist in der Lage Emotionen in Form von Energie zu speichern. Diese Emotionen werden in den Organen und im Gewebe gelagert. Diese Erkenntnis wurde durch Organspenden gewonnen. Bei einer Herztransplantation wird die Energie des Spenderherzens und somit die Emotion auf den Empfänger übertragen. So verhält es sich auch bei Ihrem Fleisch. Viele Nutztiere wie Rinder, Schweine oder Hühner werden unter erbärmlichen Bedingungen gehalten und gemästet. Auf dem Weg zum Schlachthof und der bevorstehenden Schlachtung hat das Tier unter enormer Angst gelitten, die sich nun auf dich übertragen kann, wenn du das Fleisch des Tieres verzehrst.
Von Charlotte Lünstroth
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