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27. März 2018
Lernen im Schlaf: Mythos oder hilfreiches Phänomen?
Vor der Prüfung mit dem Buch unter´m Kopfkissen zu schlafen bringt dir leider nicht viel, außer Kopfschmerzen. Wir klären den Mythos auf und zeigen dir, wie der Schlaf deinem Gehirn beim Lernen wirklich hilft.
Die Reizverarbeitung
Das Gehirn saugt im Laufe des Tages eine riesige Menge an Reizen auf und zwar über all deine Sinne. Diese neuen Reize sind Informationen für das Gehirn, die es verarbeiten muss.
Da das Gehirn Ruhe braucht, um die ganzen Informationen zu verarbeiten, nutzt es dafür deinen Schlaf. Damit das Gehirn alle neuen Informationen des Tages aus seinem Zwischenspeicher sortieren kann, benötigt es 6-8 Stunden, in denen du schläfst. Es wägt ab, welche Verbindungen unserer Nervenzellen unwichtig sind und aufgelöst werden können und welche öfter gelesen werden, somit wichtig sind und in das Gedächtnis übergehen werden.
Was während des Schlafes im Gehirn genau passiert
Im ersten Schritt wird der Hippocampus geleert. Dieser ist ein Arial in deinem Großhirn, das die Aufgabe hat, alle Informationen, die sich während des Tages angesammelt haben, zwischenzuspeichern. Hierbei handelt es sich besonders um faktenbezogene Informationen, die für das Lernen eine große Rolle spielen. Da der Hippocampus keine unendliche Kapazität hat, muss er sich in der Nacht entleeren. Forscher sprechen hier auch vom Waschen des Hippocampus. Das sogenannte Waschen dieser Gehirnregion findet in der Leichtschlafphase, insbesondere zu Beginn und am Ende des Schlafes statt.
Damit dieser Rhythmus gegeben ist, brauchst du genügend Schlaf. Nur, wenn der Hippocampus sich richtig entleeren kann, ist am nächsten Tag ausreichend Platz für all die neuen Informationen. Gerade während des Lernens, nimmst du viele neue Dinge auf und benötigst daher besonders viel Schlaf!
Im zweiten Schritt werden schließlich die Informationen vom Hippocampus in den Neocortex übertragen. Während der Hippocampus die neuen Informationen „wäscht“, geht dein Wissen natürlich nicht verloren. Damit das Gelernte noch lange Zeit verfügbar ist, wandern die faktenbezogenen Informationen während der Leichtschlafphase aus dem Hippocampus in den Neocortex. Dieser ist ebenfalls Teil der Großrinde deines Gehirns.
Man kommt also zu dem Ergebnis, dass Lernen ohne Schlaf langfristig schier unmöglich ist, da das Gehirn die Informationen weder ausreichend speichern kann noch in der Lage ist, genügend Informationen aufzunehmen.
Was man im Schlaf alles lernen kann
Schlaf ist nicht nur für das Lernen von Fakten vor einem Vokabeltext von großem Nutzen. Während des Schlafs verbessern sich auch unsere motorischen Fähigkeiten. Ein guter Schlaf hat somit Auswirkungen auf das Lernen eines Instruments, deine Führerscheinprüfung oder neue Sportart.
Kennst du das Gefühl, dass übermüdet einfach gar nichts mehr so richtig klappt? Ein Zeichen, dass dein Gehirn Schlaf braucht. Am nächsten Morgen wird alles viel leichter gehen!
Schlauer werden durch Schlaf
Es ist ein wunderbares Phänomen, wozu unser Körper im Schlaf in der Lage ist. Er verbessert unsere Fähigkeiten, ohne dass wir dabei aktiv etwas tun. Studien haben gezeigt, dass ausreichend Schlaf zu einer deutlichen Verbesserung der Fähigkeiten führt, mit denen wir uns tagsüber auseinandergesetzt haben.
Eine Frage der Zeit
Die Leichtschlafphase ist die Zeit in den beiden letzten Stunden eines achtstündigen Schlafes. In dieser Phase wechseln sich Leichtschlaf und Traumschlaf ab. Ist dein Schlaf regelmäßig kürzer, verlierst du wichtige Zeit für deine motorische Entwicklung. Das ist eine wichtige Information für die SportlerInnen unter euch!
Aber auch für alle anderen ist es gut zu wissen, dass der Schlaf in der Lernphase eine entscheidende Rolle spielt.
Schlaft ihr genug, stehen die Chancen gut, dass sich das ganze Lernen am Ende auch rentiert!
Es gibt bestimmt auch schlimmeres, als guten Gewissens lange zu schlafen...
Die Reizverarbeitung
Das Gehirn saugt im Laufe des Tages eine riesige Menge an Reizen auf und zwar über all deine Sinne. Diese neuen Reize sind Informationen für das Gehirn, die es verarbeiten muss.
Da das Gehirn Ruhe braucht, um die ganzen Informationen zu verarbeiten, nutzt es dafür deinen Schlaf. Damit das Gehirn alle neuen Informationen des Tages aus seinem Zwischenspeicher sortieren kann, benötigt es 6-8 Stunden, in denen du schläfst. Es wägt ab, welche Verbindungen unserer Nervenzellen unwichtig sind und aufgelöst werden können und welche öfter gelesen werden, somit wichtig sind und in das Gedächtnis übergehen werden.
Was während des Schlafes im Gehirn genau passiert
Im ersten Schritt wird der Hippocampus geleert. Dieser ist ein Arial in deinem Großhirn, das die Aufgabe hat, alle Informationen, die sich während des Tages angesammelt haben, zwischenzuspeichern. Hierbei handelt es sich besonders um faktenbezogene Informationen, die für das Lernen eine große Rolle spielen. Da der Hippocampus keine unendliche Kapazität hat, muss er sich in der Nacht entleeren. Forscher sprechen hier auch vom Waschen des Hippocampus. Das sogenannte Waschen dieser Gehirnregion findet in der Leichtschlafphase, insbesondere zu Beginn und am Ende des Schlafes statt.
Damit dieser Rhythmus gegeben ist, brauchst du genügend Schlaf. Nur, wenn der Hippocampus sich richtig entleeren kann, ist am nächsten Tag ausreichend Platz für all die neuen Informationen. Gerade während des Lernens, nimmst du viele neue Dinge auf und benötigst daher besonders viel Schlaf!
Im zweiten Schritt werden schließlich die Informationen vom Hippocampus in den Neocortex übertragen. Während der Hippocampus die neuen Informationen „wäscht“, geht dein Wissen natürlich nicht verloren. Damit das Gelernte noch lange Zeit verfügbar ist, wandern die faktenbezogenen Informationen während der Leichtschlafphase aus dem Hippocampus in den Neocortex. Dieser ist ebenfalls Teil der Großrinde deines Gehirns.
Man kommt also zu dem Ergebnis, dass Lernen ohne Schlaf langfristig schier unmöglich ist, da das Gehirn die Informationen weder ausreichend speichern kann noch in der Lage ist, genügend Informationen aufzunehmen.
Was man im Schlaf alles lernen kann
Schlaf ist nicht nur für das Lernen von Fakten vor einem Vokabeltext von großem Nutzen. Während des Schlafs verbessern sich auch unsere motorischen Fähigkeiten. Ein guter Schlaf hat somit Auswirkungen auf das Lernen eines Instruments, deine Führerscheinprüfung oder neue Sportart.
Kennst du das Gefühl, dass übermüdet einfach gar nichts mehr so richtig klappt? Ein Zeichen, dass dein Gehirn Schlaf braucht. Am nächsten Morgen wird alles viel leichter gehen!
Schlauer werden durch Schlaf
Es ist ein wunderbares Phänomen, wozu unser Körper im Schlaf in der Lage ist. Er verbessert unsere Fähigkeiten, ohne dass wir dabei aktiv etwas tun. Studien haben gezeigt, dass ausreichend Schlaf zu einer deutlichen Verbesserung der Fähigkeiten führt, mit denen wir uns tagsüber auseinandergesetzt haben.
Eine Frage der Zeit
Die Leichtschlafphase ist die Zeit in den beiden letzten Stunden eines achtstündigen Schlafes. In dieser Phase wechseln sich Leichtschlaf und Traumschlaf ab. Ist dein Schlaf regelmäßig kürzer, verlierst du wichtige Zeit für deine motorische Entwicklung. Das ist eine wichtige Information für die SportlerInnen unter euch!
Aber auch für alle anderen ist es gut zu wissen, dass der Schlaf in der Lernphase eine entscheidende Rolle spielt.
Schlaft ihr genug, stehen die Chancen gut, dass sich das ganze Lernen am Ende auch rentiert!
Es gibt bestimmt auch schlimmeres, als guten Gewissens lange zu schlafen...
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